Wiedermal über etwas aufgeregt?

Geteilter Kummer ist halber Kummer! Also schreiben Sie uns Ihren Aufreger, damit Sie wieder ruhig schlafen können und Anderen das Leid erspart wird.

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BVG Mief – schlechte Luft bei den Berliner Verkehrsbetrieben

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Heute bin ich mal wieder mit der BVG gefahren! Sonst schlängel ich mich ja lieber mit dem Rad durch den Verkehr, doch heute nicht. Das erste was mir beim Betreten des U-Bahn Wagons auffiel, war die erstaunlich schlechte Luft, welche mir wie eine Wand aus Dunst entgegen schlug. Ist das eine Antwort der Fahrgäste auf ihr Verhältnis zur BVG?

Gleich an der nächsten Station betraten zwei Fahrkartenkontrolleure das Abteil und verlangten nach den gültigen Tickets. Als sie an einer jungen Frau vorbei kamen, die, mit Kopfhörern in den Ohren, vor sich hin döste, stießen sie der Dame absichtlich gegen das Bein um ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Was für einen Unart ist das, dachte ich mir nur.

Berliner U-Bahn, ©flickr by simplifica

Die Aufgeschreckte jedoch wurde wohl etwas härter erwischt als beabsichtigt und rieb sich ärgerlich das Schienbein. Die Luft wurde dicker! Zähneknirschend rückte sie dann ihre Fahrkarte heraus und wurde von den BVG-Mitarbeitern sogleich in Ruhe gelassen. Sie hatten bekommen was sie wollten! Doch was hätten sie unternommen, wenn die junge Frau nicht reagiert hätte, ihr einen Baseballschläger übers Knie gezogen? Diese Methoden sind doch wohl vollkommen unzulässig! Den gesamten Text lesen »

Die trödelnde Berliner Verkehrgesellschaft

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Für jede Minute, die man mit Ärger verbringt, versäumt man 60 glückliche Sekunden.” Diesen schönen Spruch werden wohl viele kennen.

Trotzdem ärgere ich mich immer wieder. Mal über Kleinigkeiten, mal über ganz Großes. Eines dieser größeren Dinge ist die BVG und die Berliner Ampelschaltungen.

Ich muss nämlich jeden Tag mit der Bahn, genauer gesagt mit der Tram, zur Arbeit fahren. Und das würde ich bedeutend schneller hinter mich bringen, wenn die Zeiten der Bahnen mit der Ampelschaltung kooperieren würden.

Das tun sie aber nicht. Nein, die Bahnen stehen und stehen und stehen. An jeder Kreuzung. Mitunter minutenlang.

Ich meine mich zu entsinnen, das die Berliner Verkehrsbetriebe einmal viel Geld gezahlt haben, dass eine grüne Welle für die BVG-Fahrzeuge ermöglicht ist. Und nicht nur Straßenbahnen sind davon betroffen, auch die Busse der BVG werden ausgebremst. So bekommt der eigentliche Fahrtweg nochmal nochmal ein paar Minuten drauf gepackt, nur verbracht mit unsinnigem Warten.

Dafür konnte man aber in Berliner Zeitungen lesen, dass daran gearbeitet wird, dass der Verkehr schnell wieder flüssiger verläuft und die grüne Welle wieder in die Bahn-Linien Einzug hält.

Ich hoffe, das die Berliner Verkehrsbetriebe das mit den roten Ampeln schnell überbrückt bekommen. Berliner haben doch nie Zeit, man kennt das ja ;-) .

U-Bahn in Berlin - mit dem Zug direkt in die Hölle

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Ach wie schön war doch der Sommer. Mit dem Fahrrad munter durch die Smog-Wolken geradelt und nur ein- bis fünfmal knapp dem Tode durch motorisierte Mitmenschen, die die Straße für einen Autoscooter halten, entgangen. Nun haben wir aber wieder Winterzeit und deren tatsächliche Bedeutung liegt für mich in dem Zwang, wieder mit der U-Bahn täglich quer durch Berlin jockeln zu müssen.

Ein gutes halbes Jahr waren wir nun getrennt, die U-Bahn-Zombies und ich. Doch pünktlich zum Wetterumschwung sind sie alle wieder da. Einkaufspassagen, Discos, Universitäten, Fast-Food-Restaurants - überall in der Stadt ist es voll und stressig, aber nur im Untergrund hat sich eine Spezies entwickelt, die nie das Tageslicht zu sehen scheint und deren einziges Ziel es ist, mir den morgendlichen Weg so unerträglich wie möglich zu machen. Ich habe aus purem Frust mal angefangen, Kategorien zu erstellen für diese Orcs, denen man ausschließlich im U-Bahnschacht begegnet.

U-Bahn direkt in die Hölle © Flickr/Thomas ClaveiroleAls erstes treffe ich jeden Morgen die Um-die-Ecke-Bieger: Wieso sollten hinter der Kante, die ich nicht einsehen kann, denn noch andere Leute kommen? Da nehme ich die Ecke doch lieber im 90-Grad-Winkel und renn’ die Oma um, die urplötzlich auftaucht! Diese Spezies kann man trotz des nicht geringen Frustes noch einigermaßen locker umgehen, indem man einfach selbst nicht läuft, als hätte man bis hierhin im luftleeren Raum gelebt.

An zweiter Stelle sind die Oooch-ich-hab-Zeit-Typen: Da sie selbst keinerlei Interesse daran haben irgendwo (und irgendwann) anzukommen, schlurfen sie über Treppen (gerne auch in Viererreihe) als gäbe es kein Morgen. Ich verpasse daraufhin allerdings in schöner Regelmäßigkeit die Bahn.

Dann gibt es noch die Ick-steh-jetze-ma-einfach-so-im-Weg-Troglodyten, die beim Warten alleine drei Plätze belegen - im U-Bahn-Waggon sind die übrigens auch so: Auch hier beanspruchen sie einige Plätze für sich und die schwangere Dame ist wieder die einzige im Abteil, die keinen Sitzplatz bekommt. Die Kollegen von der Sorte Was-bitte-ist-”personal-space” rücken einem währenddessen dermaßen auf die Pelle, als würdem sie davon ausgehen, dass man transparent sei. Und wir haben natürlich die allseitsbeliebten Damen und Herren von der Geronten-Fraktion, die dringendst zu der Zeit mit ihrem schäbigen Rollwagen ihren Rentner-Einkauf erledigen müssen, wenn andere Leute auf dem Weg zur Arbeit sind.

Nichts ist aber schlimmer als folgende Subway-Morlocks: Kaum steht die Bahn, die Türen sind kaum auf, schon prischt alles vor, egal ob Passanten, Kinder oder Hautiere im Weg stehen. Vor einigen Jahren war es noch durchaus Usus, jemanden zuerst aus der Bahn steigen zu lassen, bevor man sich hereindrängelt. Und das war nicht völlig altruistisch: Wenn die anderen draußen sind, kriege ich einen Platz.

Und weniger blaue Flecken.

BVG-Mitarbeiter streiken – schon wieder!

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Die Angestellte der Berliner Verkehrs-Gesellschaft streiken. Klar, kann man irgendwo verstehen. Als Busfahrer verdient man weniger als eine Putzfrau und ungefähr soviel wie ein Schüler im Callcenter-Nebenjob. Busse sind kalt, gerade in Berlin sind die Passagiere unfreundlich und die Arbeitszeiten sind lausig. Man riskiert bei Courage Fußtritte mit Todesgefahr, außerdem wird einem der Arbeitsmarkt durch Scheinselbstständige madig gemacht. Als U-Bahn und Tram- Fahrer sieht es sicherlich nicht viel besser aus.

Trotzdem, ein Streik provoziert ja geradezu, dass man sich darüber aufregt. Das wollen die doch. Und – rein zufällig – habe ich in den letzten zwei Tagen mehr erlebt, über das es sich zu meckern lohnt, als in den drei Wochen davor zusammen. Also, aufgepasst, es geht los:

Sind die Leute bei der BVG jetzt endgültig von allen guten Geistern verlassen? Die Touchpoints ließen ja schon ahnen, dass da nicht die hellsten Leute arbeiten… Trotzdem: In Berlin, der bevölkerungsreichsten Stadt Deutschlands, die Busse ersatzlos ausfallen zu lassen? Ein spürbarer Streik wäre bereits gewesen, den Busverkehr auf zweimal oder meinetwegen einmal pro Stunde herunterzubrechen – aber streichen? Das kann doch nur dem Hirn eines Möchtegern-Napoleons in der Gewerkschaft entsprungen sein, solchen Käse denken sich doch normale Menschen nicht alleine aus!

Und nicht etwa für ein Zeitfenster von einem halben Tag, wie beispielsweise in Köln, nein: Berlin schiebt fünf Werktage lang Totalstreik. U- Bahnen fahren auch keine, die Tram steht still. Was soll das für einen Sinn haben? Warum fange ich denn überhaupt als Arbeiter im Dienstleistungsgewerbe an, wenn bei der Tarifverhandlung meine erste Reaktion darin besteht, den zu leistenden Dienst komplett ausfallen zu lassen? Wenn andere wichtige Dienste der Stadt (Krankenhäuser, Feuerwehr) streiken, existiert zumindest noch ein Notbetrieb. Nö – braucht die BVG nicht, es gibt ja immer noch die S-Bahn.

Wer dieser Tage S-Bahn fährt (und wie soll der Berliner ohne Auto sonst zur Arbeit kommen, das Taxi mal außen vor gelassen?) der weiß, was ich meine. Ein Hertha-Spiel ist nichts dagegen. Nur leider ist hier keiner gut gelaunt, weil um 8 Uhr morgens sowohl Hertha als auch Alkohl fehlen. Vielleicht sollten wir mal das Hauptquartier der verDi-Gewerkschaft stürmen und deren Vodka-Vorrat, bzw was davon noch übrig ist, konfiszieren.

Dann läuft die nächste Streik-Aktion vielleicht nicht so hirnverbrannt ab wie dieses Mal.

Anglizismen everywhere?

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An sich war ich auch schon bisher kein großer Freund von den zahlreichen Anglizismen, die unsere Sprache nicht nur bereichern, sondern – und dass nicht nur nach meiner eigenen Beobachtung - die deutsche Sprachlandschaft allmählich schon durchseuchen… Viele haben sich fast unmerklich eingebürgert, sind und nun wirklich unmerklich in Fleisch und Blut übergegangen wie die Angewohnheit davon zusprechen, das etwas „Sinn macht“, eine Lehnübersetzung von „making sense“ anstatt der deutschen und korrekten Form Sinn ergeben oder „sinnvoll sein“. Damit habe ich auch kein Problem.
Aber heute morgen war es dann einfach zu viel: Hätte ich eine Spraydose dabei gehabt, ich wäre vor laufenden Überwachungs-Kameras zum politischen Überzeugungstäter geworden und hätte das Schild geschwärzt, überlackiert, um gespritzt – und nein, ich hätte natürlich nicht gesprayt!!!
Auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofes prangte Din-A4-groß und gut zuerkennen am Aufzug der Knopf, den man drückt, um den Fahrstuhl zu rufen. Sogar ein vierjähriges Kind versteht dass, ohne dafür eine bebilderte Anleitung oder gar einen Text zu brauchen…. Nur war aber jemand des S-Bahn-Design-Abteilung wohl der Meinung, eine so große und prominente Fläche dürfe man nicht ungenutzt lassen und beschriftete sie großbuchstabig mit dem unsäglichen Ausdruck

„TOUCH-POINT“!

Touchpoint
Bitte was??? Ein „Berührungs-Punkt“ auf öffentlichen Bahnanlagen?
Was soll ich dort? Wenn es im Sinne von „Meeting-point“ gedacht ist und ich dort andere Menschen berühren soll, finde ich das wenig passend.
Kommen nach den Raucherzonen nun die „Schmuse-Zonen“?
Will man mir nicht doch eher sagen, dass man mich dort berühren will? Ist zum Glück auch nicht passiert, ich habe es 120 Sekunden lang getestet. Bis ein Nutzer des Fahrstuhls kam, der drücket die überdimensionale Taste und siehe da- einzige Wirkung war, dass der Fahrstuhl seine Tür öffnete. „Touching“, also „berührend“, „anrührend“ oder gar „herzergreifend“, wie man das wohl am besten übersetzt, fand ich das nun gar nicht, der Fahrstuhlfahrer übrigens offensichtlich auch nicht.
Ich sorge mich seit heute morgen ernsthaft um die geistige Gesundheit der S-Bahnhofs-Designer und derjenigen, die so etwas widerspruchslos produzieren. Oder sind da die gleichen denglsichen Genies am Werk wie bei der Deutschen Bundesbahn, die für ihren Wust an schlechten und unnötigen Übersetzungen im Mix mit ungeschickten Pseudo-Englischen Wort-Neu-Schöpfungen schon reichlich Schelte einstecken musste?

Heimlich unterwegs

Bahn 1 Kommentar »

Wer täglich die öffentlichen Verkehrsmittel Berlins nutzt, wird ein paar Mal pro Woche kontrolliert.
Das bereitet mir Probleme. Nicht, dass ich keinen Fahrschein hätte. Aber die theatralischen Kontrolleure pflegen mich fast täglich aus meinem U-Bahn-Schlummer zu reißen. Ich fühle mich dann wie der Protagonist einer Kafka-Novelle; eines Vergehens bezichtigt, das ich nicht begangen haben, nicht kenne, aber trotzdem - verurteilt, und bald hingerichtet.
Fast 1.400 U-Bahn-Wagen transportieren jedes Jahr rund 457,9 Millionen Menschen; Tram, S-Bahn, Busse, Straßenbahnen und Fähren kommen gemeinsam auf etwa dieselbe Zahl. Summa summarum: Die Berliner Verkehrsbetriebe befördern im Jahr fast eine Milliarde Passagiere. Regelmäßige Kontrollen sind verständlich. Kaum je erlebe ich eine Kontrolle, bei der nicht wenigstens ein Schwarzfahrer erwischt wird - soweit, so gut. S-Bahn fahren
Wieso die Kontrolleure aber immer so, äh, brutal vorgehen - kaum haben sich die Türen geschlossen, fährt der bislang unauffällige, wenn auch gut durchtrainierte Kerl herum und verkündet mit schnarrender Stimme “Diiiiiiiiiiiiiieeeeeeeee Faaahrscheine. BITTE.” - kann ich nicht verstehen. Warum nicht ein bisschen dezenter? Ich habe jedesmal das Gefühl, eines schrecklichen Verbrechens überführt zu sein (obwohl ich meinen Fahrschein habe). Schweißausbrüche, unkontrolliertes Zittern und flacher Atem stellen sich augenblicklich ein. Wenn ich dann an der Reihe bin, sehe ich aus wie eine Kuh, der man das Bolzenschussgerät an den Kopf setzt. Meine Augen treten aus ihren Höhlen.
Ich glaube, ich steige wieder auf’s Fahrrad um.

Buchungen bei der Bahn

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Ich habe mich endlich durchgerungen bei der Bahn einen Login zu beantragen und zu benutzen. Habe ich doch nie Lust mir Passwörter zu merken und Logins zu benutzen.

Also voller Freude auf die bevorstehende Erleichterung logge ich mich erfolgreich bei der Bahn auf bahn.de ein. Jetzt gibt es dort einen Link “Planen&Buchen”, den ich benutzte um meine nächste Reise zu buchen. Nach der Eingabe von den Zielorten wie man tasächlich obwohl man vorher erfolgreich eingeloggt wurde, nach Benutzername und Passwort gefragt. Ok, ich denke das lassich mir gerade so noch gefallen und logge mich erneut ein.

Auf der nächsten Seite erwarten den User dann etliche Features die man zusätzlich auswählen kann wie Platzwahl (Nichtraucher / Raucher), Tisch oder kein Tisch etc. Also eine richtig lange Liste an Punkten die man zu seiner Fahrt wählen kann. Da ich es gerne genau wissen möchte lese ich mir tatsächlich die ganze Seite durch und entschließe mich die Buchung abzuschließen. JETZT passiert eines der unglaublichsten Dinge die ich je im Internet erlebt habe! Ich habe mich ewig lange auf der Seite aufgehalten mir alles genau durchgelesen um alles richtig zu machen, ABER nach dem Klick auf den Button “Buchen” kommt:

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Es gibt keine Möglichkeit seine mühevoll ausgewählten Daten wiederherzustellen. Sie die denn völlig bescheuert? Wenn man sich also tatsächlich die Mühe macht und das liest was die da schreiben, dann wird man gnadenlos dafür bestraft. Eines steht jedenfalls fest, Geld bekommt die Bahn von mir nicht mehr. Lieber miete ich ein Auto oder fliege mit irgendeinem Billigflieger.

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