Wiedermal über etwas aufgeregt?

Geteilter Kummer ist halber Kummer! Also schreiben Sie uns Ihren Aufreger, damit Sie wieder ruhig schlafen können und Anderen das Leid erspart wird.

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Die Sache mit dem Kuli und dem Feuerzeug

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Es gibt so Sachen im Leben, die kauft man sich einfach nicht. Zugegeben, diese Einstellung mag eventuell aus vergangenen Zeiten des Studentenlebens herrühren, aber dennoch, Kugelschreiber und Feuerzeuge kauft man einfach nicht.

BIC Feuerzeug ©Flickr/ Intheloop09

Auf Wahlveranstaltungen, Volksfesten, Supermarkt-Eröffnungen und in Kneipen werden sie einem förmlich hinterher geworfen, Kugelschreiber und Feuerzeuge. Wozu also selber kaufen?

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Murphys Gesetz

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Ursprünglich hieß Murphys Gesetz: „Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen, und eine davon in einer Katastrophe endet oder sonstwie unerwünschte Konsequenzen nach sich zieht, dann wird es jemand genau so machen.“ Kurz: „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“

Achtung ©Flickr / dev null

Edward A. Murphy, jr. war ein amerikanischer Ingenieur, der 1949 Gesetzmäßigkeiten des Scheiterns formulierte. Murphys Gesetz ist eine Lebensweisheit, die eine Aussage über das menschliche Versagen bzw. über die Fehlerquellen in komplexen Systemen macht.

Murphys Gesetz - Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen

Obwohl sich hauptsächlich Naturwissenschaftler mit Murphys Gesetz befassen, wie z.B. in der Informatik und Naturwissenschaft, ist Murphy auch in der allgemeinen Bevölkerung durchaus bekannt. Murphys Gesetz steht für die Unwidrigkeiten des Alltags, die sich irgendwie immer gegen einen richten.

Murphys Gesetz – Beispiele

- Die zweite Kasse im Supermarkt wird erst aufgemacht, wenn sie lange anstanden und nun zweiter in der Schlange sind.
- Es regnet immer dann, wenn man seinen Wagen frisch gewaschen hat.
- Sobald man einen Kaffee trinken will kommt eine dringende Angelegenheit, die genau so lange dauert, bis der Kaffee kalt ist.
- Wenn ein Brot auf einen Teppich fällt, dann immer mit der Marmeladenseite nach unten und auf den empfindlichsten Teppich.
- Wenn man eine neue Maschine, Programm etc. vorführen will, dann funktioniert sie nicht.
- Alles was man sucht, findet man erst am letzten Platz an dem man sucht.
- Das, was man gestern teuer gekauft hat, entdeckt man heute als Sonderangebot zum halben Preis.
- Die Schlange in der man steht ist immer die langsamste.
- Angeschlagenes Geschirr zerbricht nie.

Gemeinsam Schweigen

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Sag mal hast du was?, du bist so ruhig. Nein nichts, alles in Ordnung. Du hast doch was… Wer kennt sie nicht, diese überflüssigen, irritierenden, in der Regel von Frauen initiierten Konversationen? Kann man nicht einfach mal die Fresse halten?
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Partnerhoroskope – der Kampf der Sternzeichen

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Wer seinen Partner nur nach dem zu ihm passenden Sternzeichen aussucht, der verpasst vielleicht nicht nur die große Liebe, sondern ist zudem noch ziemlich eingeschränkt in seiner Wahrnehmung.

Sternzeichen ©Flickr Remko van Dokkum

Machen Partnerhoroskope Sinn, oder dienen sie letztendlich nur dazu einem das gute Gefühl zu geben, die richtige Wahl getroffen zu haben? Schließlich können Sterne ja bekanntlich nicht lügen. Aber kann man wirklich sagen, dass nur auf Grund eines bestimmten Geburtstages jemand zu einem passt, oder nicht? Schließlich gehört doch zum Zusammensein vielmehr als nur ein angeblich passender Charakter. Natürlich will ich nicht abstreiten, dass es mit Sicherheit gewisse Charaktereigenschaft gibt, die bei einigen Sternzeichen vermehrt auftreten und bei anderen weniger, aber der Mensch ist doch mehr als nur ein paar Eigenschaften. Was ist mit der berühmten Chemie, der Anziehungskraft, Liebe auf den ersten Blick, zählt das gar nicht mehr?

Partnerhoroskope- mehr Schein als Sein?

Das man vielleicht mal nach guckt, welches Sternzeichen denn nun perfekt zu einem passt, ist absolut nicht tragisch, gefährlich wird es meiner Meinung aber dann, wenn man sich nur noch darauf verlässt und alles andere beiseite schiebt. Wer seinen Partner danach aussucht, ob denn auch das Sternzeichen das Richtige ist, der sollte sich keinen Partner suchen, sondern einen guten Therapeuten. Eine gut funktionierende Partnerschaft besteht aus mehr als nur ein paar Eigenschaften die sich gut ergänzen. Dennoch gibt es im Internet eine unermäßlich große Anzahl von Seiten, die einem genau erklären, welcher Partner nun der Richtige für einen ist und welcher nicht.

Liebe ist mehr als nur ein passendes Sternzeichen

Letztlich gibt es kein Patentrezept für den richtigen Partner, weder mit Hilfe der Sternzeichen noch per DNA. Liebe ist etwas, was nicht auf eine Formel herunter gebrochen werden kann, entweder man verliebt sich, oder auch nicht. Und wenn man dann jemanden trifft, der einen umhaut und das Gefühl gibt, angekommen zu sein, dann sollte das Sternzeichen das Letzte sein, was einen noch interessiert. Den gesamten Text lesen »

Heute frisch im Supermarkt:
Gemüse und Obst mit Fingerabdrücken

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Supermärkte bieten heutzutage alles, was man zum Überleben braucht. An allem kann man sich frei bedienen, auch an Obst und Gemüse - warum auch nicht?

An der Obst- und Gemüsetheke im Supermarkt spielen sich so manche Dramen ab. Dank der zivilisatorischen Errungenschaft des Massengemüse- und obstanbaus wird Gurke und Apfel zu unschlagbar günstigen Preisen verhökert. Egal, ob Winter, Sommer oder Karneval ist, die meisten Früchte gibt es das ganz Jahr über. Woher die Erdbeeren im Februar stammen, will ich gar nicht wissen – dahinter steckt sicher ebenfalls eine große Geschichte zum Meckern.

Früh übt sich an der Gemüsetheke ©Flickr/fazen

Öffnen der Plastiktüte? Kein Problem!

Pestizide, Farb- und Wachsstoffe sind ebenfalls eine ganz andere Baustelle. Man kann wohl schon froh sein, wenn die Banane noch zu 100 Prozent aus Banane besteht, und nicht aus synthetisch-weich-gelben Ersatzstoffen, die nach Krummfrucht schmecken. Immerhin dürfen die Gurken nun nach der EU-Gemüsenorm-Reform krumm und schief sein, wie sie wollen.
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Pärchen – guckt euch mal an!

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Sie sucht ihn nicht mehr, sondern hat ihn schon gefunden. Damit schaffen es die Verliebten, all ihre Bekanntschaften zu vergraulen.

Pärchen: Liebst du mich auch Bärchen? - Ja, mein mausepups ©Flickr / pedrosimoes7 Den gesamten Text lesen »

Weihnachtsmarkt nicht mal mit Glühwein zu ertragen

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Weihnachtsmärkte an sich sind völlig harmlos. Solange man keine aktiven Sinne mehr hat und weder sehen, hören, riechen noch fühlen muss, was da alles an einem vorbeiwabert.

Christkindlmarkt Nürnberg - schon klar, Weihnachtsmärkte bringen Freude ©Flickr / Allie_Caulfield
„Komm Schatz, wir gehen mal auf den Weihnachtsmarkt!“ Wem bei dieser Ankündigung Den gesamten Text lesen »

Wer will fett werden? Arbeiten hilft !

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Dick wollte ich nicht werden. Doch ich habe einen Sitz-Job am Computer und erwäge aus verschiedenen Gründen nicht, durch Sport abnehmen zu werden. Bin ich ein Hund, oder warum sollte ich nem Ball hinterher rennen?

Eine Diät kommt ebenfalls nur bedingt in Frage. Salat geht nur, wenn er vor allem aus Kartoffeln, sauren Gurken, Essig, Öl und Apfelstückchen besteht. Fleischsalat wäre eine Alternative, doch leider nur zum Zunehmen. Ein weiteres Problem stellt meine bessere Hälfte dar, die zum Dinner ganz hervorragend all das kocht, was mir sofort auf die Hüfte hüpft. Als Veganer hätte ich vermutlich gute Chancen, ihre deftige Hausmannskost zu verschmähen, doch als Freund von Fleisch, Fisch und Krustentieren fällt das natürlich flach. In Zukunft werde ich mich so vorstellen: „Hi, das da ist meine Süße und ich bin ihr fetter Freund.“
Abnehmen mit Salat: So weit kommt es noch! ©flickr / Laurel Fan

Die fette Sau

Die fette Sau wurde aus dem einstigen Spargeltarzan innerhalb eines Jahres, Den gesamten Text lesen »

Neue Popstars-Staffel - Detlefs Marionetten

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Das junge Menschen mittlerweile als Berufsziel Superstar und Topmodel angeben, mag man belächeln. Überhaupt würden die Kandidaten sich ja freiwillig bewerben. Nach unzähligen Formaten und Staffeln müßte außerdem auch dem letzten Teilnehmer klar sein, dass der Ruhm am Ende der Staffel bestenfalls in einem hastig zusammengedrechselten Album verpufft, von dessen Verkaufserlösen die Kandidaten selbst dank Knebelverträgen wenig bis gar nichts abbekommen. Bei “Popstars” allerdings werden die Kandidaten mittlerweile dermaßen manipuliert, dass Jurychef Detlef Soost schon beinahe wie ein Sektenchef wirkt.

Wenn man Soost bei seinen Motivationsansprachen beobachtet, fragt man sich schon, wie irgendjemand ihn und sein ganzes hart-aber herzlich-Image überhaupt ernst nehmen kann. Er schafft es aber tatsächlich, dass die Kandidaten heulen, wenn es das Drehbuch verlangt, während Oberguru Soost ihnen den Kopf krault. Überhaupt kommt es nur darauf an, dass die Kandidaten sich möglichst stromlinienförmig der Dramaturgie der Sendung unterordnen. Kritik an den Befehlen von Soost ist immer ein Mangel an Willen Superstar zu werden. Wer nicht gehorcht kann im autoritären Popstars-System einpacken.
Traum vom Popstar / ῨᾂῄὐἄṜ ™©Flickr

Popstars - Mobben nach Plan
Konsequent wird dann auch eine “Kandidatin”, die den Traum vom Superstardasein nach Meinung von Chefaufseher D! und seinen Schergen nicht Ernst genug nimmt, systematisch als Hasskandidatin aufgebaut. Sie habe nur mitgemacht um mal Las Vegas zu sehen, so richtig Popstar werden sei gar nicht so ihr Ding, gibt sie offen zu. Das kann die Jury nicht auf sich sitzen lassen. Mit allen Mitteln der Gruppendynamik wird sie bei den Mitbewerbern madig gemacht. Vor versammelter Kandidatenschaft wird sie von allen Jurymitglieder abwechselnd runtergeputzt, sie stehle anderen Bewerbern die Chance, ihren Traum zu leben und verdiene gar nicht hier zu sein. Vorher wird sie allerdings noch zum Starfriseur geschickt, um den Neid der Mitbewerber anzustacheln. (Mitsprachrecht bei der Frisurengestaltung hat sie selbstverständlich nicht). Unter den hämischen Kommentaren ihrer Mitbewerber verabschiedet sie sich schließlich wie geplant aus der Show.

Leben unter dem System Soost
Zugegebenermaßen gehöre ich nicht zur Zielgruppe der Sendung und habe mit einer 3/4 Folge auch keinen wirklich repräsentativen Ausschnitt aus dem Wirken von Herrn Soost mitbekommen. Das bisschen, was ich gesehen habe, markiert aber einen neuen Tiefpunkt.
Dabei ist die bekannte Tatsache, dass in naiven Jugendlichen illusorische Träume geweckt und dann quotenträchtig zerstört werden nicht einmal mehr das Hauptproblem. Zu sehen, wie vollständig die Kandidaten sich dem Popstars-System unterordnen und wie unverhohlen das von den Machern ausgenutzt wird, ist noch viel gruseliger.

Jobverlust - Gekündigt wegen Frikadelle

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Eine Frikadelle vom Büffet gemopst, zwei Pfandbons einngesteckt oder 1,36 Euro zu wenig in der Kasse - Seit einiger Zeit häufen sich die Meldungen über Kündigungen wegen Lappalien. Das hat nicht zuletzt mit der Funktionslogik des Boulevardjournalismus zu tun.

Beim neuesten Fall handelt es sich um eine Sekretärin, die sich nach einer Geschäftsbesprechung eine übrig gebliebene Frikadelle vom Büffet gegönnt hatte und dafür prompt entlassen wurde.

Der Frikadellenfall - Die Funktionalisierung einer Meldung

Dass fadenscheinige Verweise auf den Abschreckungseffekt zur Rechtfertigung der eigenen Reaktion von Arbeitgeberseite ins Leere laufen, dürfte genauso klar sein wie die Tatsache, dass hier der geringste Anknüpfungspunkt genutzt wurde, um einen längst unliebsam gewordenen Mitarbeiter in die Wüste schicken zu können. Juristisch wird der jüngste Fall noch zu klären sein, moralisch ist er es längst, dafür hat die Boulevardpresse gesorgt. An dieser Stelle soll es auch gar nicht um die Geschehnisse selbst gehen, sondern um ihre Funktionalisierung in den Medien. Für die Boulevardpresse sind derlei “Meldungen” ein gefundenes Fressen. Geradezu idealtypisch lassen sich an ihnen drei Funktionsprinzipien dieser Art des Journalismus ablesen.
Kündigung wegen Frikadelle / ds-foto (bembelkandidat)©Flickr

Kündigung: Eine Lappalie als Aufreger - die perfekte Schlagzeile

Erstens handelt es sich um einen simplen Sachverhalt, der klar in ein gut-vs.-böse-Schema eingeordnet werden kann und keinerlei Hintergrundwissen notwendig macht. Auf der einen Seite böswillige Menschenschinder-Chefs, die jede Schwäche ihrer verängstigten Untergebenen ausnutzen, um sie ins soziale Elend abzuschieben. Auf der anderen Seite der hilflose Angestellte, von Grund auf ehrlich, zeit Jahrzehnten der Firma treu ergeben und nun der Willkür hilflos ausgeliefert.

Zweitens berührt das Thema eine Stimmung, die sowieso irgendwie in der Luft liegt. LIDL Überwachung, Manager-Boni, soziale Kälte. Alles scheint irgendwie zusammenzupassen, der Angestellte wird immer mehr geknechtet, die Führungsriege schafft sich die eigenen Spielregeln. Aus diesem diffusen Hintergrundrauschen erhält dann der Einzelfall zusätzlichen Auftrieb.

Drittens ein klarer Apell an die Affekte des Leser. Wütend muß man ja werden, bei derlei schreiender Ungerechtigkeit.

In seinem simplen schwarz-weiss-Schema ist eine solche Berichterstattung nur mit dem Stammtischbild des Politikers vergleichbar. “Die da oben” vs “Der kleine Mann”. Ein solcher Journalismus, der sich scheinheilig zum Anwalt der kleinen Leute stilisiert, ist so durchschaubar wie er leider auch erfolgreich ist.

Fahrradklau und Sabotage in Berlin-Wedding

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Das der Berliner Stadtteil Wedding einen schlechten Ruf hat war mir bekannt als ich meine neue Wohnung in eben jenem Bezirk bezog, doch ich war guten Mutes. Nur wegen einem höheren Ausländeranteil heißt das ja noch lange nicht, das deren Anwohner alles Diebe und schlechte Mensch sind. Ganz im Gegenteil ich freute ich auf die Vielfalt türkischer Gemüseläden.

Fahrradklau in Berlin Wedding, ©flickr by debauer1988Das Haus in dem ich nun wohne hat einen netten Hinterhof mit kleinem Spielplatz und Parkbank, die Nachbarschaft ist Hilfsbereit und freundlich. Trotz alle dem habe ich aber nun schon mein drittes Paar neuer Fahrradreifen auf mein Rad gezogen und das obwohl ich es sogar nicht nur auf dem Hof abgestellt hatte sondern im hauseigenen Fahrradraum.

Berlin-Wedding hat mich eines Besseren belehrt! Ich bin kein Mensch von Vorurteilen, doch hier scheinen sie zu stimmen. Wer Fahrräder der eigenen Nachbarschaft zerstört ist für mich seit Neuem ein typischer Weddinger.

Fahrrad-Sabotage in Berlin-Wedding

Mit Hilfe meiner netten Nachbarin, vom anderen Hauseingang, brachte ich mein Rad wieder in Ordnung. Ihr Fundus an Werkzeugen ist wirklich erstaunlich für eine Frau ihren Alters, es scheint fast so sie hätte ihr halbes Leben damit verbracht verschiedenste Maulschlüssel und Zangen zu sammeln. Wie dem auch sein, das Rad rollt wieder, dank der richtigen Nachbarn und ich stelle es jetzt auf der Straße vor dem Haus ab. Dort ist es sicherer!

Fahrradklau in der Nachbarschaft

Und das bewies mir auch gleich am nächsten Morgen meine hilfsbereite Nachbarin. Nicht nur die Luft in den Reifen fehlte, nein auch die Reifen an sich mitsamt dem kompletten Fahrrad waren vollständig aus dem Fahrradraum verschwunden. Die arme Frau sitzt jetzt auf einem Haufen nützlichem Werkzeug und hat nichts mehr woran sie es benutzen kann. Ein Hoch auf die nette Nachbarschaft!

Energiesparlampen EU-Idiotie

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Schrott: Energiesparlampen. Oh ja, vielen Dank dafür, verehrte EU. Macht Ihr eigentlich nur so fortschrittliche Dinge wie die völlig sinnlose Einheitlichkeit der Polizeiuniformen festzulegen und kontraproduktiven Bullshit zum polnischen Räucherkäse zu verzapfen? Für’s Denken werdet Ihr offensichtlich nicht bezahlt.

Warum mich die Energiesparlampen so stören? Die sind ja noch hässlicher als mancher Dienstwagen in Brüssel. Wahrscheinlich soll mit der gesparten Energie der erhöhte CO2-Ausstoß der schwarzen Luxus-Hobel kompensiert werden. Ökotrottel. Denn tatsächlich besitze ich eine wunderschöne Lampe, deren silberbedampfte Glühlampen in das verchromte Lampendesign stimmig

Energiesparlampen machen Glühbirnen kaputt ©flickr / laszlo-photo
integriert sind. Da werden diese unfassbar hübschen rohrartig oder gar spiralförmig gestalteten Energiesparlampen in ihrer Milchgesicht-Farbe ja bestimmt richtig toll drin aussehen. Weswegen ich, wie so viele Bürger dieses Landes, die ebenfalls keinen gesteigerten Wert auf Ästhetik für Vollidioten legen, mir einen kleinen Vorrat der guten alten Glühbirnen zugelegt habe.

Energiesparlampen Hamsterkäufe völlig gerechtfertigt

Nicht nur, dass diese klassischen Glühbirnen viele kostengünstiger in der Anschaffung sind, es ist auch nicht mal halb so schlimm, wenn sie tatsächlich Den gesamten Text lesen »

Wortbedeutungen im Wandel der Zeit - Heute: jetzt

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Das Wort „jetzt“ im normalen Sprachgebrauch bedeutet doch zumindest in der Verwendung als Adverb „augenblicklich“, „momentan“, „gerade“ oder „nun“. Wie kommt es dann in Funk und Fernsehen doch so oft zu einem aus meiner Sicht folgenschweren Missverständnis?

Jetzt ist jetzt ist jetzt ist jetzt ist jetzt, ©flickr by bogenfreund
Da heißt es: „Jetzt im 13. Deutschen Fernsehen: Die Superhanny!“ Und dann kommt erst mal 3 Minuten Werbung, dann kommt Filmtrailer 1, dann die Nachrichten, dann Filmtrailer 2, der Wetterbericht, und dann noch eine von diesen neuen Werbeeinspielungen, bei denen die Sekunden angezeigt werden, bis die Sendung anfängt. Nur dass dann zunächst noch irgend etwas Anderes kommt. Da kann ich ja gleich auf die BVG warten. Als wenn Fernsehwerbung für sich nicht schon schlimm genug ist.

Und die Sekunden werden auch irgendwie gedehnt. Wie machen diese Fernsehleute das bloß? Alles ist relativ! Vor Allem bei der Verwendung des kleinen Wörtchens „jetzt“. Und damit zurück zum angesprochenen Missverständnis: Mich als Zuschauer auf Dauer halten können die Sender nur, wenn es in Zukunft nicht mehr heißt: „Und jetzt…“, sondern „Und in 6 Minuten…“ oder meinetwegen gerade noch „Und in Kürze…“, ich bin ja kein Unmensch!

Nervige Werbung wohin man auch schaut!

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Werbung ist wirklich überall! Natürlich im Fernsehen und im Internet, aber auch überall auf der Straße in der Zeitung, per SMS und natürlich E-Mail wird man mit Werbebotschaften bombardiert. Manchmal hat man gar den Eindruck, das sich Magazine nicht einfach mit Werbung finanzieren sondern gar ein zweites Standbein mit dem Verkauf von Werbeanzeigen aufgebaut haben.

Gerade bei Life-Style-Magazinen wie die Vogue oder Vanity Faire muss man sich erst einmal durch seitenweise Werbeanzeigen durchblättern bis man überhaupt zum Inhaltsverzeichnis kommt. Gut es sind Hochglanz-Magazine dessen Image es ist viel Make-Up und Parfum Werbung im Heft zu haben, doch man kann es auch übertreiben!
(K)eine Werbung, ©flickr by Piruwayu
Ein anderes unschönes Kuriosum ist die Werbung per Faxgerät. Das ist nun wirklich eine Unart! Nicht nur Firmen werden genötigt Bürostühle oder Fahnenmasten zu bestellen, nein auch Privatpersonen werden gnadenlos mit nutzlosen Büroartikeln voll getextet. Aber das stört die Absender nicht im geringsten, denn es wird ja nur das teure Faxpapier des Empfängers benutzt. Seite um Seite werden die Werbebotschaften gedruckt und am Ende ist nicht mehr genug da für die wirklich wichtigen Unterlagen. Neuigkeiten fallen unter den Tisch, Verträge werden nicht abgeschlossen, Kunden gehen verloren. Wen kümmert’s, wenn man doch seine Rasenmäher gerne an die Deutsche Bahn verkaufen möchte. Das macht ja auch richtig viel Sinn!


Nervige Werbung im Internet

Das Medium Internet ist natürlich schon lange bekannt als Träger übermäßiger und nerviger Werbe Pop-Ups die sich einfach über die gesuchte Seite drüber blättern oder rollern und den ganzen Bildschirm versperren. Am schrägsten sind noch die mit plötzlicher Audiounterstützung aufploppenden Werbebildchen. Bei so was klickt man doch vor Schreck gleich wieder zurück, auch wenn es die sehnlichst gesuchte Seite ist.

Also liebe Werbeindustrie, ich weiß es ist ein Tropfen auf den heißen Stein, aber bitte versucht doch weniger extrem zu sein und anderen Menschen nicht unnötig das Leben schwer zu machen! Extreme Werbung bleibt zwar selbst bei mir hängen, aber ich weiß zu 99,99 % im Nachhinein nicht wofür überhaupt geworben wurde. Und das ist doch nicht Ziel der Sache, oder?!

Der Ärger mit dem Verkehrsfunk

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Eigentlich fällt mir gar nichts ein, über das ich meckern möchte. Bei intensiverem Nachdenken schließlich fällt mir auf, dass mir nichts einfällt, über das sich zu meckern lohne würde. Zumindest bei mir hilft das bloße Luft ablassen gar nichts. Aber ich versuche es trotzdem noch mal.

Über die Verkehrssituation in Großstädten wird ja regelmäßig berichtet: Parkplatzsuche, Radarfallen, Unfälle, Baustellen u.s.w. Kennt man ja alles aus eigener Erfahrung, ob als Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer oder Benutzer der öffentlichen Verkehrsmittel.

Nun habe ich keine repräsentativen Zahlen und mir auch nicht die Mühe gemacht, welche zu recherchieren, aber wie viel Prozent einer Großstadt können schon Autofahrer sein? Haben Sie sich das auch schon mal gefragt?

Der Hintergrund dieser Frage ist die Tatsache, dass es nach meinem Wissen keine Radiostationen ohne Verkehrsmeldungen gibt, jedenfalls keine mit halbwegs abwechslungsreichem und interessantem Programm. Selbst die Werbung ist da manchmal leichter zu ertragen.
Moderatorinnen, ©flickr by The National Guard

Für die folgenden Überlegungen gehe ich mal von einer Gruppe von Radiohörern innerhalb einer Großstadt inklusive Einzugsgebiet aus, deren Größe hier keine Rolle spielt. Wenn nun großzügig geschätzt 20 % dieser Gruppe tatsächlich täglich Auto fahren, immerhin gibt es ja auch viele Fans der BVG, warum müssen sich dann die anderen 80 % halbstündlich Verkehrsfunk anhören, der sie nicht die Bohne tangiert? Und zwar vorgetragen von überfreundlichen Moderatorinnen und Moderatoren, die verkrampft versuchen, ihre eigene Langeweile zu verstecken.

Das prangere ich an.

P.S.: Oder liege ich mit den geschätzten Zahlen komplett falsch? Immerhin gehts mir jetzt doch ein bisschen besser.

Erwachsen auf Probe auf RTL

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„Endlich erwachsen“ auf RTL ….. jetzt im Juni ist diese fragwürdige Sendung angelaufen. Man weiß nicht, was sich RTL dabei gedacht hat, doch momentan ist diese Sendung in aller Munde und auch ich frage mich, ob es hackt?

In „Erwachsen auf Probe“ stellen sich vier Teenager-Paare, die in ihrem zarten Alter schon einen Kinderwunsch verspüren, den Herausforderungen des Erwachsenseins. Ihre Aufgabe ist es, sich um ein Baby zu kümmern. Natürlich nicht um das Eigene, sondern um ein Fremdes.

Und ich frage mich ernsthaft, wem das was bringen soll??

Den Eltern, die die das Baby „zur Verfügung“ stellen winkt wohl ein nettes Sümmchen auf dem Konto und die Teenies werden sich über ein zusätzliches Taschengeld sicher freuen. Aber sonst dürfte das Ganze wohl ohne tieferen, geschweige denn pädagogischen, Sinn sein. In was für einer Gesellschaftleben wir denn eigentlich?

Baby © Flickr by Belzie!

Zwar wurde von RTL offiziell angekündigt, dass es keine Doku-Soap sei, die das abendliche TV-Programm verschönern sein, sondern aufzeigen soll, wie „hart“ und „Anstrengend“ die Belastung mit einem Baby sei.

Die Teenager seien gecastet und werden rund um die Uhr mit dem Baby von Psychologen, und anderen Menschen mit entsprechenden Kompetenzen, betreut die strengsten darauf achten, dass alles so läuft wie es soll und niemand ernsthaft Schaden nimmt.

Der Skandal jedoch ist, dass der Zuschauer vereimert wird, indem man ihm vorgaukelt, wie schwerwiegend die Probleme der echten Teenie-Eltern sind.

Logo, diese vielen, viele Teenis, die man stets und ständig auf der Straße sieht .. so ein Schmarren. Und es gibt Zahlen, die belegen, dass die Anzahl an Schwangerschaften bei Jugendlichen unter 18 zurück gegangen ist und nicht etwa, wie RTL behauptet, gestiegen ist.

Das Format der Sendung wurde übrigens, wie so vieles, aus England abgekupfert. Schöne neuen Fernsehwelt … Glückwunsch

Arcor oder nicht Arcor

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Also nach dem, was ich mit der Installation von Arcor erlebt habe, heißt es wohl niemals Arcor.

Ich wollte bei einem Bekannten den Internetanbieter Arcor installieren. Auf dem Rechner war Windows 98 installiert, was laut den Anforderungen für die Installation kein Problem darstellen sollte. Ich habe also das Setup ausgeführt und siehe da, es klappt nicht. Die Setup-Datei habe ich mir übrigens aus dem Internet geladen, da man nirgendwo eine Arcor-CD herbekommt und mein Bekannter hatte die CD nicht mehr. Aber nun weiter zur Installation. Ich habe eine Fehlermeldung bekommen, die mir weismachen wollte, dass das Betriebssystem für die Arcor-Installation zu alt wäre. Somit hat sich das mit dem Internet an diesem Tag erst mal erledigt.

Ich habe dann einfach mal bei Arcor angerufen und gefragt woran das liegen könnte. Die meinten das sollte klappen und das war es dann auch schon. Ich habe dann später irgendwo gelesen, dass es wahrscheinlich nur mit Windows 98 SE klappen soll, aber das war nun mal nicht vorhanden und somit konnte ich es auch nicht nachprüfen. Aber natürlich blieb es nicht bei einem Versuch.

Ich habe mir dann überlegt, Windows 2000 auf dem Rechner zu installieren. Ich hatte zwar erst Bedenken, da der Rechner nicht der schnellste war, aber die Installation verlief ohne Probleme. Als dann alles eingerichtet war, habe ich wieder das Setup von Arcor aufgerufen. Und siehe da, es klappte. Aber natürlich sollte man sich nie zu früh freuen. Als die Installation beendet war, habe ich den Online-Butler von Arcor gestartet und war schon vorbereitet, die Verbindung und den Benutzer auszuwählen. Und dann kam die nächste Fehlermeldung. Arcor konnte mit der Einrichtung nicht fortführen, da der Internet Explorer 5.0 installiert war, benötigt wurde aber der Internet Explorer 5.5.

Normalerweise bin ich es gewohnt die Updates für den Internet Explorer aus dem Internet herunterzuladen, was ja nun mal nicht möglich war. Auf CD bekommt man sowas ja normalerweise auch nicht. Mein Vorschlag war es also, dass ich bei mir zu Hause den neusten Internet Explorer runterlade und ihn dann bei meinem Bekannten installiere. Ich hab dann mal nur so Windows 2000 neugestartet und schon kam die nächste Überraschung, ein Bluescreen. Den habe ich bis heute nicht wegbekommen und somit habe ich aufgegeben.

Man sieht also, dass es sehr viel Spass macht Arcor zu installieren. Zum Glück war es nicht mein Computer.

„Kann ich Ihnen helfen“?

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Vielleicht kennt ihr das ja auch. Man betritt ein Geschäft, möchte sich nur ein wenig umsehen und es dauert keine 5 Sekunden, schon kommt eine übereifrige Verkäuferin auf einen zugeschossen mit der Frage:

„Kann ich Ihnen helfen“?

:shock:

Erstmal, ich finde nicht, dass ich so aussehe, als ob ich Hilfe benötige und wenn dem doch so sein sollte, habe ich einen Mund und 2 Beine, um das Personal aufzusuchen und nachzufragen, sollte mir etwas unklar sein. So.

Wie soll ich denn wissen, was ich möchte oder ob mir jemand behilflich werden muss, wenn ich doch gar nicht weiß, was das Angebot so hergibt? Das kann ich doch im Idealfall erst wissen (und ausdrücken), wenn ich weiß, was sich suche oder interessant finde. Vor allem aber, mich in Ruhe umgeschaut habe??

Dazu komm ich aber garnicht erst, wenn eine übermotivierte (Motivation und Kundenakquise in allen Ehren, wirklich) Verkäuferin mich mit Argus Augen beobachtet und jeden meiner Schritte genauestes befolgt. Es nervt halt einfach nur!

Dienstleistung hin oder her, dieses nervige Verhalten sofort dazu, das Geschäft postwendend zu verlasen. Sofort und auf der Stelle. Ohne was zu kaufen, selbstverständlich. Das die Verkäuferin nur ihren Job erledigt, ist mir klar.

Vielen Dank und auf Wiedersehen ;-) !

Gelenkschmerzen oder Sport ist Mord?

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Gelenkschmerzen verleiden Betroffenen jeden Schritt, jede Bewegung und schränken sie in ihrer Freiheit enorm ein. Übermäßiger Sport trägt seinen Teil zur Unbeweglichkeit bei, doch kein Sport tut das gleiche…

Knie © flickr / lepiaf.geo

Eigentlich heißt es ja immer, dass Sport gesund sei. Sport fördere die Fitness, das Wohlbefinden und die Widerstandsfähigkeit des Körpers. Ja, aber das ist nur eine Seite der Medaille. Denn auch in Sachen Sport heißt es wie in so vielen anderen Bereichen auch: Das Mittelmaß ist der goldene Weg!

Gelenkschmerzen und Arthrose durch Sport?

Denn wer es mit der Bewegung übertreibt, für den heißt es früher oder später Sport ist Mord! Arthrose frisst die Knochen und Gelenke an, so dass Fitness in weite Ferne rückt und von Gesundheit nicht mehr die Rede sein kann.

Doch möchte ich hier das Image des Sports nicht verschlechtern, denn wirkliche Probleme durch Sport bekommen zumeist nur diejenigen, die sich einseitig und viel zu viel belasten. Überlastung der Gelenke geschieht ebenfalls durch Übergewicht! Gelenkschmerzen sind die Folge.

Gelenkschmerzen gehören in unserer Gesellschaft zu den häufigsten chronischen Schmerzerkrankungen und ich bezweifle, das jeder Betroffene Leistungssport betreibt. Ursachen sind hier eher falsche Ernährung und zu wenig Bewegung, gerade bei der Arbeit.

Stundenlanges stumpfes Sitzen vor dem Computer und Internet lässt nicht nur die Fettpolster wachsen, sondern drückt auch schmerzhaft auf die Gelenke! Dass das auf die Dauer nicht gesund sein kann, das dürfte allen hier klar sein.

Büro-Fitness gegen Gelenkschmerzen

Daher trete ich an dieser Stelle für die Einführung gesünderer Arbeitsplätze ein! Diese umfassen nicht nur körpergerechte Möbel, sondern auch Fitness-Pausen. Bürosport könnte das ganze heißen: Alle Mitarbeiter lassen für zehn Minuten die Hände von der Tastatur und ein täglich wechselnder Kollege turnt den anderen etwas vor, was diese dann nachahmen. Gelenkschmerzen ade kann ich da nur sagen!

Abstandszahlungen beim Umzug

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Was komplett nervt sind horrende Abstandszahlungen für olle Hochbetten, ruinierte Regale und versaute Teppiche. Immer diese Vormieter, die einen damit unter Druck setzen! Entweder man zahlt für ihren Sperrmüllmist oder sie nehmen halt einen anderen Nachmieter.

Möbel © flickr/krat-os

Wenn man selber pleite ist, bis nächste Woche aus der alten Wohnung raus muss und man noch gar nicht weiß, wie man überhaupt den Umzug zahlen soll, dann gibt es kleine Anflüge von Verzweiflung angesichts drohender Abstandszahlungen für Kram, den man überhaupt nicht braucht - und noch weniger will. Ach ja, und renovieren will der Vormieter natürlich auch nicht.

Er will stattdessen, dass man brav unterschreibt, dass man den Schrott bezahlt und die Wände selber weißt. Man unterschreibt, weil die Not groß ist und weil einem die kleine, neue Wohnung trotzallem gefällt. Balkon und was besseres kann man sich eh nicht leisten. Und das Arbeitsamt muss ja auch noch seinen Genehmigungsstempel unter alles setzen.

Man braucht einfach einen bezahlten Job. Aber das ist wieder ein anderes Thema.