Wiedermal über etwas aufgeregt?

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Nervige Werbung wohin man auch schaut!

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Werbung ist wirklich überall! Natürlich im Fernsehen und im Internet, aber auch überall auf der Straße in der Zeitung, per SMS und natürlich E-Mail wird man mit Werbebotschaften bombardiert. Manchmal hat man gar den Eindruck, das sich Magazine nicht einfach mit Werbung finanzieren sondern gar ein zweites Standbein mit dem Verkauf von Werbeanzeigen aufgebaut haben.

Gerade bei Life-Style-Magazinen wie die Vogue oder Vanity Faire muss man sich erst einmal durch seitenweise Werbeanzeigen durchblättern bis man überhaupt zum Inhaltsverzeichnis kommt. Gut es sind Hochglanz-Magazine dessen Image es ist viel Make-Up und Parfum Werbung im Heft zu haben, doch man kann es auch übertreiben!
(K)eine Werbung, ©flickr by Piruwayu
Ein anderes unschönes Kuriosum ist die Werbung per Faxgerät. Das ist nun wirklich eine Unart! Nicht nur Firmen werden genötigt Bürostühle oder Fahnenmasten zu bestellen, nein auch Privatpersonen werden gnadenlos mit nutzlosen Büroartikeln voll getextet. Aber das stört die Absender nicht im geringsten, denn es wird ja nur das teure Faxpapier des Empfängers benutzt. Seite um Seite werden die Werbebotschaften gedruckt und am Ende ist nicht mehr genug da für die wirklich wichtigen Unterlagen. Neuigkeiten fallen unter den Tisch, Verträge werden nicht abgeschlossen, Kunden gehen verloren. Wen kümmert’s, wenn man doch seine Rasenmäher gerne an die Deutsche Bahn verkaufen möchte. Das macht ja auch richtig viel Sinn!


Nervige Werbung im Internet

Das Medium Internet ist natürlich schon lange bekannt als Träger übermäßiger und nerviger Werbe Pop-Ups die sich einfach über die gesuchte Seite drüber blättern oder rollern und den ganzen Bildschirm versperren. Am schrägsten sind noch die mit plötzlicher Audiounterstützung aufploppenden Werbebildchen. Bei so was klickt man doch vor Schreck gleich wieder zurück, auch wenn es die sehnlichst gesuchte Seite ist.

Also liebe Werbeindustrie, ich weiß es ist ein Tropfen auf den heißen Stein, aber bitte versucht doch weniger extrem zu sein und anderen Menschen nicht unnötig das Leben schwer zu machen! Extreme Werbung bleibt zwar selbst bei mir hängen, aber ich weiß zu 99,99 % im Nachhinein nicht wofür überhaupt geworben wurde. Und das ist doch nicht Ziel der Sache, oder?!

Warum stehen Touristen immer im Weg?

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Wer kennt das nicht: man hat es super eilig und muss unbedingt die nächste Bahn erwischen um pünktlich zu einem Termin zu kommen, weil man schon wieder einem hilflosen Touristenpaar den Weg erklärt hat und dann steht doch genau dieses Pärchen vor einem auf dem Weg zum Bahnsteig und blockiert geistesabwesend die Treppe. Die letzten Stufen um den gerade einfahrenden Zug noch zu erwischen sind unwiderruflich versperrt. Und das war’s dann, der Zug ist abgefahren!

Diese und ähnliche Szenen erlebe ich fast jeden Tag. Das verursagt Frust! Gut man hilft schon gerne jemandem der auf dem Weg zum nächsten Sightseeing-Highlight so was von falsch abgebogen ist und total verwirrt drein schaut. Aber warum müssen Touristen immer im Weg rum stehen?

Touristen in Regensburg, ©flickr by Caro Kolumna

Auch wenn sie nur zu dritt sind schaffen sie es den Gehweg auf seiner vollen Länge samt Radweg einzunehmen. Klingeln und Rufen schon von 100 Metern Entfernung auf vier Sprachen zeigt keinerlei Wirkung und man rasselt am Ende doch mit quietschenden Reifen in den überraschten Haufen bayrischer Touristen rein. (Sorry, als Urberliner ist das einfach ein Klischee für mich, das bitte keiner persönlich nimmt. Umgekehrt zeigt es sicher auch seine Wirkung)

Sind Touristen in jedem Land gleich?


Da stellt sich bei mir die Frage: Bin ich denn auch so wenn ich im Urlaub bin? Laufe ich extrem langsam und blockiere total naiv und unwissend den alltäglichen Passantenstrom auf seinem Weg ins Büro? Leider ja, wie ich feststellen musste. Die vollständig aufgefaltete Straßenkarte vor der Nase und die Wegbeschreibung aus dem Internet in den Händen hat man so gar keinen Kopf sich um vorbei eilende Werkstätige zu kümmern, man ist voll und ganz mit dem Versuch der Orientierung im fremden Land beschäftigt. Und das auch ganz in Ruhe, denn man hat ja Urlaub und ist nicht auf der Jagt.

Ich hoffe dieser Gedanke hilft mir auch noch bei der nächsten Touri-Attacke um nicht innerlich wie eine Bombe hoch zu gehen, garantieren kann ich aber nichts.

Der Ärger mit dem Verkehrsfunk

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Eigentlich fällt mir gar nichts ein, über das ich meckern möchte. Bei intensiverem Nachdenken schließlich fällt mir auf, dass mir nichts einfällt, über das sich zu meckern lohne würde. Zumindest bei mir hilft das bloße Luft ablassen gar nichts. Aber ich versuche es trotzdem noch mal.

Über die Verkehrssituation in Großstädten wird ja regelmäßig berichtet: Parkplatzsuche, Radarfallen, Unfälle, Baustellen u.s.w. Kennt man ja alles aus eigener Erfahrung, ob als Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer oder Benutzer der öffentlichen Verkehrsmittel.

Nun habe ich keine repräsentativen Zahlen und mir auch nicht die Mühe gemacht, welche zu recherchieren, aber wie viel Prozent einer Großstadt können schon Autofahrer sein? Haben Sie sich das auch schon mal gefragt?

Der Hintergrund dieser Frage ist die Tatsache, dass es nach meinem Wissen keine Radiostationen ohne Verkehrsmeldungen gibt, jedenfalls keine mit halbwegs abwechslungsreichem und interessantem Programm. Selbst die Werbung ist da manchmal leichter zu ertragen.
Moderatorinnen, ©flickr by The National Guard

Für die folgenden Überlegungen gehe ich mal von einer Gruppe von Radiohörern innerhalb einer Großstadt inklusive Einzugsgebiet aus, deren Größe hier keine Rolle spielt. Wenn nun großzügig geschätzt 20 % dieser Gruppe tatsächlich täglich Auto fahren, immerhin gibt es ja auch viele Fans der BVG, warum müssen sich dann die anderen 80 % halbstündlich Verkehrsfunk anhören, der sie nicht die Bohne tangiert? Und zwar vorgetragen von überfreundlichen Moderatorinnen und Moderatoren, die verkrampft versuchen, ihre eigene Langeweile zu verstecken.

Das prangere ich an.

P.S.: Oder liege ich mit den geschätzten Zahlen komplett falsch? Immerhin gehts mir jetzt doch ein bisschen besser.

Erwachsen auf Probe auf RTL

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„Endlich erwachsen“ auf RTL ….. jetzt im Juni ist diese fragwürdige Sendung angelaufen. Man weiß nicht, was sich RTL dabei gedacht hat, doch momentan ist diese Sendung in aller Munde und auch ich frage mich, ob es hackt?

In „Erwachsen auf Probe“ stellen sich vier Teenager-Paare, die in ihrem zarten Alter schon einen Kinderwunsch verspüren, den Herausforderungen des Erwachsenseins. Ihre Aufgabe ist es, sich um ein Baby zu kümmern. Natürlich nicht um das Eigene, sondern um ein Fremdes.

Und ich frage mich ernsthaft, wem das was bringen soll??

Den Eltern, die die das Baby „zur Verfügung“ stellen winkt wohl ein nettes Sümmchen auf dem Konto und die Teenies werden sich über ein zusätzliches Taschengeld sicher freuen. Aber sonst dürfte das Ganze wohl ohne tieferen, geschweige denn pädagogischen, Sinn sein. In was für einer Gesellschaftleben wir denn eigentlich?

Baby © Flickr by Belzie!

Zwar wurde von RTL offiziell angekündigt, dass es keine Doku-Soap sei, die das abendliche TV-Programm verschönern sein, sondern aufzeigen soll, wie „hart“ und „Anstrengend“ die Belastung mit einem Baby sei.

Die Teenager seien gecastet und werden rund um die Uhr mit dem Baby von Psychologen, und anderen Menschen mit entsprechenden Kompetenzen, betreut die strengsten darauf achten, dass alles so läuft wie es soll und niemand ernsthaft Schaden nimmt.

Der Skandal jedoch ist, dass der Zuschauer vereimert wird, indem man ihm vorgaukelt, wie schwerwiegend die Probleme der echten Teenie-Eltern sind.

Logo, diese vielen, viele Teenis, die man stets und ständig auf der Straße sieht .. so ein Schmarren. Und es gibt Zahlen, die belegen, dass die Anzahl an Schwangerschaften bei Jugendlichen unter 18 zurück gegangen ist und nicht etwa, wie RTL behauptet, gestiegen ist.

Das Format der Sendung wurde übrigens, wie so vieles, aus England abgekupfert. Schöne neuen Fernsehwelt … Glückwunsch

China sperrt Twitter und Flickr!

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So langsam bekommt man es doch mit der Angst zu tun, wenn man sieht was in China vor sich geht.

China sperrte erst den Zugang zu dem weltweit bekannten Bilderdienst Flickr, nun musste auch die Micro-Blogging Plattform Twitter dran glauben. Unfassbar!

Dabei ist es unmöglich, die Meinungsfreiheit zu kontrollieren, geschweige denn diese Meinungsfreiheit einzugrenzen oder zu überwachen, wenn Dienste wie Facebook, Flickr, Youtube und nun auch Twitter von der chinesischen Regierung gesperrt werden.

Eigentlich regt mich das gar nicht wirklich auf, es stimmt mich eher nachdenklich und traurig.

Morgen, am 4. Juni 2009, jährt sich der Jahrestag des Massakers auf dem Himmlischen Platz des Friedens zum 20. Mal. Damals rollten Panzern eiskalt in die friedliche Demokratie Bewegung auf dem himmlischen Platz des Friedens.

Die Stadtverwaltung von Peking teilte hinter her mit, dass nach dem ‘Einsatz’ 214 Tote zu verzeichnen waren. Menschenrechtsorganisationen hingegen, schätzen das Massaker hingegen realistischer ein und reden von mehr als 2.500 Toten.

Damals waren Panzer der chinesischen Armee auf den Platz des Himmlischen Friedens gerollt, auf dem sich seit dem 17. April eine Demokratie-Bewegung entwickelt hatte.

Lärmbelästigung durch Fortschritt

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Woran liegt es eigentlich, dass die Leute, die über ihre Handys am lautesten Musik hören, den schlechtesten Musikgeschmack haben? Liegt hier eine bisher unbekannte und vage Analogie zum bekannten Sprichwort „Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln.“ vor? Oder ist die Erklärung vielmehr im Bereich der Soziologie oder Psychologie zu suchen, und ich mache es mir ein wenig zu einfach, wenn ich auf simple Folklorismen zurück greife?

Tatsache ist, dass man sich selten durch laut dahin geschmetterte Opernarien oder hochvirtuos dargebotene Jazzsoli gestört fühlt (oder durch was auch immer man für e-Musik hält), sondern meist durch Schrammelpunk oder deutschen Rap. Erst durch die Fortschritte der letzten Jahre ist es überhaupt möglich, dass jeder jeden jederzeit mit jedweder Musik beglücken kann. Zu allem Unglück scheint dies grundsätzlich bei maximaler Lautstärke ablaufen zu müssen.

Fußballfans, Erlan©Flickr

Doch welche Handy-Musik-Rüpel gibt es überhaupt?

Allgemein am häufigsten anzutreffen sind wohl die männlichen Halbstarken, die sich in Gruppen um denjenigen scharen, der das lauteste Handy hat, das grundsätzlich deutschen Gauner-Sprechgesang von sich gibt. Komisch, wenn wir früher im Sport die Kapitäne bestimmen mussten, waren das meist die besten Athleten oder zumindest die mit der ausgeprägtesten Führungspersönlichkeit, und nicht zwangsläufig die, die am lautesten schreien konnten.

Es gibt aber auch andere: Neulich saßen mir in der S-Bahn drei etwa 13 Jahre alte Mädchen schräg gegenüber und unterstützten das Handy des einen gesanglich, aber vor allem laut. Sie schienen mit dem Sänger einer Meinung zu sein, dass es nichts Größeres gäbe, als besoffen in der Gosse zu liegen und nichts mehr mitzukriegen. Na, wenn das mal keine Perspektive ist für eine 13-jährige in den heutigen Zeiten.

Ein Klassiker in Zeiten, in denen Handys so laut werden können, wie es ältere Semester von den auch mal modern gewesenen Ghetto-Blastern her kennen, sind natürlich auch die durch das Handy unterstützten Fangesänge, wobei ehrlich zugegeben werden muss, dass das vergleichsweise leise Handy-Gebimmel bei einem 30-Mann-Chor auch nichts mehr verschlimmbessern kann. Hier ersetzen die Handys den Dirigenten, der schnellste Handy-Tipper bestimmt das nächste Lied.
In diesem Fall ist die Anfangs gestellte Frage sicherlich sehr einfach zu beantworten: auch ich verspüre nach dem sechsten Bier eine gewisse Neigung zu leicht ordinärem Verhalten, das die Selbstkontrolle hinsichtlich der Lautstärke nicht mehr unbedingt umfassen muss.

Fazit

Aber zurück zur eigentlichen Frage, die diese Worte inspiriert hat und zu meinem vorläufigen Fazit: sie haben gar nicht den schlechtesten Musikgeschmack, sondern nicht meinen. Wem diese Antwort nicht gefällt, habe ich noch eine Alternative anzubieten: keine Ahnung.

P.S.

Die Frage, warum Musik immer bei maximaler Lautstärke abgespielt wird, ist wohl eben so einfach zu beantworten wie trivial: weil es geht.

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