Wiedermal über etwas aufgeregt?

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Proleten in dicken Karren

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Warum fahren eigentlich die größten Proleten die dicksten Karren? Warum benehmen sie sich entsprechend klischeebeladen? Und woher haben Kerle vom Typ Türvorsteher eigentlich die Kohle dafür?

Tolldreiste Proleten und ihre dicken Karren mögen in der Tat so ähnlich sein, wie die Sache mit den Bauern und den Kartoffeln: Nicht nur, dass hier etwas kompensiert werden soll, nein, offenkundig wird hier ein universales Gesetz befolgt. In dem Moment, in dem nicht die Typen, die bei den kleinsten Gelegenheiten jemandem eins auf die Rübe geben, eine motorisierte Dödelverlängerung fahren, faltet sich unsere Galaxie vermutlich in sich zusammen.

Proleten Autos © Flickr/Moe_

Proleten und ihre Autos

Doch von Anfang an. Es gab eine Zeit – ich erinnere mich noch gut – da schien es allen Straßenteilnehmern klar zu sein, dass ein solcher Bolide in der Regel stärker ist, als ein Fußgänger. Schlußfolgernd konnte man davon ausgehen, dass man relativ unbeschadet die Straße überqueren kann. Heute aber hat gefälligst der Flaneur vor dem Porsche zu weichen. Sollte dies nicht geschehen, schönen guten Abend.

Just wechselte ich die Straßenseite, die Strecke des nahenden Proll-Wagens abschätzend und für gut befindend, nur um festzustellen, dass der Fahrer das Gaspedal offenbar dazu hat, um das Fußvolk ein wenig aufzuscheuchen. Unbeeindruckt setzte ich meinen Weg fort und erntete ein Hupkonzert, dem ich mich nicht ohne Kommentar aussetzen wollte. Nun aber geschah das wirklich lustige:

Der Heini, der eben noch keine Zeit hatte in der 30er Zone den Fuß vom Gas zu nehmen, stellte sein Verkehrshindernis ab, verließ den Wagen und begann mich formschön und mit gewählten Worten zu beschimpfen. Schon schön, wenn sich die Leute noch Zeit für ihre Mitmenschen nehmen.

Wüste Beschimpfungen am frühen Morgen

Da ich mich auch nicht von muskelbepackten Brausebärchen provozieren lasse, blitzte Freund Muckibude und Fahrschniedel ab und zog von dannen. Einzig die Vorstellung, dem Knilch den Morgen versaut zu haben, lässt ein kleines Lichtlein am Horizont leuchten.

Doch zurück zur Frage der dicken Karren und aggressiv-dummen Proleten: Sie wird so wohl nie geklärt werden, hat vielleich auch etwas mit Murphys Gesetz zu tun – aber vorsichtshalber sollten Tankstellenwarte verhindern, dass die Pappnasen ständig an den Benzin-Einfüllstutzen schnuppern.

Ist denn heute schon Weihnachten?

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Was will die Lebensmittelindustrie eigentlich damit bezwecken, wenn sie Weihnachtsgebäck schon Anfang September in die Läden platzieren? Wer will schon im Spätsommer an die kalte Jahreszeit erinnert werden?

Weihnachtsplätzchen ©Flickr rfduck

Vor kurzem war ich bei meinem Lieblingsdiscounter einkaufen und habe mit Entsetzen festgestellt, dass in den Regalen schon Lebkuchen und Spekulatius platziert wurden. Ich war für einen Moment sehr schockiert und musste kurz überlegen, welches Datum wir eigentlich haben. Es war der 13. September!!!
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Das poste ich gleich mal!

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Das Zeitalter der sozialen Netzwerke und des iPhones macht es möglich, dass alle Menschen zu jeder Zeit und an jedem Ort miteinander verbunden sind und in Kontakt treten können. Doch einige Nutzer übertrieben es maßlos!

Smartphone ©Flickr Johan Larsson

Hört man sich in seinem Freunden- oder Bekanntenkreis um, dann ist eigentlich jeder bei facebook, studiVZ/meinVZ oder Xing angemeldet. Diese Plattformen, vor allem das VZ-Netzwerk und facebook, machen es möglich mit seinen „Freunden“ auf der ganzen Welt Kontakt aufzunehmen und sich den anderen mitzuteilen. Doch einige übertreiben es regelmäßig.
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Hosen in den Socken – Das Grauen kommt auf Nike Air Max

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Wer kennt sie nicht oder hat sie zumindest nicht schon mal aus der Ferne erspähen können? Jugendliche, die es für absolut stylisch halten, sich ihre Hosen in meist weiße Tennissocken zustecken und dazu passenderweise die angesagten Picaldi-Jacken und Nike Air Max-Treter tragen. Sie bezeichnen sich selber gerne als Gangstas oder würden wohl lieber welche sein.

Seo2 | Relativo & Absoluto ©Flickr
Idealerweise trägt der geschmackvolle Teenager von heute dazu eine Eastpak-Gürteltasche locker um die Schultern geschnallt und eine Frisur, die wie ein undefinierbares haariges Elend aussieht. Idealerweise natürlich mit pinken oder blonden Strähnen.

Aber bleiben wir bei den Hosen. Wo liegt eigentlich der Ursprung dieses Dilemmas, dessen Anblick einem alltäglich die Haare zu Berge stehen lässt? Vermutlich hat dieser Kleidungsstil seinen Ursprung in der Graffiti-Szene. Unter Sprayern ist es nicht unüblich weite und locker sitzende Hosen zu tragen. Und da ihr Hobby nicht gerade eines der legalsten ist, kann es des Öfteren zu Kontakt mit Mitgliedern der örtlichen Polizei kommen. Und damit die Jungs beim Wegrennen vor der Polizei nicht auf ihre weiten Hosen treten, haben sie diese kurzerhand in ihre Strümpfe gesteckt. So betrachtet, ergibt die ganze Sachlage durchaus einen Sinn.

Der komplett ausgestattete Gangsta trägt natürlich noch ein schickes Mützchen auf dem Kopf. Am Besten eignen sich Basecaps, die im letzten Loch geschlossen werden und die sich die werten Herren wie ein Vogelnest auf den Kopf setzen. Applaus!

Des Weitern fällt in dieser Gruppe Heranwachsender der außergewöhnliche Sprachstil auf. Ihre wohl überlegten Äußerungen beinhalten in der Regel etwa bis zu 5 Mal pro Satz das Wort „Alta“ oder „Isch“. Gelegentlich empfehlen sie ihren Freunden auch „Ich f*** deine Mudda.“. Ja, da kommt Hoffnung auf, wenn man an seine Zukunft denkt, und diese Generation (hoffentlich nicht) das Zepter übernehmen wird.

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