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Volle Weihnachtsmärkte - eine Tradition geht verloren

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Ist Euch schon mal aufgefallen wie es in den letzten Jahren auf Weihnachstmärkten abgeht? Drängel, Schubs, drängel… Straße.

Was ist mit den Weihnachtsmärkten passiert?

Gemütlichkeit sieht bei mir anders aus - vor allem auf Weihnachtsmärkten. Ein paar Süßigkeiten, ein oder zwei Gläschen Glühwein und wenn man gut durchgefroren ist, geht man beseelt nach Hause. Doch irgendwas is anders. Man geht auf einen Weihnachtsmarkt und hat das Gefühl zur falschen Jahreszeit auf dem Oktoberfest zu sein.

Ich habe einen Traum, von einem stressfreien Spaziergang über den jährlichen Weihnachtsmarkt. Ohne die Haare der Person vor mir auf meinem kandierten Apfel und ohne den verschütteten Glühwein meines Hintermannes auf meiner Jacke.
Ich habe einen Traum vom gemütlichen Schlendern zwischen den Ständen von Süßigkeiten, Kultur und Kleinkunst.

Das Schlimmste ist, wenn der Weihnachtsmarkt so voll ist, dass man vor lauter Menschen den Ausgang nicht mehr findet. Man zahlt Eintritt - für was? Damit man sich zwischen den Menschen durchdrängelt?

Was ist mit den leckeren Gerüchen von Gebackenem und frischem Glühwein? Statt dessen jaulende Alkis mit Bier statt Glühwein und Hundedreck überall.

Einen stressfreien, adventlichen Weihnachtsmarkt, stell ich mir anders vor!

Silvester - schwachsinnige Traditionen zum Jahreswechsel

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Bald ist es wieder soweit! Was manche Leute Spass und Tradition nennen, finde ich schwachsinnig und sogar extrem nervend.

Diese blöde Böllerei - man! Das geht mir auf den Kecks, man kann sich ja zwei Tage vorher und zwei Tage nach Silvester kaum noch aus dem Haus trauen. Als Fußgänger oder Fahrrad-Fahrer ist man doch nur Opfer derjenigen, die sich einen Spass daraus machen, mit Raketen vom Balkon auf die Passanten zu schießen. Haben die überhaupt eine Ahnung, wie böse das ins Auge gehen kann?

Ständig erschrickt man und springt voller Panik zur Seite. Haben die Silvester keine anderen Probleme? Dabei kann man doch viel Geld sparen, wenn man sich dieses Feuerwerkszeug nicht kauft. Und selbst wenn man es sich kauft, hat man für ein paar Sekunden dröhnende Ohren und einen extrem-kurz erleuchteten Nachthimmel - an Silvester sicher eine Seltenheit. Na super! Für die paar Sekunden soviel Geld ausgeben?
Rechnet das doch mal hoch!

Abschließend möchte ich die Sinnlosigkeit dieser vermeintlichen Tradition bei Silvester betonen! Kauft Euch lieber ne Flasche Sekt mehr und grölt durch die Gegend, das ist zwar auch nervig, aber wenigstens nachvollziehbarer.

Doping im Radsport - Ein Sport verliert an Glaubwürdigkeit

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Nicht erst seit den neusten Dopingfällen kann man den Worten der Athleten, einen sauberen Sport betreiben zu wollen, keinen Glauben mehr schenken.

Erst heute konnte man wieder lesen, dass der Dritte der diesjährigen Tour de France Bernhard Kohl positiv auf EPO getestet. Warum beteuern Sportler ihre Unschuld und haben angeblich ein reines Gewissen, wenn sie genau wissen, wie groß die Chance ist, erwischt zu werden, je bessere Leistungen man bringt.

Idole, zu denen viele Kids die ebenfalls Rad fahren rauf schauen, zerstören ihre sportliche Zukunft, nur um sich selbst einreden zu können, dass sie besser sind als andere?? Dabei wissen sie genau, dass sie das nur mit unsauberen Mitteln erreicht haben. Das ist einfach lächerlich. Der Doping-Sump wird immer tiefer und gerade deutsche Athleten und Rennställe versinken immer mehr. Den gesamten Text lesen »

Horoskope - Alles Humbug, aber trotzdem liest das jeder!

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Ihr findet sie auf der letzten Seite von Zeitungen oder neben Hochglanzbildern im Mode/Frauen/Promi - Magazin Eurer Wahl. Aussagekräftig sind sie eigentlich nicht. Drinstehen tut auch immer das Gleiche.

Trotzdem kaufen, lesen, glauben massenweise Menschen diese Horoskope. Dabei haben die ungefähr soviel Realitätsbezug wie ein theoretischer Aufsatz über die beste Art, einen Partner aufzureißen. Wers kann, kann es, und wer nicht, der lernt es sicher nicht aus Büchern. Das kann man meiner Meinung nach so auf Horoskope übertragen, die ja letzten Endes dazu dienen wollen, mir vorzuschreiben, wie ich mein Leben zu führen habe. Weil ich das ohne irgendeine Form von Rückhalt nie glauben würde, werden die allmächtigen Sterne als Autorität herbeizitiert.

Mein Tageshoroskop zum Beispiel erzählt mir folgendes: “Lassen Sie Gefühle tiefer unter die Haut gehen und die Erotik lauter knistern. Gehen Sie aber nicht zu forsch auf Tuchfühlung, sondern sanft.” Aha. Mal abgesehen davon, dass ich bei “laut knisternder” Erotik unweigerlich Assoziationen an ein Lagerfeuer habe und mich frage, was das unter meiner Haut zu suchen hat (spontante Selbstentzündung als neue Sex-Variante?), soll ichs also auf die sanfte Tour versuchen.

Ich weiß ja nicht, wie “forsch” manche von Euch auf Tuchfühlung gehen - aber brauchen wir diese Anleitungen zum täglichen Verhalten tatsächlich? Reicht es nicht, dass wir einen Staat haben, der uns mit Verhaltensregeln bombardiert? Wozu da noch die Sterne fragen? Die sollten still funkelnd von der Sinnfreiheit allen menschlichen Tuns künden und mir nicht erzählen, wann ich ran darf oder wann es in meinem Job gut läuft!

Wie soziale Netzwerke nerven-Digitale Freunde

Freunde, Internet, Gesellschaft Keine Kommentare »

Der Fortschritt war schon immer zweischneidig und hatte seine Kritiker. Wissenschaftler feiert während die Kirche hetzte. In meinem Fall handelt es sich um wenig er revolutionäre Sachen als die Industrialisierung oder Darwins Theorie, ist aber trotzdem nicht minder diskussionswürdig: Soziale Netzwerke.

Soziale Netzwerke © flickr.com / langalex

Facebook, StudiVz aber auch Jappy sind soziale Netzwerke, die zwar einige Unterschiede haben aber alle auf die Neugier der Menschen anspielen. So viele Vorteile ich an ihnen sehe, so sehr stressen sie mich auch. Natürlich ist es super für mich, wenn ich eine Art digitales Adressbuch habe und auf einfachste Weise Kontakte aufnehmen und pflegen kann. Ich habe wichtige Daten im Überblick und sehe, wenn sich bei meinen Leuten etwas Neues tut und werde erinnert wann sie Geburtstag haben.
Schlimm wird es nur, wenn Menschen andere Menschen suchen, Bilder und Profile nach Indizien absuchen und jedem den sie kennen oder auch nicht ein Freundschaftsangebot machen. Wenn bei Freundschaft die Quantität die Qualität schlägt, sollte man sich Gedanken machen. Kann eine wöchentliche Frage nach dem Wohlbefinden denn irgendetwas mit Kontaktpflege zu tun haben? Wenn ich sehe das Leute 2835 „Freunde“ haben, wird mir einfach nur schlecht!
Bei Netzwerken mit jüngeren Zielgruppen konnte ich schon lebhaft beobachten wie telefoniert wird während die Profile abgecheckt werden und sie parallel auszuwerten werden. Wer ist mit wem zusammen und hat wem was ins Gästebuch geschrieben?
Oder Leute nutzen es zur Werbung, indem die ihre „Freunde“ auf Flyern verlinken um sie so zu den nächsten Partys einzuladen. Ganz geschweigen vom zertretenden Thema der Prostitution im StudiVz.
Bei diesem Hype wird es spannend sein zu beobachten wie die Kids in 5 Jahren das Wort „Freunde“ definieren werden und welchen Stellenwert diese in ihrem Leben einnehmen. Vielleicht meldet sich ja bald dir Kirche zu diesem Thema.
Der Text muss nun enden, denn es ist Zeit alle meine Freunde zu gruscheln und das kann dauern.

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