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Parteiwerbung zum meckern!

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In dem kleinen Ort Neukirch-Vluyn im Bundesland Nordrhein-Westfalen, das ist in der Nähe von Essen um genau zu sein, sind in der letzten Zeit merkwürdige Schilder wie Pilze aus dem Boden geschossen. Auf ihnen ist eine Ziege zu sehen mit dem Untertitel ‘Meckern erlaubt’. Was für eine Kuriosität Das hat mich gleich neugierig gemacht und zu diesem Blogeintrag veranlasst.

Wer diese Meckern-erlaubt-Schilder aufgestellt hat war zuerst unklar. Und noch viel ungewisser die Tatsache wer den da zum Meckern aufruft, wo genau den die Beschwerde hin gerichtet werden kann und überhaupt worüber kann man sich pikieren?

Die SPD Ziege, nur am Meckern!, ©flickr by Platinatore

Solle man sich etwa direkt neben das Schild stellen und einfach los schreien oder vielleicht lieber eine schriftliche Nachricht hinterlassen, mit einem Klebestreifen säuberlich an das Plakat geheftet? Noch merkwürdiger ist, dass kurze Zeit nach erscheinen dieser Schilder, ein Großteil von ihnen entwendet wurde. Weiß da jemand mehr als wir?

Wahlplakate der SPD

Die Lösung dieses Rätsels hat sich nun aufgeklärt. Die Schilder gehören zu einer Wahlkampagne der SPD. Die gewünschte Aufmerksamkeit haben die Sozialdemokraten damit auf jeden Fall erhalten. Doch was sie nun damit bewirken wollten ist noch nicht raus. In einer Woche sollen neue Plakate an die Stelle der Alten kommen und die Auflösung bringen. Wahrscheinlich ganz nach dem Motte ‘Meckern können Sie bei uns, wir hören Ihnen zu!‘, oder Ähnliches.

Linker Plakaträuber ärgert SPD

Wo die verschwundenen Schildern ab geblieben sind hat die Polizei in der Zwischenzeit auch geklärt. Der ‘Sammler’, seines Zeichens ehemaliges Mitglied der Linken ,hatte über die Hälfte der Plakate eingesackt um sie mit seinen Parolen zu bekleben und an Ort und Stelle wieder aufzustellen.
Im Keller seiner Wohnung fanden die Beamten insgesamt 63 Schilder. Die Partei hat ihre Plakate nun wieder zurück bekommen und wird am Montag mit neuen schildern zeigen was es denn zu Meckern gibt.

Wortbedeutungen im Wandel der Zeit - Heute: jetzt

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Das Wort „jetzt“ im normalen Sprachgebrauch bedeutet doch zumindest in der Verwendung als Adverb „augenblicklich“, „momentan“, „gerade“ oder „nun“. Wie kommt es dann in Funk und Fernsehen doch so oft zu einem aus meiner Sicht folgenschweren Missverständnis?

Jetzt ist jetzt ist jetzt ist jetzt ist jetzt, ©flickr by bogenfreund
Da heißt es: „Jetzt im 13. Deutschen Fernsehen: Die Superhanny!“ Und dann kommt erst mal 3 Minuten Werbung, dann kommt Filmtrailer 1, dann die Nachrichten, dann Filmtrailer 2, der Wetterbericht, und dann noch eine von diesen neuen Werbeeinspielungen, bei denen die Sekunden angezeigt werden, bis die Sendung anfängt. Nur dass dann zunächst noch irgend etwas Anderes kommt. Da kann ich ja gleich auf die BVG warten. Als wenn Fernsehwerbung für sich nicht schon schlimm genug ist.

Und die Sekunden werden auch irgendwie gedehnt. Wie machen diese Fernsehleute das bloß? Alles ist relativ! Vor Allem bei der Verwendung des kleinen Wörtchens „jetzt“. Und damit zurück zum angesprochenen Missverständnis: Mich als Zuschauer auf Dauer halten können die Sender nur, wenn es in Zukunft nicht mehr heißt: „Und jetzt…“, sondern „Und in 6 Minuten…“ oder meinetwegen gerade noch „Und in Kürze…“, ich bin ja kein Unmensch!

Zu hohe Kreditzinsen

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Sei es Geld für das neue Auto was man unbedingt braucht um zur Arbeit zu kommen, eine finanzielle Unterstützung für den Hausbau oder etwas Schotter um ein Studium zu bezahlen. Kredite durchdringen unser Leben wie Abgase die Berliner Stadtluft. Und sie sind genau so mies!

Gerade in den letzten Monaten wurde der Leitzins von der Europäischen Zentralbank so drastisch gesenkt, dass er nur noch bei einem Prozent liegt. Ja genau 1%!

Hohe Kreditzinsen füttern die Banken, ©flickr by Andres Rueda

Doch bei der Vergabe von Krediten belassen die Banken die hohen Zinsen für zum Beispiel Dispo- und Ratenkredite. Warum frage ich mich? Gut wenn wir Verbraucher etwas aus der Vergangenheit gelernt haben, dann dass sich man sich im Bankwesen gerne mal etwas vom großen Kuchen in die eigene Tasche steckt. Doch aber bitte nicht schon wieder so auffällig. So gewinnt man das Vertrauen der Kunden nicht zurück!


Leitzins sinkt, Kreditzins bleibt teuer – Warum?

Die Europäischen Zentralbank hat den Leitzins für Banken gesenkt, damit diese sich Refinanzieren können, und das läuft über Kredite. Die Kredite, die der normale Kunde, wie du und ich, aufnimmt und darauf Kredizinsen zahlt. Ein niedriger Kreditzins bewirkt, das mehr Menschen Kredite aufnehmen. Das bringt unsere Wirtschaft wieder auf Trab. Doch die Banken geben diesen Bonus einfach nicht an ihre Kunden weiter, dies belegt jeder Kredit Vergleich der Zinssatz für Kredite ist fast unverändert hoch geblieben. Das geht doch nicht! Erst Mist bauen und dann die Talerchen einsammeln – oder was?! In was für einer Gesellschaft leben wir denn?

Besonders bei Ratenkrediten und Kontoüberziehungen zahlen Kunden in der Regel zwischen 7,96 bis hin zu satten 11,75 Prozent Zinsen. Die Banken weisen den Vorwurf der Verbraucherschützer, auf Kosten der Kunden Gewinne zu machen, allerdings zurück. Ausschlaggebend für die Ermittlung der Zinsen seien die Geldbeschaffungskosten und die Risikovorsorge für Kreditausfälle. Ja und genau Ersteres ist gesunken und sollte den Kreditzins mit sich nach unten ziehen, tut es aber nicht. Da hält die Bank den Finger drauf. Was den letztere Punkt betrifft, ja den haben sie sich wohl selbst eingelöffelt. Und nun nicht aufessen wollen! Das ist wieder typisch! Vielen Dank liebe Bank!

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