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Weihnachtsessen - Stress und Pfunde alle Jahre wieder

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Weihnachten ist mal wieder erfolgreich überstanden. Diverse innerfamiliäre Streitereien und ein halb abgefackelter Baum später bleiben schöne Erinnerungen an das frohe Fest - und natürlich die etlichen Kilo mehr auf der Hüfte.

Das schrecklichste an Weihnachten ist ja nicht die geheuchelte Freude oder das völlige Missachten des eigentlichen Grunde des Festes. Auch all die Trottel auf der Straße, die bei ihren Weihnachtseinkäufen den Weg durch die Fußgängerzone mit den Stierläufen in Pamplona verwechseln, sind - obwohl sie ihren Teil dazu beitragen - nicht der größte Anlass für Verdruss.

Nein, es ist das Weihnachtsessen. Oder vielmehr dessen Auswirkungen. Denn die Pfunde wird man nicht so schnell wieder los und spätestens Ende April ist das Geschrei groß. Dann werden auch im Brustton der Überzeugung Vorsätze aufgestellt, das nächste Mal zu Weihnachten auf das nächste Mahl zu Weihnachten zu verzichten.

Im Übrigen, nicht nur die drei Tage, an denen hintereinanderweg kalorienreicher Kuchen und fettiges Federvieh im Wechsel verzehrt werden, auch die Wochen danach sind gut zur Anreicherung des Hüftgoldes - wenn nämlich die ganze Schokolade und das Marzipan verspachtelt werden muss.

Und zu guter Letzt gibt es ja auch jedes Jahr wieder die bis zum Axtmord ausgebreiteten Diskussionen, wer Brust oder Keule der Gans bekommt. Daran sind schon ganze Familienverbände gescheitert und Dynastien sind dadurch untergegangen.

Ach ja. Die Vorfreude auf das nächste Weihnachtsfest ist schon vorprogrammiert. Und Silvester kommt ja auch noch.

Weihnachtseinkäufe im Kaufhaus - Stress pur

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Weihnachten – das Fest der Liebe: Was gibt es Schöneres, als in gemütlicher Atmosphäre seinen Lieben Geschenke zu überreichen und gut zu essen? Doch bis alles vorbereitet ist, muss man so einiges ertragen.

Man könnte meinen, Weihnachten käme jedes Jahr unangekündigt. Jedenfalls erscheint es in den Kaufhäusern zwischen dem dritten und vierten Advent so. Hysterische Frauen, genervte Männer und plärrende Kinder bahnen sich ihren Weg durch Schokoladen-Weihnachtsmänner, überladene Christbäume und Bergen von Lametta. Sie hören dabei furchtbare Weihnachtslieder und schwitzen in den überheizten Räumen.

„Meine verehrten Damen und Herren, Weihnachten steht vor der Tür. Damit die besinnlichen Tage auch bei Ihnen zum vollen Erfolg werden, finden Sie in unserer Weihnachtstraumsuperwelt alles, was Sie für die richtige Stimmung brauchen […] Unsere Weihnachtstraumsuperwelt im vierten Stock wartet auf Sie […]“, schräbbelt es aus den Lautsprechern. Ja, in den Kaufhäusern wird wahrlich alles dafür getan, damit die Kunden ihren rechten Weg finden. Aufmerksame Mitarbeiter erinnern die Kunden im Zehn- Minuten-Takt an das „besinnliche“ Einkaufserlebnis, was einen im hauseingenen Markt erwartet. Den gesamten Text lesen »

Ebay: Geißel des Internet-Käufers

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Neben all dem Schwachsinn, den man auf Ebay ersteigern kann (zwanzig Jahre alte Schlumpf-Uhren, ein von Jutta Speidel benutztes Kleenex oder Peter Alexanders Toupé) fallen spontan die zum Einwickeln benutzten Uraltausgaben der Klein Klommschauer Rundschau auf, die die Wohnung zumüllen. Aber der Stress fängt viel früher an.

Schon beim Bieten wird man gebeutelt: Jeder hat scheinbar einen Kumpel, der den Preis in die Höhe treibt, den der Verkäufer wenigstens sehen möchte. Gleichzeitig wird man selber von einer Art Fieber gepackt - man will den Artikel unbedingt und ehe man sich versieht geht man über das selbst gesetzte Maximalgebot hinaus, obwohl man eigentlich nie so viel zahlen wollte, der Artikel das eigentlich auch nicht wert ist und man eigentlich den Internet-Flohmarkt nutzen wollte, um zu sparen.

Hat man den Artikel dann entgegen jeder Logik erstanden, geht das Bangen los. Ist der Verkäufer tatsächlich glaubwürdig? Sind all die tollen Plus-Punkte auch nur durch Freunde und Schwippschwager entstanden? Wann und in welchem Zustand wird, wenn überhaupt, geliefert?

Besonders hilfreich ist zur Beantwortung dieser Fragen auch nicht, dass die wenigstens Leute, die sich auf Ebay tummeln (sowohl Verkäufer als auch Käufer), sich durch übertriebene Kommunikationsfreude auszeichnen. Normalerweise bekommt der Seller wenigstens zwei Nachrichten von Ebay selbst: “Ihr Artikel wurde verkauft” und “Käufer XY wird bald bezahlen”. Wenn der Käufer auch noch Kontakt aufnimmt und der Verkäufer weiterhin schweigt, ist dies schon ein Grund, um langsam nervös zu werden.

Warum tut man sich diesen Stress dennoch ständig an? Es gibt doch mittlerweile einige andere, spontan zuverlässigere Orte, um im Internet seinen Einkauf zu tätigen?

Vermutlich ist es der Schnäppchenjäger in uns allen, der einfach nicht aufgeben mag. Und, ehrlicherweise, irgendwie funktioniert es letzten Endes doch jedes Mal…

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