Wiedermal über etwas aufgeregt?

Geteilter Kummer ist halber Kummer! Also schreiben Sie uns Ihren Aufreger, damit Sie wieder ruhig schlafen können und Anderen das Leid erspart wird.

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Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, etc. - Ist denn wirklich alles egal?

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Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und weitere sonst so wichtige Tugenden werden in unserem Zeitalter immer mehr vernachlässigt. Ist das gut so oder sollte sich da unbedingt etwas ändern?

warten©Flickr lylevincent

Im Ausland sind die Deutschen noch für ihre strenge Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit bekannt. Aber wenn man sich mal so umschaut, stellt man fest, dass diese Klischee lang nicht mehr zu trifft. Verabredungen, Meetings oder einfache Treffen mit Freunden werden immer öfter in letzter Sekunde abgesagt. Und wenn nicht, darf man als pünktlicher Mensch sowieso noch mal eine halbe Stunde warten, bis jemand auftaucht. Den gesamten Text lesen »

Facebook, nein danke! Mir sind echte Freunde lieber.

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Facebook hat sich mittlerweile zu einem Portal mit unzähligen Mitgliedern entwickelt. Freunde aus vergangenen Zeiten, ehemalige Klassen- und Kindergartengefährten finden sich hier und bereichern die „Freundesliste“. Und manch einer versucht den Rekord in der Zahl der Freunde zu brechen.
Facebook- Freunde fürs Leben? ©Flickr/boltron-
Onlinefreunde bereichern das Leben, zumindest für Personen, die sich im wirklichen Leben mit sozialen Kontakten schwer tun. Facebook setzt genau da an, und lässt „Freundschaften“ entstehen.

Prinzipiell ist ja nichts gegen solche Community einzuwenden, da sich viele ehemalige Bekannte aus Schul- und Studienzeiten wiederfinden lassen, und mitunter lebt eine alte Freundschaft dadurch wieder auf. Aber wenn das Führen einer Freundschaft ausschließlich auf diesem Wege geschieht und man abends ausschließlich per E-Mail Kontakt miteinander aufnimmt, beginnt die Fragwürdigkeit der ganzen Angelegenheit, da das reale Miteinander mit der Zeit flöten geht. Den gesamten Text lesen »

Das poste ich gleich mal!

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Das Zeitalter der sozialen Netzwerke und des iPhones macht es möglich, dass alle Menschen zu jeder Zeit und an jedem Ort miteinander verbunden sind und in Kontakt treten können. Doch einige Nutzer übertrieben es maßlos!

Smartphone ©Flickr Johan Larsson

Hört man sich in seinem Freunden- oder Bekanntenkreis um, dann ist eigentlich jeder bei facebook, studiVZ/meinVZ oder Xing angemeldet. Diese Plattformen, vor allem das VZ-Netzwerk und facebook, machen es möglich mit seinen „Freunden“ auf der ganzen Welt Kontakt aufzunehmen und sich den anderen mitzuteilen. Doch einige übertreiben es regelmäßig.
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Freundschaft – mehr als nur eine Müllkippe

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Wer kennt das nicht, Freunde die, sowie sie ein seelisches Problem drückt, auf der Matte stehen und einem erst einmal stundenlang den seelischen Müll vor die Füße kippen. Eigentlich gehört das Zuhören zu einer guten Freundschaft dazu, wie sieht es aber nun aus, wenn es nur auf Einseitigkeit beruht?

Freundschaft ©Flickr bike queen

Jeder hat mindestens einmal in seinem Leben Freundschaft geschlossen mit einer egoistischen Müllschleuder. Kaum haben sie ein Problem, und mag es noch so winzig sein, klingelt das Telefon und man wird zugetextet. An sich kein Problem, würde es nicht auf absoluter Einseitigkeit beruhen, denn hat man selber, aus welchen unerfindlichen Gründen auch immer, einmal das Bedürfnis dem Freund sein Leid zu klagen, hat dieser, dummerweise, genau dann einfach keine Zeit. Da ist dann schon mal ein, vorher nie erwähntes, jetzt aber total nahe stehendes Familienmitglied im Krankenhaus, die Wohnung gerade am ausbrennen oder trotz Arbeitslosigkeit steht urplötzlich der Chef vor der Tür auf Grund eines unangemeldeten Geschäftsessens.

Freundschaft – ein Band fürs Leben?

Ein indisches Sprichwort sagt, dass für die Freundschaft von zwei Menschen, die Geduld von einem nötig ist. Macht man es sich damit nicht zu einfach? Heißt das nicht zwangsläufig, dass einer immer ein Stück weit der Fußabtreter des anderen sein wird? Ich war immer der Meinung, beziehungsweise hegte ich immer die Hoffnung, dass eine Freundschaft gleichberechtigt sein sollte. Ein Geben und ein Nehmen und nicht einer gibt und der Andere nimmt nur. Blöderweise wird man im Laufe seines Lebens eines besseren belehrt und stellt fest, dass es weniger Menschen gibt, die genau wie ich, einer Freundschaft einen hohen Stellenwert zollen, dafür aber viel mehr Menschen, die Andere egoistisch wie ein Taschentuch gebrauchen. Ist es voll genug, wird es einfach in den Müll geworfen. Aber ich verliere trotzdem nicht den Glauben an die Menschheit und die Freundschaft, irgendwann werde ich jemanden finden, der genau so tickt wie ich und dann werden wir uns gegenseitig vollschniefen, wie zwei alte, benutzte Taschentücher.

Wie soziale Netzwerke nerven-Digitale Freunde

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Der Fortschritt war schon immer zweischneidig und hatte seine Kritiker. Wissenschaftler feiert während die Kirche hetzte. In meinem Fall handelt es sich um wenig er revolutionäre Sachen als die Industrialisierung oder Darwins Theorie, ist aber trotzdem nicht minder diskussionswürdig: Soziale Netzwerke.

Soziale Netzwerke © flickr.com / langalex

Facebook, StudiVz aber auch Jappy sind soziale Netzwerke, die zwar einige Unterschiede haben aber alle auf die Neugier der Menschen anspielen. So viele Vorteile ich an ihnen sehe, so sehr stressen sie mich auch. Natürlich ist es super für mich, wenn ich eine Art digitales Adressbuch habe und auf einfachste Weise Kontakte aufnehmen und pflegen kann. Ich habe wichtige Daten im Überblick und sehe, wenn sich bei meinen Leuten etwas Neues tut und werde erinnert wann sie Geburtstag haben.
Schlimm wird es nur, wenn Menschen andere Menschen suchen, Bilder und Profile nach Indizien absuchen und jedem den sie kennen oder auch nicht ein Freundschaftsangebot machen. Wenn bei Freundschaft die Quantität die Qualität schlägt, sollte man sich Gedanken machen. Kann eine wöchentliche Frage nach dem Wohlbefinden denn irgendetwas mit Kontaktpflege zu tun haben? Wenn ich sehe das Leute 2835 „Freunde“ haben, wird mir einfach nur schlecht!
Bei Netzwerken mit jüngeren Zielgruppen konnte ich schon lebhaft beobachten wie telefoniert wird während die Profile abgecheckt werden und sie parallel auszuwerten werden. Wer ist mit wem zusammen und hat wem was ins Gästebuch geschrieben?
Oder Leute nutzen es zur Werbung, indem die ihre „Freunde“ auf Flyern verlinken um sie so zu den nächsten Partys einzuladen. Ganz geschweigen vom zertretenden Thema der Prostitution im StudiVz.
Bei diesem Hype wird es spannend sein zu beobachten wie die Kids in 5 Jahren das Wort „Freunde“ definieren werden und welchen Stellenwert diese in ihrem Leben einnehmen. Vielleicht meldet sich ja bald dir Kirche zu diesem Thema.
Der Text muss nun enden, denn es ist Zeit alle meine Freunde zu gruscheln und das kann dauern.

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