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Zu hohe Kreditzinsen

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Sei es Geld für das neue Auto was man unbedingt braucht um zur Arbeit zu kommen, eine finanzielle Unterstützung für den Hausbau oder etwas Schotter um ein Studium zu bezahlen. Kredite durchdringen unser Leben wie Abgase die Berliner Stadtluft. Und sie sind genau so mies!

Gerade in den letzten Monaten wurde der Leitzins von der Europäischen Zentralbank so drastisch gesenkt, dass er nur noch bei einem Prozent liegt. Ja genau 1%!

Hohe Kreditzinsen füttern die Banken, ©flickr by Andres Rueda

Doch bei der Vergabe von Krediten belassen die Banken die hohen Zinsen für zum Beispiel Dispo- und Ratenkredite. Warum frage ich mich? Gut wenn wir Verbraucher etwas aus der Vergangenheit gelernt haben, dann dass sich man sich im Bankwesen gerne mal etwas vom großen Kuchen in die eigene Tasche steckt. Doch aber bitte nicht schon wieder so auffällig. So gewinnt man das Vertrauen der Kunden nicht zurück!


Leitzins sinkt, Kreditzins bleibt teuer – Warum?

Die Europäischen Zentralbank hat den Leitzins für Banken gesenkt, damit diese sich Refinanzieren können, und das läuft über Kredite. Die Kredite, die der normale Kunde, wie du und ich, aufnimmt und darauf Kredizinsen zahlt. Ein niedriger Kreditzins bewirkt, das mehr Menschen Kredite aufnehmen. Das bringt unsere Wirtschaft wieder auf Trab. Doch die Banken geben diesen Bonus einfach nicht an ihre Kunden weiter, dies belegt jeder Kredit Vergleich der Zinssatz für Kredite ist fast unverändert hoch geblieben. Das geht doch nicht! Erst Mist bauen und dann die Talerchen einsammeln – oder was?! In was für einer Gesellschaft leben wir denn?

Besonders bei Ratenkrediten und Kontoüberziehungen zahlen Kunden in der Regel zwischen 7,96 bis hin zu satten 11,75 Prozent Zinsen. Die Banken weisen den Vorwurf der Verbraucherschützer, auf Kosten der Kunden Gewinne zu machen, allerdings zurück. Ausschlaggebend für die Ermittlung der Zinsen seien die Geldbeschaffungskosten und die Risikovorsorge für Kreditausfälle. Ja und genau Ersteres ist gesunken und sollte den Kreditzins mit sich nach unten ziehen, tut es aber nicht. Da hält die Bank den Finger drauf. Was den letztere Punkt betrifft, ja den haben sie sich wohl selbst eingelöffelt. Und nun nicht aufessen wollen! Das ist wieder typisch! Vielen Dank liebe Bank!

Die trödelnde Berliner Verkehrgesellschaft

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Für jede Minute, die man mit Ärger verbringt, versäumt man 60 glückliche Sekunden.” Diesen schönen Spruch werden wohl viele kennen.

Trotzdem ärgere ich mich immer wieder. Mal über Kleinigkeiten, mal über ganz Großes. Eines dieser größeren Dinge ist die BVG und die Berliner Ampelschaltungen.

Ich muss nämlich jeden Tag mit der Bahn, genauer gesagt mit der Tram, zur Arbeit fahren. Und das würde ich bedeutend schneller hinter mich bringen, wenn die Zeiten der Bahnen mit der Ampelschaltung kooperieren würden.

Das tun sie aber nicht. Nein, die Bahnen stehen und stehen und stehen. An jeder Kreuzung. Mitunter minutenlang.

Ich meine mich zu entsinnen, das die Berliner Verkehrsbetriebe einmal viel Geld gezahlt haben, dass eine grüne Welle für die BVG-Fahrzeuge ermöglicht ist. Und nicht nur Straßenbahnen sind davon betroffen, auch die Busse der BVG werden ausgebremst. So bekommt der eigentliche Fahrtweg nochmal nochmal ein paar Minuten drauf gepackt, nur verbracht mit unsinnigem Warten.

Dafür konnte man aber in Berliner Zeitungen lesen, dass daran gearbeitet wird, dass der Verkehr schnell wieder flüssiger verläuft und die grüne Welle wieder in die Bahn-Linien Einzug hält.

Ich hoffe, das die Berliner Verkehrsbetriebe das mit den roten Ampeln schnell überbrückt bekommen. Berliner haben doch nie Zeit, man kennt das ja ;-) .

Ungestreute Fahradwege im Winter

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Es wird wieder Winter. Matschige Teppichböden gesellen sich zu munteren Rutschpartien. Unzählige gebrochene Knochen und laufende Nasen runden das Bild ab. Das Schlimmste jedoch ist der Versuch, auf vereisten Fahrradwegen voranzukommen.

Für einen Menschen, der auch im Winter nicht auf sein Rad verzichten möchte, gibt es einige Hürden, die den Weg ausgesprochen interessant gestalten: Entweder man versucht durch den Schneematsch so gut es geht vorwärts zu kommen, was in etwa so ausssieht, als würde man sich aus Treibsand befreien wollen, oder man kommt von einer gut gestreuten Straße auf eine, bei der bisher nichts passiert ist, so dass man spontan ins Schlingern gerät. Es gibt natürlich auch die umgekehrte Variante, bei der man durch “Blitz-Salz” sofort gestoppt wird und über den Lenker absteigt. All dies natürlich gerne im Dunkeln und umringt von Autofahrern, die nicht nach links oder rechts gucken.

Fahrrad im Winter © Flickr/Paulina.S

Dass Autofahrer sobald die erste Schneeflocke sanft über den grauen Himmel weht, völlig panisch sind, ist ein altbekanntes Problem, dem man sich durch ein wenig Umsicht entziehen kann. Dass aber die Stadtreinigung noch nach Wochen völlig überfordert ist und es nicht schafft, ihre kleinen Krümel flächendeckend zu streuen, ist lebensgefährlich. Nicht nur unsichere ältere Mitbürger, die auf ihren Wegen zum Rentner-Einkauf wie auf Eierschalen laufen, sondern auch todesmutige Fahrradfahrer sind beliebte Opfer der allgemeinen Planungs-Inkompetenz.

(Zur Ehrenrettung darf natürlich auf Versorgungsengpässe und Sparwut eingegangen werden. Dem Radfahrer dürfte dies allerdings einigermaßen egal sein, wenn er wahlweise von der Eisbahn auf den Schotterplatz fährt oder einen unfreiwiligen Slalom absolvieren muss.)

Man könnte auch argumentieren, dass es von vornherein keine gute Idee ist, bei Minusgraden Fahrrad zu fahren: Man friert sich wer weiß was ab, der Bart bildet kleine Eiskristalle und von den Erkältungserscheinungen durch die Verbindung von Kälte und Schwitzen auf dem Rad möchte man gar nicht reden. Dennoch sollte man auf diese Fortbewegungsmöglichkeit nicht aus fremder Leute betriebswirtschaftlichen Gründen verzichten müssen.

Dazu muss man auch das Rad nicht neu erfunden, sondern lediglich Salz an der richtigen Stelle gestreut werden.

Schöne Wohnungen in Deutschland sind einfach zu teuer

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Schön wohnen ist gleich wenig essen. Schön wohnen ist ein Luxusgut, das sich nur Schweizer leisten können. Der Deutsche wohnt nicht schön, er wohnt billig

Ich motze heute mal wieder auf hohem Niveau. Schließlich lebe ich in Berlin, wo man nicht wirklich von überteuerten Mietwohnungen sprechen kann. Bestimmte familiäre Umstände (Hallo, Sohn! :D ) zwingen mich aber dazu, meinen Horizont zu erweitern, was die Höhe von Mieten in anderen Teilen Deutschlands angeht.

Und die sind unverschämt hoch. Was da, gerade von Studenten, für ein 20 Quadratmeter-Zimmer verlangt wird, sprengt alle Rekorde. Als wäre alle Studierende Kinder reicher Papis und Mamis, die am besten noch in Immobilien tätig sind und nichts lieber tun, als den doppelten Preis für das kleine Zimmerchen zu zahlen.

Komischerweise ist das ein Phänomen, was sich mit Ausnahmen auf den ehemaligen Westen der Bundesrepublik beschränkt. Es scheint dort eine ganze Menge zahlungskräftiger Singles zu geben, die auch für eine ausgebaute Besenkammer mal locker das hinlegen, was man in Berlin für eine Zweizimmer-Wohnung bezahlt.

Nein, Berlin ist nicht billig, der Rest Deutschlands ist zu teuer! Kein Wunder, dass die alle zu uns kommen…

Serviceoase Deutschland - Wir motzen dagegen an!

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Mit den Dienstleistungen ist das so eine Sache. Man schimpft oft und gern, freut sich im Fall der Fälle aber fast immer darüber, dass alles so gut und schnell erledigt wurde. Im Vergleich zu, sagen wir, Spanien. Oder Venezuela. Zum Glück gibt es Berufszweige, auf die man sich auch in Deutschland noch verlassen kann, wenn es ums Motzen geht.

Mein Favorit: Der klassische Maler. Dieser Mix aus einem Künstler und einem Handwerker besitzt Charme, ähnlich dem eines All-In-One-DVD-Players: Er kann alles, aber nichts so richtig. Wenn er nach der Wandfarbe gefragt wird, kommt er ins Schwärmen - da mit dem und dem Ton würde bei den und den Lichtverhältnissen die und die Wirkung erzielen - wenn man vorher noch die halbe Inneneinrichtung verkaufen und die dem Licht den Einfall verwehrende Betonmauer abreißen würde.

In jedem Maler steckt ein verhinderter Künstler. Das ist der Grund, warum der gesunde Menschenverstand instinktiv das Gespräch meidet, um nicht die jahrelang unterdrückten Schwingungen zu aktivieren und sich mit ungewohnter Redseligkeit konfrontiert zu finden. In jedem Maler steckt aber auch ein Handwerker. Der redet dann davon, wie die Farbe auf die Wand muss. Gleichmäßig sollte es schon sein… Und überhaupt, hat mal jemand den Scheiß bemerkt, der ihm hier anstatt echten Werkzeugs in die Hand gedrückt wurde? Wie kann ein Profi so arbeiten?

Dabei geht es eigentlich nur darum, die verdammte Wand zu weißen. Gleichmäßig, meinetwegen. Weiß sollte sie sein, ja. Nicht zuviel Farbe, nein. Ja, das nächste Mal mache ich es selbst. Vielen Dank.

KFZ Versicherung kündigen - das letzte Mittel bei Beschiss!

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Ich bin bei einer Versicherung, deren Namen ich jetzt nicht nennen möchte. Bleiben wir einfach dabei, dass es sich um eine KFZ Versicherung handelt.

Obwohl ich gern schnell fahre, habe ich seit Eintritt in das Versicherungsverhältnis keinen Unfall mehr gebaut. Ich war also schadenfrei (System der Versicherung), ich habe nie Geld von denen gesehen und immer nur brav gezahlt - kurz: Ich war der perfekte Versicherungsnehmer.

Letzte Woche bin ich dann beim Stöbern durch die Tarifauswahl auf den neuen Tarif eben der Firma gestoßen, bei der ich bereits erfolgreich versichert bin. Und siehe da: Der neue Tarif ist besser, flexibler, kostengünstiger und anscheinend nur für Neukunden, mir hat nämlich keiner von den Leuten bei der Versicherung gesagt, dass ich auf einen günstigeren Tarif wechseln sollte.

Der alte Tarif, nach dem ich versichert bin, existiert auf deren Homepage soweit ich sehen kann gar nicht mehr!! Das ist eine Sauerei. Die Altkunden abschröpfen, damit neue Kunden mit Rabattangeboten und Sonderkonditionen eingefangen werden können? Nicht mit mir! Zum Glück ist die Kündigung der KfZ-Haftpflicht um einiges leichter als der Umstieg…

Media Markt - Doch nicht blöd? Denkste…

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Neulich wollte ich mir einen neuen Bildschirm kaufen. Mein alter Bildschirm war ein Apple Studio Display mit 1024 x 768 Bildpunkten und weil ich im Moment keine Zeit für den dringend anstehenden Optiker-Termin habe, hielt ich die Zeit für gekommen, mich bildschirmtechnisch in die Gegenwart zu befördern.

Also ab zum neuen Media Markt im Alexa Berlin. Drei Stockwerke, einen Apple-Store, riesige DVD-Abteilung, ich kannte den Laden bereits. Er scheint auf den ersten Blick alle althergebrachten Vorurteile über Media Markt (gibt es nicht? Wo leben Sie denn?) über den Haufen zu werfen und präsentiert sich als großes Einkaufsareal. Genügend Platz, viele Angebote und eine Menge hilfreicher Mitarbeiter. Schön. Man wird ins oberste Stockwerk, da stehen die Computerbildschirme, über leise sirrende Rolltreppen befördert, vorbei an blitzenden Kaffeemaschinen, Kühlschränken, IPods und einer Unmenge von Flachbildfernsehern gelangt man schließlich in die Abteilung “Computermonitore”.

Ich wähnte mich wie im Traum. Mein Favorit war schnell gefunden. Samsung, 24 Zoll, robustes Äußeres, schöne Auflösung.. lecker! Nur noch den Karton schnappen und… Hm. Unter dem gewählten Bildschirm befand sich der falsche Karton. 22 Zoll Samsung. Merkwürdig. Nun ja, mal nachsehen, ob ich nicht einen Mitarbeiter auftreiben kann, der mir weiterhilft. Zwei Reihen weiter stand auch ein Herr, sehr adrett, weißes Hemd, Krawatte und Mitarbeiterausweis an der Brust. Leider intensiv vertieft ins Kundengespräch mit einer stur stierenden Dame Ende dreißig, die sich nicht entscheiden konnte. “Und… dieses Gerät” ein stark reduziertes Notebook mit Shared-Memory-Grafikchip “damit kann man dann auch Spiele spielen?”

Weiter hinten sah ich eine Mitarbeiterin, die nervös von einem Bein aufs andere stieg. Bevor sie sich jedoch auf die Toillette verdrücken konnte, hatte ich sie bereits im Visier. Schon nach den ersten Worten piepste sie mir entgegen: “Was? Oh, nein, ich bin für Drucker und Druckerpatronen zuständig. Kann Ihnen leider nicht weiterhelfen.” Oha. Also wieder zurück zum aufmerksamen Mitarbeiter plus Kundin. Mittlerweile war das Duo beim dritten Laptop angekommen. Der Preis hatte sich verdoppelt, die Fragen der Hilfesuchenden waren die gleichen geblieben. “Wenn ich mir jetzt dieses Vista installieren will…. muss ich das dann extra kaufen?” Mittlerweile hatte ich den Drang, laut herumzuschreien (”Ich will doch nur Geld hier lassen! Wirklich, nur den Monitor da und dann raus hier!”), unterdrückt und wartete höflich, doch bestimmt, dicht auf Verkäufer und Kundin aufgedrängt, auf meine Chance.

Ich bin fest überzeugt, ich würde noch immer dort stehen und die beiden, mittlerweile bei Desktop-Rechnern mit Parallelprozessoren angekommen, bei ihrem Dialog belauschen dürfen. “Zum Glück” erhaschte ich aus dem Augenwinkel etwas Rotes, ein in Windeseile aus dem Ruheraum flüchtender Media-Markt-Mitarbeiter. Dieser teilte mir in einem Ton, den er wohl von seinen Tuning-Freunden an der Tankstelle abgeschaut hatte, mit, der Monitor sei nicht lieferbar, er könne mir vom Austellungsstück aber einen Rabatt gewähren. Dieser belaufe sich auf - eine kurze Pause, er musste kopfrechnen - fünf Euro vierundsiebzig Cent.

Zur Salzsäure erstarrt sah ich ihm hinterher, in meinen Ohren klang das “Also das muss ich mir noch überlegen” der Kundin und ich rannte los. Zu Saturn. Da gab es meinen Monitor neuwertig für zehn Euro billiger und die Mitarbeiter überstürzten sich geradezu mit Freundlichkeit.
Fazit: Media Markt ist immer noch blöd.

OBI weiß Bescheid

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Der erste Clip war lustig. OBI imitiert Queen.

Halbprofessionelle Verkäufer (Models, die wie Verkäufer aussehen) machen sich mit witzigen Texten zum Affen. Die Nachricht: OBI ist kundenfreundlich, OBI ist witzig, OBI weiß Bescheid. “… kriegst du ganz ohne Fachchinesisch bei - ih - ge - bracht!” OBI hat endlich eine Gegenstrategie zum bis dahin übermächtigen Praktiker-Baumarkt mit seinen “20 Prozent auf alles!” gefunden.

OBI © wikimedia / S1OBI merkt, dass der Clip ankommt. Und hier beginnt das Grauen. Schalten Sie mal das Radio ein. Nach jeder Ankündigung zur Werbepause: OBI-Trommeln. Sehen Sie mal einen Film im Abendprogramm. In jeder Werbepause: Ein neuer Clip. Diesmal sind die Texte mehr schlecht als recht in das Lied gequetscht.

Kurz: Die Werbung nervt. Wenn ich “Wie - wo - was - weiß - OBI” in dieser Woche noch einmal hören muss, werde ich das mitteilende Gerät im Affekt aus dem Fenster befördern. Und dann OBI auf Schadensersatz verklagen. Heutzutage muss man schließlich sehen, wo man bleibt.

BVG-Mitarbeiter streiken – schon wieder!

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Die Angestellte der Berliner Verkehrs-Gesellschaft streiken. Klar, kann man irgendwo verstehen. Als Busfahrer verdient man weniger als eine Putzfrau und ungefähr soviel wie ein Schüler im Callcenter-Nebenjob. Busse sind kalt, gerade in Berlin sind die Passagiere unfreundlich und die Arbeitszeiten sind lausig. Man riskiert bei Courage Fußtritte mit Todesgefahr, außerdem wird einem der Arbeitsmarkt durch Scheinselbstständige madig gemacht. Als U-Bahn und Tram- Fahrer sieht es sicherlich nicht viel besser aus.

Trotzdem, ein Streik provoziert ja geradezu, dass man sich darüber aufregt. Das wollen die doch. Und – rein zufällig – habe ich in den letzten zwei Tagen mehr erlebt, über das es sich zu meckern lohnt, als in den drei Wochen davor zusammen. Also, aufgepasst, es geht los:

Sind die Leute bei der BVG jetzt endgültig von allen guten Geistern verlassen? Die Touchpoints ließen ja schon ahnen, dass da nicht die hellsten Leute arbeiten… Trotzdem: In Berlin, der bevölkerungsreichsten Stadt Deutschlands, die Busse ersatzlos ausfallen zu lassen? Ein spürbarer Streik wäre bereits gewesen, den Busverkehr auf zweimal oder meinetwegen einmal pro Stunde herunterzubrechen – aber streichen? Das kann doch nur dem Hirn eines Möchtegern-Napoleons in der Gewerkschaft entsprungen sein, solchen Käse denken sich doch normale Menschen nicht alleine aus!

Und nicht etwa für ein Zeitfenster von einem halben Tag, wie beispielsweise in Köln, nein: Berlin schiebt fünf Werktage lang Totalstreik. U- Bahnen fahren auch keine, die Tram steht still. Was soll das für einen Sinn haben? Warum fange ich denn überhaupt als Arbeiter im Dienstleistungsgewerbe an, wenn bei der Tarifverhandlung meine erste Reaktion darin besteht, den zu leistenden Dienst komplett ausfallen zu lassen? Wenn andere wichtige Dienste der Stadt (Krankenhäuser, Feuerwehr) streiken, existiert zumindest noch ein Notbetrieb. Nö – braucht die BVG nicht, es gibt ja immer noch die S-Bahn.

Wer dieser Tage S-Bahn fährt (und wie soll der Berliner ohne Auto sonst zur Arbeit kommen, das Taxi mal außen vor gelassen?) der weiß, was ich meine. Ein Hertha-Spiel ist nichts dagegen. Nur leider ist hier keiner gut gelaunt, weil um 8 Uhr morgens sowohl Hertha als auch Alkohl fehlen. Vielleicht sollten wir mal das Hauptquartier der verDi-Gewerkschaft stürmen und deren Vodka-Vorrat, bzw was davon noch übrig ist, konfiszieren.

Dann läuft die nächste Streik-Aktion vielleicht nicht so hirnverbrannt ab wie dieses Mal.

Strato und der tägliche Wahnsinn

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Das darf doch wohl nicht war sein, da bietet Strato seinen Kunden einen Mietserver incl. Plesk 8 Lizenz für 100 Domains an und was bekommt man? Plesk mit 30 anlegbaren Domains! Nach Auskunft durch den Support bei Strato kann man den Key bei Bedarf kostenlos erweitern. Dies gilt jedoch anscheinend nicht für Admins sondern nur für den alltäglichen User der sich mit den Standardserverkonfigurationen zufrieden stellt (namentlich: SuSE + Plesk8). Auf einem Debian (welches auch über Strato als Image bereitgestellt wird) ist natürlich kein Plesk vorinstalliert - doch SWSoft unterstützt seit geraumer Zeit auch dieses Betriebssystem mit seiner Webhostingoberfläche. Nur scheint der Strato Support jetzt überfordert oder nicht willens mir den Lizensschlüssel auf die benötigten 100 Domains freizuschalten und schiebt die Verantwortung auf das “eigenmächtig” installierte Plesk bzw. auf SWSoft. Die wiederum machen Strato dafür verantwortlich. Ein Wahnsinn den ich als Consumer immer wieder erlebe. Das nervt und behindert einen bei der täglichen Arbeit.

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