Wiedermal über etwas aufgeregt?

Geteilter Kummer ist halber Kummer! Also schreiben Sie uns Ihren Aufreger, damit Sie wieder ruhig schlafen können und Anderen das Leid erspart wird.

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Politikverdrossenheit - wenn Machtkämpfe das Hirn grillen

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Ja, wir haben Wahljahr und man kommt nicht drumherum in die zart retuschierten Gesichter von Menschen zu blicken, die dieses Land verar…., ich meine verändern wollen. Man geht wie die Popstars auf (Wahlkampf-) Tour, und es wird gemeckert und gestampft, posiert und gewunken, diskutiert und erklärt, was das Zeug hält – bloß, wen interessiert’s?

Politikverdrossenheit heißt das Zauberwort aus den Reihen der Wissenschaftler und richtig, man hat keine Lust mehr seine kostbare Zeit mit Leuten zu verschwenden, die Versprechen geben und sie doch nicht halten.

Politikverdrossen ©flickr / woschpics
Politikverdrossenheit - Wo sind sie hin, die ganzen Träume
Man spürt in jeder Silbe, dass sie mit bedacht gewählt sind und einen Zweck verfolgen. Diese zuckende, verkrampfe Lächeln für die Presse, wer kennt sie nicht. Nichts scheint ehrlich und ungezwungen zu sein, alles ist durchdacht und an jeder Geste kleben 100 andere Menschen, die im Hintergrund die Fäden ziehen. Also ehrlich, ich glaub denen nichts mehr.
Wenn das Gewissen und Unsicherheit sich melden, sind schauspielerischen Fähigkeiten gefragt, die kaum einer besitzt. Da stehen sie, verkrampft bis auf den letzten Muskel, auf öffentlichen Staatsbanketten rum und sehen aus, als ob sie Diamanten produzierten. Und das Beste ist, dass sie denken man sieht nicht, dass ihre Unbekümmertheit und Leichtigkeit gespielt ist.


Lügen machen politikverdrossen

Und erst ihre Augen, gruselig - nackte Angst. Vielleicht, mag man im ersten Moment denken, ist es Angst und Unbehagen wegen der großen Verantwortung, die sie haben, vielleicht, weil sie wissen, dass sie die Zukunft dieses Landes in den Händen halten.
Das wäre zumindest ein Zeichen dafür, dass sie sich über die Tragweite ihre Handlungen im Klaren sind. Doch es ist keine solche Angst. Aus ihren Augen spricht die Angst Macht und Ansehen zu verlieren. Eine Angst, die sie blind macht für Tugenden. Angst, die sie sich im unendlichen Mühlrad der Politik zugelegt haben und die sie zu diktieren scheint.

Wahlkampf der Eitelkeiten

Aber ist es nicht schön zu sehen, wie diese Menschen im Dunstkreis von Macht anfangen mit den Flügeln zu schlagen, um einen günstigen Aufstieg nach Oben zu bekommen. Dann schnattern sie auch mal zu uns und wollen sich versichern, dass wir ihnen auch noch zuhören.
Über den Säulen des Deutschen Bundestages steht: Dem deutschen Volke.
Welch’ Hohn. Jeder ist sich selbst der Nächste, wäre angebrachter. Aber trotz allem gibt es immer wieder unermüdliche Gruppierungen, die mit neuen Hoffnungen und Idealen frischen Wind in das Parteienmonopol zu bringen versuchen. Bleibt nur zu hoffen, dass sie nicht auch ihre guten Absichten und Ideale auf dem verschlungenen Pfad zur Macht verlieren.

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Singleparty Jahr 2009 – Silvester steht vor der Tür

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Das Jahr 2009 war das Jahr er Singlepartys. Dating-Foren und Partnerbörsen im Internet hatten Hochkonjunktur und verzeichneten einen Useransturm wie noch nie. Doch warum frage ich mich? Kann man nicht mehr einfach mit den Leuten reden? Traut sich keiner mehr das andere Geschlecht anzusprechen? Muss man denn unbedingt den anderen vorher online auschecken?

Mit einer Rose im Knopfloch zur Singleparty, ©flickr by geishaboy500 Singlepartys haben gerade in Großstädten immer mehr Anhänger gefunden. Anstatt auf den Internet- oder Supermarktflirt zu warten treffen sich einsame Herzen heute auf Partys mit gleichgesinnten.

Doch, dass hier den Anwesenden wirklich Gleiches im Sinn steht ist auch nicht so ganz richtig. Meist heben sich solche Partys durch eine deutlich höhere Quote von über 35-jährigen Männern hervor, die auf der Suche nach einer deutlich jüngeren Frau sind. Und das klingt nun wirklich nicht nach Bingungswille sondern nach Spaßfaktor.

Single-Party = Macho-Party

Auf diesen Singlepartys schreibt man sich Zettelchen oder Steckbriefe um in Kontakt zu treten. Ja, in welcher Gesellchaft leben wir den? In einer voller Erstklässler, wo man sich Papierchen unter dem Tisch zu schiebt mit Aufschrieften wie: ‘Willst du meine Freundin sein? Ja, Nein, Vielleicht’? Außerdem gehen die Mehrzahl der Männer und Frauen wohl nicht auf eine Singleparty im den Partner fürs Leben zu finden. Wer doch unter diesem Vorsatz einen Ausflug in die Szene macht wird schnell merken wie der Hase läuft und das dauerhafte Liebesglück woanders suchen.

Silvester Singleparty 2009

Eigentlich kann man Single-Partys auch als ganz normale Partys mit einem Kontaktanzeigenbord betrachten. Wer es nicht nutzen will, muss es nicht tun. Das Verhalten der Macho-Partygänger ist das selbe, egal ob man die Veranstaltung nun Singleparty nennt oder nicht. Allein der Anteil an, sagen wir mal, überreifen Früchten, welche denken sie wären noch in voller Blüte, ist etwas höher und kann die Stimmung zum kippen bringen. Bald ist wieder Silvester und Veranstaltungen für Singles werden wie Pilze aus dem Boden sprießen, dann kann sich jeder selbst ein Bild machen.

BVG Mief – schlechte Luft bei den Berliner Verkehrsbetrieben

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Heute bin ich mal wieder mit der BVG gefahren! Sonst schlängel ich mich ja lieber mit dem Rad durch den Verkehr, doch heute nicht. Das erste was mir beim Betreten des U-Bahn Wagons auffiel, war die erstaunlich schlechte Luft, welche mir wie eine Wand aus Dunst entgegen schlug. Ist das eine Antwort der Fahrgäste auf ihr Verhältnis zur BVG?

Gleich an der nächsten Station betraten zwei Fahrkartenkontrolleure das Abteil und verlangten nach den gültigen Tickets. Als sie an einer jungen Frau vorbei kamen, die, mit Kopfhörern in den Ohren, vor sich hin döste, stießen sie der Dame absichtlich gegen das Bein um ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Was für einen Unart ist das, dachte ich mir nur.

Berliner U-Bahn, ©flickr by simplifica

Die Aufgeschreckte jedoch wurde wohl etwas härter erwischt als beabsichtigt und rieb sich ärgerlich das Schienbein. Die Luft wurde dicker! Zähneknirschend rückte sie dann ihre Fahrkarte heraus und wurde von den BVG-Mitarbeitern sogleich in Ruhe gelassen. Sie hatten bekommen was sie wollten! Doch was hätten sie unternommen, wenn die junge Frau nicht reagiert hätte, ihr einen Baseballschläger übers Knie gezogen? Diese Methoden sind doch wohl vollkommen unzulässig! Den gesamten Text lesen »

Versicherungen – dubioses Anwerben von Kunden

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Jeder hat vielleicht schon mal von einem solchen Fall gehört, in dem ehemalige Bekannte oder alte Schulfreunde auf einmal im Finanzwesen Tätig sind und einem eine kostenlose Beratung seiner finanziellen Absicherung anbieten, so ganz unter alten Freunden natürlich. Doch wenn es einen selbst dann überkommt steht man dich recht verwundert und unvorbereitet dar.

Kunden werden gnadenlos vor den Kopf gestoßen! , ©flickr by Wolfgang WildnerVersicherungen und deren Beratern bringt der aufgeklärte Mensch zurecht ein gewisses Misstrauen entgegen und das vor allem wenn sie recht penetrant selbst auf einen Zukommen. Einen solchen Fall habe ich nun selbst in abgeschwächter Form in meinem Bekanntenkreis erlebt.

Ein ehemals bekannter Schulfreund, den ich seid zehn Jahren nicht gesehen hatte kontaktiert mich auf einmal aus heiterem Himmel. ‘Ach, wie nett!’, denkt man da noch im ersten Moment. ‘Den habe ich ja schon ewig nicht gesehen, schön das er sich meldet.’ Doch nach einer gemütlichen Kneipenrunde stellt sich heraus, Herr XY vormals Koch, arbeitet auf einmal als unabhängiger Finanzberater. Das ist so weit nicht schlimm, jedem das seine, doch als er dann versuchte mich anzuwerben war der Kragen eindeutig geplatzt. Ob Kfz-, Haftpflicht- oder Autoversicherung hier wird gnadenlos angepriesen, ein günstiger Vergleich erstellt und verkauft. Auf solche Freunde kann wohl jeder getrost verzichten.

Versicherungen und ihre Vertreter

Liegt die Richtung gegen die man seinen Ärger richten soll nun aber bei jenem ‘Freund‘ oder doch eher bei den Versicherungen? Denn diese setzten ihre neuen Anwärter bekannter Weise darauf an als erstes in ihrem Bekanntenkreis nach potentiellen Opfern zu suchen. HMI und Co. haben sich so manche unorthodoxe Methode zu eigen gemacht um Kunden zu werben.

Methoden der Versicherungskonzerne

Mitarbeiter des Versicherungskonzerns Zürich werden jetzt sogar angehalten mindestens zwei Abschlüsse zu erwirken und das unabhängig davon in welchem Ressort die Damen und Herren tätig sind. Wie tief muss eine Firma sinken um ihren Mitarbeitern so etwas aufzubürden? Steht es um den Konzern so schlecht, dass nun vom Sachbearbeiter bis zur Putzfrau jeder Policen verscheuern muss? Das geht nun eindeutig zu Weit!