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Das ICON in Berlin muss seine Pforten schließen – Clubsterben zugunsten neuer Anwohner

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Wer kennt es nicht oder hat zumindest nicht schon mal von ihm gehört? Das ICON, einer der wohl bekanntesten und auch beliebtesten Berliner Clubs muss zum 1. Januar 2011 die heiligen Hallen in der Cantianstraße schließen.
Drum´n Bass-Tanzveranstaltung - adieu by Zeitfixierer©Flickr
Mittlerweile ist es zur Normalität geworden, dass in den Medien immer wieder Schließungen von Berliner Clubs angedroht werden. Erst vor Kurzem betraf es den Knaack-Club, einem seit 1952 bestehenden Club in der Greifswalder Straße, und auch das Kunsthaus Tacheles in der Oranienburger Straße ist seit geraumer Zeit Gesprächsthema bezüglich einer Schließung.

Grund für die angedrohte Schließung des Knaack-Clubs waren neue Anwohner, die Wohnungen im angrenzenden Gebäudekomplex gekauft haben und sich über den ankommenden Lärm beschwert haben. Zunächst mussten einige Tanzflächen (z.B. der Metal-Keller) schließen, bis die letztendliche Auflösung des Clubs zur Debatte stand. Nach vielen Diskussionen mit den zuständigen Investoren und den Clubbetreibern sowie verantwortlichen Politikern durfte das Knaack dann doch bleiben.

Nun hat es das großartige ICON erwischt. Bis zum Jahresende dürfen Drum-and-Bass-Fans noch das Tanzbein schwingen. Was war der Grund für die Schließung? Tja, auch hier waren es mal wieder Zugezogene. Diesmal war ihnen jedoch nicht die Musik zu laut, sondern die Menschen nachts auf der Straße haben die verehrten Neuberliner in ihrem hoheitlichen Schlaf gestört. So was aber auch. Es ist ja nicht so, dass es keine ruhigen Gegenden in Berlin gibt, wo einem des nächtens höchstwahrscheinlich keine gut gelaunten Partygänger über den Weg laufen oder sich, im noch schlimmeren Fall, vor der Haustür aufhalten und ein kühles Blondes zischen.

So geht es gerade zu in der ehemals clubverliebten Stadt und wir dürfen gespannt sein, wie sich die Situation in der nächsten Zeit entwickeln wird.
Die Hoffnung ganz aufzugeben braucht man bezüglich der Schließung des ICONs nicht, da die Betreiber eine Wiedereröffnung an anderer Stelle in Erwägung ziehen.

Ihr lieben Neuberliner, warum zieht ihr nicht nach Steglitz oder Zehlendorf? Da ist Ruhe garantiert!
Tacheles Berlin by heatheronhertravels©Flickr

Touristen in Grosstädten - Ökologisch wertvolle Geschwindigkeitshemmer

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Sie treten meist im Rudel auf, sind erkennbar an modisch dezenter, neonfarbener Outdoorkleidung, und verkörpern den Inbegriff des vielzitierten Trends “Entschleunigung”. Touris haben die Grosstädte der Welt fest im Griff - Und sie denken gar nicht daran, die Adiletten an den Nagel zu hängen.

Das Bild des mustergültigen Touristen variiert von Nation zu Nation, und hängt natürlich von der jeweils betroffenen Lokalität ab. Touris in Berlin kommen aus aller Herren Länder, und es macht natürlich Spass, beim Vorbeischlängeln an den Menschentrauben die jeweilige Nationalität der Weltenbummler zu erraten.

touris


Touristen in Grosstädten - Sie lauern an jeder Ecke

Und das tun sie besonders an Orten, an denen für Berührungsängste gar kein Platz ist. Wer einmal in den Genuss kam, einen 5 Meter grossen, quietschbunten “Invicta” Rucksack zärtlich ins Gesicht gerammt zu bekommen, Den gesamten Text lesen »

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