Wiedermal über etwas aufgeregt?

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Das Handy als Mittelpunkt unseres Lebens !

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Handys sind omnipresent. Sie verfolgen uns, denn wo man auch hinkommt dem Geklingel und Gebimmel kann man nicht aus dem Weg gehen. Doch Handys sind schon lange nicht mehr einfach ‘nur Telefone’, sind sind ausgeklügelte Multifunktionstalente, die ihre Besitzer immerwieder aufs neue herausfordern. Doch wenn das Handy das Privatleben beeinflusst, sollte irgendwann Schluss sein.

von Gonzalo Baeza Hernández © Flickr

Ja, das Handy ist eine nützliche Erfindung und ja, ich höre auch manchmal Musik mit meinem Handy, und vielleicht erwischt man mich auch mal beim Snake spielen, aber was durch iPhone, BlackBerry und Co losgetreten wurde, ist eine Entwicklung, die mich persönlich erschreckt. Unsere Handys werden immer mehr Mittelpunkt unseres Lebens. Mittlerweile sind sie Computer, Timer, Fotoapparat, MP3-Player, Nintendo und noch vieles mehr in einem einzigen Gerät und die Besitzer müssen diese Funktionen alle samt ausschöpfen.

Ein gutes Beispiel ist die von so vielen Menschen heiß geliebte Funktion, Facebook über das Handy nutzen zu können. Nicht, dass Facebook nicht schon alleinstehend durchaus zu hinterfragen ist, nun muss man den ganzen Quatsch auch noch von überall und nirgendwo anwenden können. Ich glaube kaum, dass sich jemand wundern würde, wenn er plötzlich als Statusmeldung lesen würde „fliege gerade durch Luft, Fallschirmspringen- voll cool“, mit dem sofortigen Update „Schirm geöffnet“. Wir sind so verbissen, Freunde zu sammeln, immer erreichbar zu sein und all diesen einem eigentlich selbst unbekannten 458 Facebook- ‘Freunden’ mitzuteilen, was wir machen. Dass wir die eigentlich schönen Momente gar nicht mehr auskosten können, vergessen viele Menschen.

Nachdem ich nach einem Kurztrip mit meiner besten Freundin, deren Handy ununterbrochen klingelte, mein Mobiltelefon wieder anschaltete, wurden 20 verpasste Anrufe auf meinem Display angezeigt. Auf meiner Mailbox fanden sich Nachrichten wieder, die dazu führten, dass meine Kinnlade zwei Zentimeter absackte. Da fragt mich meine Schwester, wo ich denn sei, ob ich noch lebe und schmetterte mir zum Abschluss noch an den Kopf, dass es eine egoistische Unverschämtheit sei, sein Handy so lange nicht anzuschalten. Mein Handy war einen Tag ausgeschaltet. Wenn man nur einmal für zwei Stunden sein Handy aus hatte, es gar willentlich zu Hause hat liegen lassen, wird man plötzlich Zeuge ungeahnter Schockreaktionen. In meinen Augen ist das ein Unding.

Fitness-Wahn im Sommer – die Sucht greift wieder um sich

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Fitness-Wahn im Sommer so weit das Auge reicht, kaum setzt man einen Fuß vor die Haustür, egal zu welcher Tageszeit, kommen sie schon an und rennen einen fast um, die Fitness-Wahnsinnigen, die versuchen noch auf den letzten Metern für den Sommer ein paar Pfunde zu verlieren.

Joggerin mit Kinderwagen Ed Yourdon ©Flickr

Der Sommer rückt näher und damit sinkt auch die zulässige Kleiderdichte, die einen den Rest des Jahres davor bewahrt hat, unliebsame Pfunde an Hüfte, Bauch und Oberschenkeln mit dem Rest der Welt teilen zu müssen. Doch die heiße Jahreszeit bringt sie nicht nur ans Licht, nein, man wird regelrecht darauf gestoßen. Also nix wie los, die Laufschuhe angezogen und raus an die frische Luft oder am besten gleich ins nahegelegene Fitnessstudio. Der Fitness-Wahn im Sommer greift wieder um sich und reißt Heerscharen von Menschen mit rein ins Verderben. Gut wer da auf die paar Kilos zu viel stolz sein kann.

Fitness-Wahn im Sommer – lasset die Pfunde schmelzen!

Das ganze Jahr über wird geschlemmt, auch noch um die letzte Praline oder das letzte Stück Kuchen mit verbissenem Gesicht gekämpft, doch kaum sind es noch wenige Wochen bis zum offiziellen Sommeranfang bekommt die Herde Panik und läuft los, ohne Sinn und Verstand und erst recht mit keinem Ziel. Doch, ein Ziel gibt es schon, in spätestens sechs Wochen wieder total rank und schlank sein, damit man auch am Strand oder im heimischen Freibad eine gute Figur machen kann. Das Problem an der Sache ist nur, dass es auf kurzfristige Sicht zu keinem langfristigen Ergebnis kommen kann, denn entweder man sportelt das ganze Jahr über, oder aber man versucht krampfhaft mittels Heimtrainer in vier Wochen zehn Kilo loszuwerden um am Ende 20 wieder auf den Hüften drauf zu haben.

Fit das ganze Jahr versus Fitness-Wahn

Anstatt mit hochrotem Kopf und knurrendem Magen morgens im Büro anzukommen, weil der Bikini nicht nur zwickt und kneift sondern leider nicht mehr über die Oberschenkel gehen will, dabei hat der doch letztens noch so gut gepasst,wäre es doch wesentlich sinnvoller immer ein wenig Sport zu treiben, hin und wieder Verzicht zu üben und sich dafür im Frühling massenhaft Stress zu sparen. Denn dann kann man den Sommer, aber vor allem auch den Frühling, in vollen Zügen genießen, ohne Schwitzen und Hunger, nur mit ganz viel Leichtigkeit und Liebe im Herzen.

Der Computer - Das Biest aus Bits und Bytes

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Wir alle haben einen, oder besser gleich mehrere. Wir sind auf ihn angewiesen, schreiben, arbeiten, spielen, zeichnen, lesen, shoppen, telefonieren, chatten, und lachen mit ihm. Doch der Computer wird nicht selten zum Opfer von regelrechten Tobsuchtsanfällen, wenn er ein Eigenleben zu entwickeln scheint, und sich rigoros über seinen Herrn hinwegsetzt.

Für die meisten ist der Computer sowieso ein Buch mit sieben Siegeln. Wie zum Teufel funktioniert diese mit Elektronik vollgestopfte Kiste, nur mit Nullen und Einsen? Das kann doch an sich schon überhaupt nicht sein. Wer mit den guten alten Brotkästen und 286ern aufgewachsen ist, kann dies schon eher nachvollziehen. Damals zeichnete sich der Personal Computer durch eine mehr als spartanische Benutzeroberfläche aus, wenn man diese überhaupt so bezeichnen kann. Der Unterschied zu den heutigen Zauberkästen liegt darin, dass die alten Rechenschieber irgendwie verlässlicher waren.

Der Computer – Die wahre Büchse der Pandora
Fast ein ganzes Jahrhundert gibt es jetzt schon Computer. Gut, damals waren sie so gross wie Getreidespeicher und konnten nur bis 2 zählen, aber ist das heute grossartig anders?
FREE© lickr.com/robwest
Vielerlei Spinnereien der grauen Platinenhaufen konnten über die Jahre ausgemerzt werden, doch warum gibt es bis heute keinen Computer, der einfach nicht abstürzt oder sich aufhängt? Ist das zu viel verlangt nach all den Jahren?
Vielleicht wäre ein Brief an IBM oder Microsoft eine angemessene Massnahme. Auf irgendeinem Server werden sie gesammelt, sämtliche verloren gegangenen Word-Dateien. Bill Gates freut sich ein Loch in den Bauch, wenn wutentbrannte User auf der ganzen Welt in ihre Tastaturen beissen und mit dem Kopf gegen den Bildschirm schlagen. Anders ist das einfach nicht erklärbar.
Ein raffinierter Trick vom guten alten Billy, denn jede geschrottete Tastatur und jede malträtierte Maus lässt die Kasse weiter klingeln. Hut ab vor so viel geschäftlichem Know-How, fast hätte es keiner gemerkt. Doch der Tag wird kommen, an dem wir nach Silicon Valley marschieren, und unsere Aufsätze, Liebesbriefe, Hausarbeiten, Dissertationen, Kochrezepte, Powerpoint Präsentationen, Gedichte, Emails, und Tagebücher zurückfordern. Und by the way: als erstes wird diese dämliche Büroklammer mit ihren Tipps gelyncht.