Wiedermal über etwas aufgeregt?

Geteilter Kummer ist halber Kummer! Also schreiben Sie uns Ihren Aufreger, damit Sie wieder ruhig schlafen können und Anderen das Leid erspart wird.

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Männer-Kleidung: Wo zur Hölle gibt es gute und günstige?

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Frauen haben es beim Shopping unglaublich einfach: Auch wenn ihnen im riesigen Angebot nur maximal fünf Prozent aller Dinge gefällt, haben sie jede Menge Möglichkeiten, das Zeug zu kaufen und gut auszusehen. Bei Kleidung für Männer sieht das leider anders aus.

Männer Kleidung: Fön rein, im nächsten Leben wird alles besser! ©flickr / Kirsten Hartsoch
Herrenbekleidung ist, steht sie nicht in teureren Kaufhäusern unerschwinglichen Boutiquen oder beim klassischen Herrenausstatter, kaum noch zu finden. Beispiel: die schwedische Klamottenkette ha und em. Jeder Katalog strotzt vor Frauenkleidung, doch was ist mit Männer-Bekleidung? Auf vielleicht 20 Prozent der Seiten. Ein Großteil der Pullover trägt bekloppte Prints, und mit den albernen Skinny Jeans sehe ich aus, als würde es mir Spaß bereiten, meine Eier abzuklemmen. Hurra. Mit dem Rest könnte ich den männlichen Heulsusen von Popstars Konkurrenz machen. Zum davonlaufen ist das, genau wie diese Crocks. Zudem hat die Qualität der „schwedischen“ Herren-Kleidung stark nachgelassen. Und zwar mit Einstellung der wunderbaren Lad-Hosen. Die auch noch gut aussahen und saßen. Die aktuellen Jacken und Mäntel sind neutral, aber auch ein wenig zu farblos. Den gesamten Text lesen »

Fremdgehen im Zeitalter des Überflusses

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Warum gehen wir fremd? Weil wir es können, wäre eine mögliche Antwort. Seitensprünge sind im Zeitalter des Überflusses eine Möglichkeit, dem reichhaltigen Angebot Herr zu werden.

Entschuldbar macht diese Theorie Fremdgehen dennoch nicht. Nur eben ein wenig menschlicher. Als Kinder standen wir im Süßigkeitenladen und wollten den größten Lutscher, das bunteste Bonbon und die sahnigste Schokolade und irgendwie ändert sich diese „Alles-meins“-Mentalität im Alter nicht grundlegend. Nur verlagern wir unser Interesse auf die Menschen um uns herum. Auch hier gilt: Wir stehen vor einer riesigen Auslage und wollen am liebsten das, was wir nicht kriegen können, weil es zu weit oben liegt.

Fremdgehen, robad0b©Flickr

Von Seitensprüngen und vollen Einkaufstüten
Das führt dann dazu, dass Menschen sich einfach so durch das Angebot futtern und scheinbar wahllos mitnehmen, was die Werbung ihnen schmackhaft macht und was sie kriegen können. Und das wiederum führt zu Seitensprüngen, denn die Mitnahme-Mentalität ist nicht automatisch gestillt, wenn die Einkaufstüten schon voll sind. Der Mensch neigt dazu, immer noch einen drauf zu legen. Das fängt am Abendbuffet im Billighotel mit vollen Essenstürmen auf Touristen-Tellern an und hört beim Seitensprung noch lange nicht auf. Dabei gehen auch Menschen manchmal fremd, die ihren Partner lieben: Der Alkohol ist da einer der Hautverdächtigen. Wenn wir trinken und die Hemmungen fallen, werden auch die Zweifel lauter: Ist das, was wir haben wirklich schon alles, oder geht da noch was?

Schämt euch, Fremdgänger!
Genug der Entschuldigung, wer fremdgeht, sollte sich nämlich trotzdem schämen. Denn obwohl das Angebot reichhaltige und die Auslage bunt und verlockend ist, wir sind dem Kindesalter entwachsen, jedenfalls biologisch. Mental ist das ja immer so eine Sache. Wir sind darüber hinaus weder Marionetten, noch Roboter, noch Sklaven unserer Zeit. Wir sind herausgefordert, aber es ist nicht unmöglich, zu widerstehen. Der Überfluss ist da, aber das Angebot allein muss ja noch nicht heißen, dass wir es nutzen müssen.

Pfusch im Atomkraftwerk Biblis

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Wieder macht ein deutsches Atomkraftwerk erschreckende Schlagzeilen. Ein ehemaliger Techniker im Atomkraftwerk Biblis berichtet von Pfusch und schlampiger Umsetzung bei Nachrüstungsarbeiten in wichtigen Bereichen des Reaktorgebäudes. Nach zahlreichen Störfällen im AKW Krümmel im Sommer liefert nun der älteste Reaktor der Bundesrepublik Grund zur Besorgnis. Er zählt mit 400 Meldung zu den drei störanfälligsten Atomkraftwerken des Landes.


Pfusch im Atomkraftwerk - Kurzschlüsse und falsche Messungen bei Umsetzung der Sicherheitsbestimmungen

Ein ehemaliger Techniker des Atomkraftwerks Biblis berichtete nach seiner Arbeit im Reaktor dem IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges - Ärzte in sozialer Verantwortung), es habe bei Änderungsmaßnahmen und Arbeiten an der Elektro- und Leittechnik erhebliche Abweichungen von den Plänen gegeben und es sei zu einem einzigen organisatorischen Chaos gekommen.

Pfusch im Atomkraftwerk Biblis   ©Flickr.com/Paul J Everett

Viele Mitarbeiter hätten schlichtweg gar nicht die nötige Routine gehabt, die Arbeiten durchzuführen und sich vor Angst, sich mit der Umsetzung strafbar zu machen, krank gemeldet. So sei es zu Pfusch in wichtigen Teilen des Reaktors gekommen, die vor allem für die Sicherheit z..B. bei Störfällen oder Fremdein-wirkungen (Stichwort Flugzeugabsturz, Terroranschlag..) verantwortlich sind. Leitungsver-bindungen sollen dabei regelrecht geschmolzen, viele Kurzschlüsse ausgelöst und falsche Messungen dem TÜV nicht gemeldet worden sein. Die skandalösen Anschuldigungen sind von dem vom Bundesumweltministerium in Auftrag gegebenen Ökoinstitut Freiburg geprüft und weitestgehend bestätigt worden. Die RWE, die das Atomkraftwerk in Biblis betreibt, bestreitet jedoch die Pfusch-Vorwürfe.

Atomkraftwerk Biblis ist nicht der einziger Pfusch-Reaktor
Nach den erschreckenden Störfällen kurz nach der Wiederaufnahme des Atomkraftwerks Krümmel diesen Sommer, die von den Betreibern nicht ordnungsgemäß gemeldet worden waren, stellt sich die Frage, wie verantwortungsvoll in den Reaktoren mit Sicherheitsbestimmungen und Störfällen umgegangen wird. Pfusch-Reaktor Biblis machte immerhin schon mit über 400 Fällen von sich Reden und zählt damit zu einem der anfälligsten Atomkraftwerken in Deutschland. Generell sei die technische Nachrüstung in den alten Reaktoren eben besonders schwierig. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln, dass die Schwarz-Gelbe-Koalition nach der Bundestagswahl 2009 an der Absage an den Atomausstieg festhält und sich fragen, wann die nächsten heimlichen Pfusch-Fälle in einem deutschen AKW durchsickern.

Wahlbeteiligung Bundestagswahl 2009

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Nun ist es knapp drei Tage her und der erste Schock hat sich gelegt. Das Ergebnis der Bundestagswahl 2009 ist überraschend gelb, doch viel bestürzender die miese Wahlbeteiligung im ganzen Bundesgebiet. Von einem Rekordtief sprechen die Medien und Recht haben sie, denn seit Kriegsende wurde nicht mehr ein solchen Desinteresse gegenüber der Wahl gezeigt.

Mit nur 72,2 Prozent Wahlbeteiligung kriecht Deutschland politisch eher aus der Krise als das es sich beschwingt fortbewegt. Nicht einmal im Vorwahljahr, in welchem Nichtwähler mehr den je umworben wurden, zeigte sich eine solche Politikverdrossenheit.

Bundestagswahl 2009, ©flickr by Werner Schnell Images

Die Qual der Wahl bringt die Wähler vom Regen in die Traufe, da fällt die Entscheidung wohl schwer welches das kleinere Übel ist, doch nicht zu wählen heißt automatisch den schwächeren Parteien mehr Prozente zu zuschieben. Sinkt die Beteiligung steigt die Prozentzahl derer mit wenigen Stimmen und Parteien die kurz unter der 5% Hürde liegen, schaffen doch noch den Absprung! Das ist vielen Bundesbürgern nicht bewusst.

Gutes Wetter und schlechte Wahlbeteiligung

Trotz des schönen Wetters ist die Wahlbeteiligung bei der diesjährigen Bundestagswahl massiv gesunken. So haben nach Angaben der ARD vom Sonntag Abend nur 72,5 Prozent der 62,2 Millionen wahlberechtigten Bundesbürger ihre Stimme abgegeben. Das ZDF sprach sogar nur von 71,2 Prozent. 2005 waren es noch 77,7 Prozent gewesen.

Wahldates zur Bundestagswahl 2009

Mit pfiffigen Kampagnen und Parteiwerbung sollten die Wähler animiert werden. Demokratie-Busse wurden losgeschickt, um auf der Straße Überzeugungsarbeit zu leisten, TV-Spots mit Wahlaufrufen gedreht und übers Internet ‘Wahldates’ arrangiert. Doch bereits am Mittag zeichnete sich ab, dass bei der Wahlbeteiligung ein neuer Tiefstand drohte und der ganze Aufwand wohl eher abgeschreckt hat. Berlin hat es am schlimmsten getroffen von vormals 77 Prozent ging es ab in den Keller zu gerade einmal 70 Prozent Wahlbeteiligung. Das sind ganze 7,5 Prozent weniger als im Wahljahr 2005.

NPD-Wahl-Plakate verschmutzen den Osten

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NPD-Wahl-Plakate sind gerade in den Ost-Bundesländern zahlreich vertreten. Cottbus, Sachsen, sowie die Randbezirke Berlins sind ein beliebtes Pflaster für die Werbemacher der NPD und DVU. An fast jeder Straßenlaterne prangen die Pappschilder mir ihren ausländerfeindlichen Parolen. Weg mit diesem Dreck! Die NPD verschmutzt unsere Straßen!

Wahlplakate an der Stange, ©flickr by Henning HomannGerade in den letzten Jahren gingen die Werbekampagnen der NPD durch ihre penetranten Aktionen vor Schulen und Jugendclubs durch die Medien. Es wurden kostenlos CD’s mit den giftigen Parolen versteckt in fetziger Musik verteilt.

Doch nun gibt es einen Schimmer der Hoffnung, nein sogar ein wahres Blitzgewitter, denn bei den U18 Wahlen haben sich die deutschen Jugendlichen eindeutig gegen die rechtsextreme Partei entschieden. Die Politikverdrossenheit hat ein Ende.

NPD-Wahl-Plakate verschmutzen den Osten

Trotz massenhafter Werbeaktionen, welche vor allem die Straßen und öffentlichen Plätze im östlichen Bundesgebiet betrifft, hat sich die Jugend nicht beirren lassen. Wenn es nach den deutschen Jugendlichen gehen würde, würden SPD und Grüne das Land regieren. Die NPD und DVU haben dagegen starke Abstriche bei den jungen Wählern machen müssen. Aufklärende Kampagnen und die immer noch in erschreckender Regelmäßigkeit auftretenden rechtsextremistischen Übergriffe haben der Jugend einen guten Stoß nach Links gegeben.


U18 Jugend wählt – NPD, nein danke!

SPD und Grüne würden zwar im gesamtdeutschen Vergleich gewinnen, doch gerade im Osten Deutschland ist der Zuspruch für die Linke am stärksten und hat die NPD verdrängt. Bis auf das Bundesland Sachsen, wo die NPD etwa dreimal so viele Stimmen bekam als im Bundesschnitt, hat die Partei in diesem Jahr nicht einmal die 5% Hürde geschafft. Bei der ersten Wahl im Jahr 2005 lag die NPD mit 6,66 Prozent sogar bundesweit vor der FDP.

Amoklauf an deutschen Schulen

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Und der Terror geht weiter! In einem Gymnasium in Ansbach verübt ein 18-jähriger Schüler einen Brandanschlag auf seine Schule. Zehn Personen werden zum Teil schwer verletzt, eine Schülerin schwebt in Lebensgefahr nach dem der Täter zwei Molotow-Cocktails in die Schule geworfen hat.

Dieser Fall in Ansbach ist einer der glimpflichen, leichten Fälle. Doch zeigt er die steigende Tendenz derer man sich an deutsche Schulen momentan bewusst werden muss. Von den etwa 100 Amokläufen seit 1974 ereigneten sich sieben in Deutschland, das ist keine gute Bilanz.

Polizei, ©flickr by sascha-b

Meißen, Brannenburg, Freising, Erfurt, Coburg, Emsdetten und Winnenden sind die Orte an denen jene traurigen Ereignisse statt fanden. Nach dem Schock kommt das Erwachen!

Amoklauf an deutschen Schulen

Warum kommt es scheinbar immer öfter vor, das Schüler in Deutschland verrückt spielen und anfangen ihre Mitschüler und Lehrer zu erschießen oder mit Molotow-Cocktails, wie im Fall in Ansbach, zu bewerfen? Gerade wo nun das Sicherheitsproblem an Schulen in den Vordergrund rückt und die Tatsache um psychisch labiler Jugendlicher heiß diskutiert wird, sollten solche Fälle doch frühzeitig erkannt werden! Sogenannte Problemkinder gibt es immer und überall, doch ihnen sollte geholfen werden, bevor es nicht mehr geht und bevor es zu dieser Kurzschlussreaktion kommt!

Kurzschlussreaktion oder Amok-Plan

Wie das Zentrum für Amokforschung in Deutschland an der Uni Darmstadt bestätigte, gibt es immer erste Warnsignale. Psychologe Jens Hoffman leitet ein Projekt, das zum Ziel hat, potenzielle Amokläufer rechtzeitig von ihrem Vorhaben abzubringen. Dabei hat er ein vom amerikanischen Psychologen Dewey Cornell entwickeltes Screening-Verfahren auf deutsche Verhältnisse übertragen. Laut Hoffmann ist es wichtig, ‘erst mal Warnsignale zu erkennen, beispielsweise Drohungen und dann gleich zu schauen, steckt da was dahinter oder nicht.’ Legen jugendliche ein aggressives Verhalten an den Tag, sollte man sie in jedem Fall ernst nehmen und ihnen psychologische Hilfe zukommen lassen, bevor es zu spät ist. Damit wird den potentiellen Tätern geholfen, aber vor allem auch den unschuldigen Opfern.

Fahrradklau und Sabotage in Berlin-Wedding

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Das der Berliner Stadtteil Wedding einen schlechten Ruf hat war mir bekannt als ich meine neue Wohnung in eben jenem Bezirk bezog, doch ich war guten Mutes. Nur wegen einem höheren Ausländeranteil heißt das ja noch lange nicht, das deren Anwohner alles Diebe und schlechte Mensch sind. Ganz im Gegenteil ich freute ich auf die Vielfalt türkischer Gemüseläden.

Fahrradklau in Berlin Wedding, ©flickr by debauer1988Das Haus in dem ich nun wohne hat einen netten Hinterhof mit kleinem Spielplatz und Parkbank, die Nachbarschaft ist Hilfsbereit und freundlich. Trotz alle dem habe ich aber nun schon mein drittes Paar neuer Fahrradreifen auf mein Rad gezogen und das obwohl ich es sogar nicht nur auf dem Hof abgestellt hatte sondern im hauseigenen Fahrradraum.

Berlin-Wedding hat mich eines Besseren belehrt! Ich bin kein Mensch von Vorurteilen, doch hier scheinen sie zu stimmen. Wer Fahrräder der eigenen Nachbarschaft zerstört ist für mich seit Neuem ein typischer Weddinger.

Fahrrad-Sabotage in Berlin-Wedding

Mit Hilfe meiner netten Nachbarin, vom anderen Hauseingang, brachte ich mein Rad wieder in Ordnung. Ihr Fundus an Werkzeugen ist wirklich erstaunlich für eine Frau ihren Alters, es scheint fast so sie hätte ihr halbes Leben damit verbracht verschiedenste Maulschlüssel und Zangen zu sammeln. Wie dem auch sein, das Rad rollt wieder, dank der richtigen Nachbarn und ich stelle es jetzt auf der Straße vor dem Haus ab. Dort ist es sicherer!

Fahrradklau in der Nachbarschaft

Und das bewies mir auch gleich am nächsten Morgen meine hilfsbereite Nachbarin. Nicht nur die Luft in den Reifen fehlte, nein auch die Reifen an sich mitsamt dem kompletten Fahrrad waren vollständig aus dem Fahrradraum verschwunden. Die arme Frau sitzt jetzt auf einem Haufen nützlichem Werkzeug und hat nichts mehr woran sie es benutzen kann. Ein Hoch auf die nette Nachbarschaft!

Energiesparlampen EU-Idiotie

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Schrott: Energiesparlampen. Oh ja, vielen Dank dafür, verehrte EU. Macht Ihr eigentlich nur so fortschrittliche Dinge wie die völlig sinnlose Einheitlichkeit der Polizeiuniformen festzulegen und kontraproduktiven Bullshit zum polnischen Räucherkäse zu verzapfen? Für’s Denken werdet Ihr offensichtlich nicht bezahlt.

Warum mich die Energiesparlampen so stören? Die sind ja noch hässlicher als mancher Dienstwagen in Brüssel. Wahrscheinlich soll mit der gesparten Energie der erhöhte CO2-Ausstoß der schwarzen Luxus-Hobel kompensiert werden. Ökotrottel. Denn tatsächlich besitze ich eine wunderschöne Lampe, deren silberbedampfte Glühlampen in das verchromte Lampendesign stimmig

Energiesparlampen machen Glühbirnen kaputt ©flickr / laszlo-photo
integriert sind. Da werden diese unfassbar hübschen rohrartig oder gar spiralförmig gestalteten Energiesparlampen in ihrer Milchgesicht-Farbe ja bestimmt richtig toll drin aussehen. Weswegen ich, wie so viele Bürger dieses Landes, die ebenfalls keinen gesteigerten Wert auf Ästhetik für Vollidioten legen, mir einen kleinen Vorrat der guten alten Glühbirnen zugelegt habe.

Energiesparlampen Hamsterkäufe völlig gerechtfertigt

Nicht nur, dass diese klassischen Glühbirnen viele kostengünstiger in der Anschaffung sind, es ist auch nicht mal halb so schlimm, wenn sie tatsächlich Den gesamten Text lesen »

Politikverdrossenheit - wenn Machtkämpfe das Hirn grillen

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Ja, wir haben Wahljahr und man kommt nicht drumherum in die zart retuschierten Gesichter von Menschen zu blicken, die dieses Land verar…., ich meine verändern wollen. Man geht wie die Popstars auf (Wahlkampf-) Tour, und es wird gemeckert und gestampft, posiert und gewunken, diskutiert und erklärt, was das Zeug hält – bloß, wen interessiert’s?

Politikverdrossenheit heißt das Zauberwort aus den Reihen der Wissenschaftler und richtig, man hat keine Lust mehr seine kostbare Zeit mit Leuten zu verschwenden, die Versprechen geben und sie doch nicht halten.

Politikverdrossen ©flickr / woschpics
Politikverdrossenheit - Wo sind sie hin, die ganzen Träume
Man spürt in jeder Silbe, dass sie mit bedacht gewählt sind und einen Zweck verfolgen. Diese zuckende, verkrampfe Lächeln für die Presse, wer kennt sie nicht. Nichts scheint ehrlich und ungezwungen zu sein, alles ist durchdacht und an jeder Geste kleben 100 andere Menschen, die im Hintergrund die Fäden ziehen. Also ehrlich, ich glaub denen nichts mehr.
Wenn das Gewissen und Unsicherheit sich melden, sind schauspielerischen Fähigkeiten gefragt, die kaum einer besitzt. Da stehen sie, verkrampft bis auf den letzten Muskel, auf öffentlichen Staatsbanketten rum und sehen aus, als ob sie Diamanten produzierten. Und das Beste ist, dass sie denken man sieht nicht, dass ihre Unbekümmertheit und Leichtigkeit gespielt ist.


Lügen machen politikverdrossen

Und erst ihre Augen, gruselig - nackte Angst. Vielleicht, mag man im ersten Moment denken, ist es Angst und Unbehagen wegen der großen Verantwortung, die sie haben, vielleicht, weil sie wissen, dass sie die Zukunft dieses Landes in den Händen halten.
Das wäre zumindest ein Zeichen dafür, dass sie sich über die Tragweite ihre Handlungen im Klaren sind. Doch es ist keine solche Angst. Aus ihren Augen spricht die Angst Macht und Ansehen zu verlieren. Eine Angst, die sie blind macht für Tugenden. Angst, die sie sich im unendlichen Mühlrad der Politik zugelegt haben und die sie zu diktieren scheint.

Wahlkampf der Eitelkeiten

Aber ist es nicht schön zu sehen, wie diese Menschen im Dunstkreis von Macht anfangen mit den Flügeln zu schlagen, um einen günstigen Aufstieg nach Oben zu bekommen. Dann schnattern sie auch mal zu uns und wollen sich versichern, dass wir ihnen auch noch zuhören.
Über den Säulen des Deutschen Bundestages steht: Dem deutschen Volke.
Welch’ Hohn. Jeder ist sich selbst der Nächste, wäre angebrachter. Aber trotz allem gibt es immer wieder unermüdliche Gruppierungen, die mit neuen Hoffnungen und Idealen frischen Wind in das Parteienmonopol zu bringen versuchen. Bleibt nur zu hoffen, dass sie nicht auch ihre guten Absichten und Ideale auf dem verschlungenen Pfad zur Macht verlieren.

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Singleparty Jahr 2009 – Silvester steht vor der Tür

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Das Jahr 2009 war das Jahr er Singlepartys. Dating-Foren und Partnerbörsen im Internet hatten Hochkonjunktur und verzeichneten einen Useransturm wie noch nie. Doch warum frage ich mich? Kann man nicht mehr einfach mit den Leuten reden? Traut sich keiner mehr das andere Geschlecht anzusprechen? Muss man denn unbedingt den anderen vorher online auschecken?

Mit einer Rose im Knopfloch zur Singleparty, ©flickr by geishaboy500 Singlepartys haben gerade in Großstädten immer mehr Anhänger gefunden. Anstatt auf den Internet- oder Supermarktflirt zu warten treffen sich einsame Herzen heute auf Partys mit gleichgesinnten.

Doch, dass hier den Anwesenden wirklich Gleiches im Sinn steht ist auch nicht so ganz richtig. Meist heben sich solche Partys durch eine deutlich höhere Quote von über 35-jährigen Männern hervor, die auf der Suche nach einer deutlich jüngeren Frau sind. Und das klingt nun wirklich nicht nach Bingungswille sondern nach Spaßfaktor.

Single-Party = Macho-Party

Auf diesen Singlepartys schreibt man sich Zettelchen oder Steckbriefe um in Kontakt zu treten. Ja, in welcher Gesellchaft leben wir den? In einer voller Erstklässler, wo man sich Papierchen unter dem Tisch zu schiebt mit Aufschrieften wie: ‘Willst du meine Freundin sein? Ja, Nein, Vielleicht’? Außerdem gehen die Mehrzahl der Männer und Frauen wohl nicht auf eine Singleparty im den Partner fürs Leben zu finden. Wer doch unter diesem Vorsatz einen Ausflug in die Szene macht wird schnell merken wie der Hase läuft und das dauerhafte Liebesglück woanders suchen.

Silvester Singleparty 2009

Eigentlich kann man Single-Partys auch als ganz normale Partys mit einem Kontaktanzeigenbord betrachten. Wer es nicht nutzen will, muss es nicht tun. Das Verhalten der Macho-Partygänger ist das selbe, egal ob man die Veranstaltung nun Singleparty nennt oder nicht. Allein der Anteil an, sagen wir mal, überreifen Früchten, welche denken sie wären noch in voller Blüte, ist etwas höher und kann die Stimmung zum kippen bringen. Bald ist wieder Silvester und Veranstaltungen für Singles werden wie Pilze aus dem Boden sprießen, dann kann sich jeder selbst ein Bild machen.

Parteiwerbung zum meckern!

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In dem kleinen Ort Neukirch-Vluyn im Bundesland Nordrhein-Westfalen, das ist in der Nähe von Essen um genau zu sein, sind in der letzten Zeit merkwürdige Schilder wie Pilze aus dem Boden geschossen. Auf ihnen ist eine Ziege zu sehen mit dem Untertitel ‘Meckern erlaubt’. Was für eine Kuriosität Das hat mich gleich neugierig gemacht und zu diesem Blogeintrag veranlasst.

Wer diese Meckern-erlaubt-Schilder aufgestellt hat war zuerst unklar. Und noch viel ungewisser die Tatsache wer den da zum Meckern aufruft, wo genau den die Beschwerde hin gerichtet werden kann und überhaupt worüber kann man sich pikieren?

Die SPD Ziege, nur am Meckern!, ©flickr by Platinatore

Solle man sich etwa direkt neben das Schild stellen und einfach los schreien oder vielleicht lieber eine schriftliche Nachricht hinterlassen, mit einem Klebestreifen säuberlich an das Plakat geheftet? Noch merkwürdiger ist, dass kurze Zeit nach erscheinen dieser Schilder, ein Großteil von ihnen entwendet wurde. Weiß da jemand mehr als wir?

Wahlplakate der SPD

Die Lösung dieses Rätsels hat sich nun aufgeklärt. Die Schilder gehören zu einer Wahlkampagne der SPD. Die gewünschte Aufmerksamkeit haben die Sozialdemokraten damit auf jeden Fall erhalten. Doch was sie nun damit bewirken wollten ist noch nicht raus. In einer Woche sollen neue Plakate an die Stelle der Alten kommen und die Auflösung bringen. Wahrscheinlich ganz nach dem Motte ‘Meckern können Sie bei uns, wir hören Ihnen zu!‘, oder Ähnliches.

Linker Plakaträuber ärgert SPD

Wo die verschwundenen Schildern ab geblieben sind hat die Polizei in der Zwischenzeit auch geklärt. Der ‘Sammler’, seines Zeichens ehemaliges Mitglied der Linken ,hatte über die Hälfte der Plakate eingesackt um sie mit seinen Parolen zu bekleben und an Ort und Stelle wieder aufzustellen.
Im Keller seiner Wohnung fanden die Beamten insgesamt 63 Schilder. Die Partei hat ihre Plakate nun wieder zurück bekommen und wird am Montag mit neuen schildern zeigen was es denn zu Meckern gibt.

Wortbedeutungen im Wandel der Zeit - Heute: jetzt

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Das Wort „jetzt“ im normalen Sprachgebrauch bedeutet doch zumindest in der Verwendung als Adverb „augenblicklich“, „momentan“, „gerade“ oder „nun“. Wie kommt es dann in Funk und Fernsehen doch so oft zu einem aus meiner Sicht folgenschweren Missverständnis?

Jetzt ist jetzt ist jetzt ist jetzt ist jetzt, ©flickr by bogenfreund
Da heißt es: „Jetzt im 13. Deutschen Fernsehen: Die Superhanny!“ Und dann kommt erst mal 3 Minuten Werbung, dann kommt Filmtrailer 1, dann die Nachrichten, dann Filmtrailer 2, der Wetterbericht, und dann noch eine von diesen neuen Werbeeinspielungen, bei denen die Sekunden angezeigt werden, bis die Sendung anfängt. Nur dass dann zunächst noch irgend etwas Anderes kommt. Da kann ich ja gleich auf die BVG warten. Als wenn Fernsehwerbung für sich nicht schon schlimm genug ist.

Und die Sekunden werden auch irgendwie gedehnt. Wie machen diese Fernsehleute das bloß? Alles ist relativ! Vor Allem bei der Verwendung des kleinen Wörtchens „jetzt“. Und damit zurück zum angesprochenen Missverständnis: Mich als Zuschauer auf Dauer halten können die Sender nur, wenn es in Zukunft nicht mehr heißt: „Und jetzt…“, sondern „Und in 6 Minuten…“ oder meinetwegen gerade noch „Und in Kürze…“, ich bin ja kein Unmensch!

Warum stehen Touristen immer im Weg?

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Wer kennt das nicht: man hat es super eilig und muss unbedingt die nächste Bahn erwischen um pünktlich zu einem Termin zu kommen, weil man schon wieder einem hilflosen Touristenpaar den Weg erklärt hat und dann steht doch genau dieses Pärchen vor einem auf dem Weg zum Bahnsteig und blockiert geistesabwesend die Treppe. Die letzten Stufen um den gerade einfahrenden Zug noch zu erwischen sind unwiderruflich versperrt. Und das war’s dann, der Zug ist abgefahren!

Diese und ähnliche Szenen erlebe ich fast jeden Tag. Das verursagt Frust! Gut man hilft schon gerne jemandem der auf dem Weg zum nächsten Sightseeing-Highlight so was von falsch abgebogen ist und total verwirrt drein schaut. Aber warum müssen Touristen immer im Weg rum stehen?

Touristen in Regensburg, ©flickr by Caro Kolumna

Auch wenn sie nur zu dritt sind schaffen sie es den Gehweg auf seiner vollen Länge samt Radweg einzunehmen. Klingeln und Rufen schon von 100 Metern Entfernung auf vier Sprachen zeigt keinerlei Wirkung und man rasselt am Ende doch mit quietschenden Reifen in den überraschten Haufen bayrischer Touristen rein. (Sorry, als Urberliner ist das einfach ein Klischee für mich, das bitte keiner persönlich nimmt. Umgekehrt zeigt es sicher auch seine Wirkung)

Sind Touristen in jedem Land gleich?


Da stellt sich bei mir die Frage: Bin ich denn auch so wenn ich im Urlaub bin? Laufe ich extrem langsam und blockiere total naiv und unwissend den alltäglichen Passantenstrom auf seinem Weg ins Büro? Leider ja, wie ich feststellen musste. Die vollständig aufgefaltete Straßenkarte vor der Nase und die Wegbeschreibung aus dem Internet in den Händen hat man so gar keinen Kopf sich um vorbei eilende Werkstätige zu kümmern, man ist voll und ganz mit dem Versuch der Orientierung im fremden Land beschäftigt. Und das auch ganz in Ruhe, denn man hat ja Urlaub und ist nicht auf der Jagt.

Ich hoffe dieser Gedanke hilft mir auch noch bei der nächsten Touri-Attacke um nicht innerlich wie eine Bombe hoch zu gehen, garantieren kann ich aber nichts.

Der Ärger mit dem Verkehrsfunk

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Eigentlich fällt mir gar nichts ein, über das ich meckern möchte. Bei intensiverem Nachdenken schließlich fällt mir auf, dass mir nichts einfällt, über das sich zu meckern lohne würde. Zumindest bei mir hilft das bloße Luft ablassen gar nichts. Aber ich versuche es trotzdem noch mal.

Über die Verkehrssituation in Großstädten wird ja regelmäßig berichtet: Parkplatzsuche, Radarfallen, Unfälle, Baustellen u.s.w. Kennt man ja alles aus eigener Erfahrung, ob als Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer oder Benutzer der öffentlichen Verkehrsmittel.

Nun habe ich keine repräsentativen Zahlen und mir auch nicht die Mühe gemacht, welche zu recherchieren, aber wie viel Prozent einer Großstadt können schon Autofahrer sein? Haben Sie sich das auch schon mal gefragt?

Der Hintergrund dieser Frage ist die Tatsache, dass es nach meinem Wissen keine Radiostationen ohne Verkehrsmeldungen gibt, jedenfalls keine mit halbwegs abwechslungsreichem und interessantem Programm. Selbst die Werbung ist da manchmal leichter zu ertragen.
Moderatorinnen, ©flickr by The National Guard

Für die folgenden Überlegungen gehe ich mal von einer Gruppe von Radiohörern innerhalb einer Großstadt inklusive Einzugsgebiet aus, deren Größe hier keine Rolle spielt. Wenn nun großzügig geschätzt 20 % dieser Gruppe tatsächlich täglich Auto fahren, immerhin gibt es ja auch viele Fans der BVG, warum müssen sich dann die anderen 80 % halbstündlich Verkehrsfunk anhören, der sie nicht die Bohne tangiert? Und zwar vorgetragen von überfreundlichen Moderatorinnen und Moderatoren, die verkrampft versuchen, ihre eigene Langeweile zu verstecken.

Das prangere ich an.

P.S.: Oder liege ich mit den geschätzten Zahlen komplett falsch? Immerhin gehts mir jetzt doch ein bisschen besser.

China sperrt Twitter und Flickr!

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So langsam bekommt man es doch mit der Angst zu tun, wenn man sieht was in China vor sich geht.

China sperrte erst den Zugang zu dem weltweit bekannten Bilderdienst Flickr, nun musste auch die Micro-Blogging Plattform Twitter dran glauben. Unfassbar!

Dabei ist es unmöglich, die Meinungsfreiheit zu kontrollieren, geschweige denn diese Meinungsfreiheit einzugrenzen oder zu überwachen, wenn Dienste wie Facebook, Flickr, Youtube und nun auch Twitter von der chinesischen Regierung gesperrt werden.

Eigentlich regt mich das gar nicht wirklich auf, es stimmt mich eher nachdenklich und traurig.

Morgen, am 4. Juni 2009, jährt sich der Jahrestag des Massakers auf dem Himmlischen Platz des Friedens zum 20. Mal. Damals rollten Panzern eiskalt in die friedliche Demokratie Bewegung auf dem himmlischen Platz des Friedens.

Die Stadtverwaltung von Peking teilte hinter her mit, dass nach dem ‘Einsatz’ 214 Tote zu verzeichnen waren. Menschenrechtsorganisationen hingegen, schätzen das Massaker hingegen realistischer ein und reden von mehr als 2.500 Toten.

Damals waren Panzer der chinesischen Armee auf den Platz des Himmlischen Friedens gerollt, auf dem sich seit dem 17. April eine Demokratie-Bewegung entwickelt hatte.

Lärmbelästigung durch Fortschritt

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Woran liegt es eigentlich, dass die Leute, die über ihre Handys am lautesten Musik hören, den schlechtesten Musikgeschmack haben? Liegt hier eine bisher unbekannte und vage Analogie zum bekannten Sprichwort „Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln.“ vor? Oder ist die Erklärung vielmehr im Bereich der Soziologie oder Psychologie zu suchen, und ich mache es mir ein wenig zu einfach, wenn ich auf simple Folklorismen zurück greife?

Tatsache ist, dass man sich selten durch laut dahin geschmetterte Opernarien oder hochvirtuos dargebotene Jazzsoli gestört fühlt (oder durch was auch immer man für e-Musik hält), sondern meist durch Schrammelpunk oder deutschen Rap. Erst durch die Fortschritte der letzten Jahre ist es überhaupt möglich, dass jeder jeden jederzeit mit jedweder Musik beglücken kann. Zu allem Unglück scheint dies grundsätzlich bei maximaler Lautstärke ablaufen zu müssen.

Fußballfans, Erlan©Flickr

Doch welche Handy-Musik-Rüpel gibt es überhaupt?

Allgemein am häufigsten anzutreffen sind wohl die männlichen Halbstarken, die sich in Gruppen um denjenigen scharen, der das lauteste Handy hat, das grundsätzlich deutschen Gauner-Sprechgesang von sich gibt. Komisch, wenn wir früher im Sport die Kapitäne bestimmen mussten, waren das meist die besten Athleten oder zumindest die mit der ausgeprägtesten Führungspersönlichkeit, und nicht zwangsläufig die, die am lautesten schreien konnten.

Es gibt aber auch andere: Neulich saßen mir in der S-Bahn drei etwa 13 Jahre alte Mädchen schräg gegenüber und unterstützten das Handy des einen gesanglich, aber vor allem laut. Sie schienen mit dem Sänger einer Meinung zu sein, dass es nichts Größeres gäbe, als besoffen in der Gosse zu liegen und nichts mehr mitzukriegen. Na, wenn das mal keine Perspektive ist für eine 13-jährige in den heutigen Zeiten.

Ein Klassiker in Zeiten, in denen Handys so laut werden können, wie es ältere Semester von den auch mal modern gewesenen Ghetto-Blastern her kennen, sind natürlich auch die durch das Handy unterstützten Fangesänge, wobei ehrlich zugegeben werden muss, dass das vergleichsweise leise Handy-Gebimmel bei einem 30-Mann-Chor auch nichts mehr verschlimmbessern kann. Hier ersetzen die Handys den Dirigenten, der schnellste Handy-Tipper bestimmt das nächste Lied.
In diesem Fall ist die Anfangs gestellte Frage sicherlich sehr einfach zu beantworten: auch ich verspüre nach dem sechsten Bier eine gewisse Neigung zu leicht ordinärem Verhalten, das die Selbstkontrolle hinsichtlich der Lautstärke nicht mehr unbedingt umfassen muss.

Fazit

Aber zurück zur eigentlichen Frage, die diese Worte inspiriert hat und zu meinem vorläufigen Fazit: sie haben gar nicht den schlechtesten Musikgeschmack, sondern nicht meinen. Wem diese Antwort nicht gefällt, habe ich noch eine Alternative anzubieten: keine Ahnung.

P.S.

Die Frage, warum Musik immer bei maximaler Lautstärke abgespielt wird, ist wohl eben so einfach zu beantworten wie trivial: weil es geht.

Raucher vs. Nichtraucher

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Das Thema rauchen kann man wohl drehen und wenden wie man will, Raucher sind in den größten Teilen der Gesellschaft sehr verpöhnt.

Noch sind es die Raucher – was kommt danach?

Rauchen vs. Nicht-Rauchen, ein Thema das polarisiert und in feiner Regelmäßigkeit in den Medien zum breitgelaschten auftritt, dass man die Wände hochgehen möchte. Nicht, dass wir nicht schon genug Gesetze hätten, es müssen immer mehr als nötig sein.

Raucher © Flickr by ValetheKid

Rauchen oder Nichtrauchen auchen ist doch eine Entscheidung meiner persönlichen Ansichten, ich bin erwachsen und entscheide gerne selbst. Und die Wahl haben ich sowieso. Wenn in einem Restaurant Rauchverbot herrscht, habe ich immer noch die Wahl, zum qualmen vor die Tür zu gehen.

Womit ich übrigens keinerlei Probleme habe, ich kann nur diese Pauschalverurteilung nicht leiden. Raucher sind blöde, weil sie ihrem Körper mit so schlimmen Giften verseuchen und zum anderen, weil sie stinken.

Leben und Leben lassen, eine Devise mit der man eigentlich ganz gut durchs leben fährt, wenn man denn die Toleranz auch lebt und nicht anderen im Gespräch unter die Nase reibt.

Der Eurovision Song Contest 2009 in Moskau: Wettkampf der Peinlichkeiten

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Am Wochenende schlug zum gefühlten tausendsten Mal die Stunde des Eurovision Song Contests 2009. Sangeswütige aus ganz Europa traten im Wettbewerb der Peinlichkeiten an, um zumindest im Schein die europäischen Gemeinschaft zu zelebrieren.

Der Eurovision Song Contest: Der größte und wichtigste Gesangswettbewerb der Welt? Nein, da bin ich skeptisch, denn hier geht es längst nicht mehr um Musik, die Repräsentation des eigenen Landes und die Einheit Europas.

Sex sells beim Eurovision Song Contest

Sex sells – das ist die Devise, die mittlerweile auch bei der ehemaligen Schlagerveranstaltung angekommen ist. Die Hüllen fallen wohin man nur schaut, gut bezahlte Burlesque-Tänzerinnen räkeln sich zu einfältigen Beats und gut gebaute Männer und Frauen lassen keine Gelegenheit verstreichen, ihren Hintern an der Kamera zu reiben. Ein bisschen Frieden ist Geschichte.

Nein, ich gehöre nicht zu den Freunden kitschiger Schlagersongs und ich bin durchaus der Meinung, dass so eine traditionsreiche Veranstaltung wie der Eurovision Song Contest Modernisierung und frischen Wind verträgt. Doch die Grundidee des Ganzen ist auf der Strecke geblieben. Den gesamten Text lesen »

Gelenkschmerzen oder Sport ist Mord?

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Gelenkschmerzen verleiden Betroffenen jeden Schritt, jede Bewegung und schränken sie in ihrer Freiheit enorm ein. Übermäßiger Sport trägt seinen Teil zur Unbeweglichkeit bei, doch kein Sport tut das gleiche…

Knie © flickr / lepiaf.geo

Eigentlich heißt es ja immer, dass Sport gesund sei. Sport fördere die Fitness, das Wohlbefinden und die Widerstandsfähigkeit des Körpers. Ja, aber das ist nur eine Seite der Medaille. Denn auch in Sachen Sport heißt es wie in so vielen anderen Bereichen auch: Das Mittelmaß ist der goldene Weg!

Gelenkschmerzen und Arthrose durch Sport?

Denn wer es mit der Bewegung übertreibt, für den heißt es früher oder später Sport ist Mord! Arthrose frisst die Knochen und Gelenke an, so dass Fitness in weite Ferne rückt und von Gesundheit nicht mehr die Rede sein kann.

Doch möchte ich hier das Image des Sports nicht verschlechtern, denn wirkliche Probleme durch Sport bekommen zumeist nur diejenigen, die sich einseitig und viel zu viel belasten. Überlastung der Gelenke geschieht ebenfalls durch Übergewicht! Gelenkschmerzen sind die Folge.

Gelenkschmerzen gehören in unserer Gesellschaft zu den häufigsten chronischen Schmerzerkrankungen und ich bezweifle, das jeder Betroffene Leistungssport betreibt. Ursachen sind hier eher falsche Ernährung und zu wenig Bewegung, gerade bei der Arbeit.

Stundenlanges stumpfes Sitzen vor dem Computer und Internet lässt nicht nur die Fettpolster wachsen, sondern drückt auch schmerzhaft auf die Gelenke! Dass das auf die Dauer nicht gesund sein kann, das dürfte allen hier klar sein.

Büro-Fitness gegen Gelenkschmerzen

Daher trete ich an dieser Stelle für die Einführung gesünderer Arbeitsplätze ein! Diese umfassen nicht nur körpergerechte Möbel, sondern auch Fitness-Pausen. Bürosport könnte das ganze heißen: Alle Mitarbeiter lassen für zehn Minuten die Hände von der Tastatur und ein täglich wechselnder Kollege turnt den anderen etwas vor, was diese dann nachahmen. Gelenkschmerzen ade kann ich da nur sagen!

DSDS-Superstars-Invasion in den Massenmedien

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Warum werden wir von vermeintlichen Superstars ständig in den Medien genervt? Aufhören bitte!

Unsere Lebensumwelt ist von Massenmedien durchzogen und wir können uns vor ihrer Omnipräsenz kaum retten. Das ist auf der einen Seite positiv, denn schließlich sollen, ich sage hier ausdrücklich SOLLEN, Massenmedien Öffentlichkeit herstellen und ein Forum zur Artikulation verschiedenster Meinungen und Interessen sein.

Ich möchte an dieser Stelle gar nicht so weit gehen und behaupten, dass die Massenmedien Deutschlands diesen Funktionen nicht nachkommen und keine Forderung nach Zensur äußern. Doch beim Blick in Zeitungen, ins Fernsehen oder Internet stellt sich für mich immer häufiger die Frage, welchen Interessen dort öffentliche Aufmerksamkeit verschafft und inwiefern wird die Integrationsfunktion, geschweige denn die Kritik- und Kontrollfunktion noch wahrgenommen wird.

Mich nervt insbesondere die Allgegenwärtigkeit von DSDS - Deutschland sucht den Superstar in den deutschen Medien! Macht man die Zeitung auf, wird man direkt über Abstimmungsergebnisse informiert, ruft man die Startseite des E-Mail-Providers ist das Bild sogar noch verschärft! Ich möchte niemanden persönlich angreifen, doch was qualifiziert die Teilnehmer dazu, so eine große Aufmerksamkeit zu bekommen (die sie nicht zu nutzen wissen)?

Die Antwort lautet GELD! Ja, sie verdienen nicht schlecht, zwar nicht für sich, doch immerhin für die Unternehmen, die ihre Hände mit im Spiel haben. Jetzt sind sie noch in aller (massenmedialen) Munde, doch in ein paar Wochen wird sich niemand mehr an ihren Namen erinnern. Aber bis dahin haben sie die Taschen der Produzenten prall gefüllt.

Die Sendung DSDS ist das eine, die massenmediale Weiterverarbeitung eine andere. Nein, die Teilnehmer sind keine Superstars, auch durch einen Gewinn des Wettbewerbs ist diese Bezeichnung nicht zutreffend. Nein, sie sind keine Personen des öffentlichen Interesses! Sie sind einzig und allein Geldbringer (für kurze Zeit).

Liebe Bild-Zeitung: Ich möchte bitte keine weiteren „erotischen“ Fotos von Annemarie Eilfeld sehen! Liebes Pro7: Ich möchte keinen weiteren Bericht darüber sehen, dass Annemarie Eilfeld „erotische Bilder“ in der Bildzeitung veröffentlicht hat. Liebe Online-Redaktionen: Ich möchte keine weiteren Berichte darüber, dass Annemarie Eilfeld „erotische“ Bilder für die Bild-Zeitung machen ließ und dabei von einem Pro7-Team begleitet wurde…

DANKE