Wiedermal über etwas aufgeregt?

Geteilter Kummer ist halber Kummer! Also schreiben Sie uns Ihren Aufreger, damit Sie wieder ruhig schlafen können und Anderen das Leid erspart wird.

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Rentner-Einkauf wider der Gesellschaft

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Jeden Morgen das gleiche Prozedere – ich möchte für meinen Arbeitstag ein wenig Obst und andere Leckereien kaufen. Nun ist es aber nicht gerade so, dass ich morgens mit Zeit gesegnet und manchmal etwas in Eile bin und dann passiert es. Statt in kürzester Zeit an die Kasse zu gelangen, offenbart sich mir eine riesige Menschenschlange, die sich nur zäh in Wohlgefallen auflöst. Doch anstatt auf Gleichgesinnte zu treffen, reihen sich Rentner an Rentner aneinander, die doch tatsächlich eine Flasche Wasser kaufen, etwas Wurst oder einfach nur eine Zeitung – da könnte ich explodieren!

Ausgerechnet die Bevölkerungsgruppe mit der meisten Zeit tummelt sich liebend gern zu den Stoßzeiten des Einkaufens in Supermärkten und dies in einer Vielzahl, dass mir die Überalterung unserer Gesellschaft unmittelbar vor Augen geführt wird. Aber leider ist dies nicht nur jeden Morgen der Fall, sondern auch garantiert am Samstag-Vormittag, wo der durchschnittliche Arbeitnehmer seine Wocheneinkäufe verrichtet und sich stundenlang in Wartezeit ergeben muss.

Warum können Rentner nicht zu Zeiten einkaufen gehen, an denen sich der normale Bürger von der atemberaubenden Geschwindigkeit nicht beeinträchtigt wird. Natürlich kann ich verstehen, dass der tägliche Einkauf ein Kommunikationsersatz ist, schließlich wird die nette Kassiererin permanent in ein belangloses Gespräch verwickelt und wenn dies nicht hilft, kehrt man einfach mit seinen Produkten samt Kassenbon zurück, um den schnellen Fluss mit der Feststellung zu unterbrechen, dass man eigentlich einen ganz anderen Preis gelesen hatte.

Hoffentlich sterbe ich jung und werde nicht zum Ärgernis für die restliche Gesellschaft.

Bücher können helfen - Kinder sollten lesen

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So richtig kann ich mich mit dem Wort “Volksverdummung” nicht anfreunden, aber leider gibt es kaum Alternativen, die diesen Zustand treffender beschreiben. Selbst der Open Thesaurus lieferte keine Synonyme und so muss man sich mit dieser Wortwahl abfinden.

Der Grund, weshalb ich zu dieser rabiaten Wortwahl greife, ist, dass ich immer öfter Menschen begegne, denen schon Grundlagen der umgangssprachlichen Kommunikation fremd sind. Statt sich in ganzen Sätzen zu artikulieren, wird mit einer Penetranz ein „Weißt Du“ oder „Kannst Du glauben“ eingestreut, dass sich der gesamte Sinnzusammenhang kaum noch erschließen lässt. Auch die Regeln des höflichen Miteinanders scheinen diesen Menschen noch nie untergekommen zu sein. Permanent wird der Gesprächspartner unterbrochen und mit Geschichten aus dem eigenen Leben gequält, die oftmals so weit entfernt vom eigentlichen
Gesprächsthema liegen wie der Mount Everest vom azurblauen Meer.

Die Ursache für diese Wissenslücken, mit denen auch noch in gängigen TV-Formaten hausieren gegangen wird, sehe ich bereits in der Kindheit. Statt sich stundenlang Blockbuster auf DVDs reinzuziehen, sollten Kinder sich vielmehr mit Literatur beschäftigen. Schon im Kleinkindalter wissen die kleinen Bälger sämtliche Actionhelden beim Namen zu nennen, können aber den Früchten in den Bilderbüchern keine Bezeichnung zuordnen.

Dies setzt sich dann im Vorschulalter und den ersten Schuljahren fort. Stundenlang werden Fernbedienung und Pad malträtiert, statt einmal zu einem Kinderbuch zu greifen. Die Geschichten eines Huckleberry Finn oder eines Tom Sawyers sind ihnen ebenso fremd wie Astrid Lindgrens „Pippi Langstrumpf“.

Und wenn hier nicht schon die Grundlagen für die spätere Schulzeit gelegt werden, wann dann? Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr – heißt ein passendes Sprichwort.

Liebe aktuelle Elterngeneration – lasst Eure Kinder lesen – ihr könnt das Land vor einer Volksverdummung bewahren!

Bayern München schon wieder Pokalsieger

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Als leidenschaftlicher Fußball-Fan bin ich es leid – Bayern München gewinnt den DFB-Pokal, vermutlich auch noch die Meisterschaft, was angesichts von zehn Punkten wahrlich keine Kunst ist, und den UEFA-Cup.

Nun ist der Manager des Bayern vor dieser Saison mal eben kurz für 70 Millionen Euro quer durch Europa shoppen gegangen und hat Torjäger Luca Toni und den Künstler Frank Ribery dafür in die bayrische Landeshauptstadt geholt. Diese Einkaufstour hat sich inzwischen bezahlt gemacht, denn Ribery verzauberte mit seinen Tricks das verwöhnte Publikum in der Allianz-Arena und Luca Toni schoss in etwas über 40 Pflichtspielen mal eben 35 Tore.

Von diesem Geld, was die Bayern vor dieser Saison in neue Spieler investiert haben, hätten sich die Abstiegskandidaten aus Rostock, Cottbus oder Duisburg einen neuen Kader zusammenstellen können. Aber das es selbst gestandenen Teams wie Borussia Dortmund im Pokalfinale 2008 nicht gelingt, den bajuwarischen Siegeszug zu stoppen, nervt gewaltig.
Geld schießt also doch Tore!

Ach ja, herzlichen Dank liebe Bayern für die spannende Saison und die kommende spannende Saison und die spannende Saison danach…..

Promi Dinner – eine Ansammlung von C-Promis

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Lieber Fernsehsender Vox – das Promi-Dinner am Sonntag war eine Zeit lang teilweise sehenswert, weil es auf eine Art ganz lustig war, Prominente beim Kochen zu beobachten. Mit etwas Glück wurde auch die Neugier befriedigt, wie denn das Zuhause der berühmten Personen aussieht, aber allmählich gleitet die Sendung ab zum Pool für die gesamte C-Prominenz.

Nimmt allein die illustre Runde vom vergangenen Sonntag. Den Namen „Florian Simbeck“ hatte ich bis dato noch nie gehört und hätte der junge Mann nicht mit dauerhafter Penetranz jenes Türkisch-Deutsch zur Anwendung gebracht, wäre ich niemals auf die Idee gekommen, dass es sich hier um einen Part von „Erkan und Stefan“ handelt, einem Blödel-Duo, dessen Erfolge auch schon einige Jahre zurückliegen.

„Einige Jahre zurückliegen“ ist das richtige Stichwort, wenn es um Monika Lundi geht. Ihre Glanzzeit liegt laut Angaben des Senders in einer Zeit, als Roy Black noch große Erfolge feierte. An seiner Seite soll die 66jährige in Filmen und Fernsehserien gespielt haben. Gäääähn!

Carlo Thränhardt war einmal ein berühmter Hochspringer gewesen und kann inzwischen getrost als gescheiterte Existenz bezeichnet werden. Bereits 2004 hatte er einen Gastauftritt in der Restpostensammlung von RTL bei „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“. Das spricht eigentlich schon Bände!

Nun die eigentlich Krönung des Tages - Diana Herold! Permanent hatte man das Gefühl, das Gesicht schon einmal gesehen zu haben und als ich die Wiederholung der Bully-Show gesehen habe, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Sie war diese blonde Randerscheinung ohne Sprechrolle mit sinnlosem Herumgetanze. Nun Diana hat Karriere gemacht, denn sie darf regelmäßig das DSF-Sportquiz oder das Film-Quiz im Vierten moderieren. Na herzlichen Glückwunsch!

Als Vox, ich möchte nicht jeden Sonntag erst nach den Personen googeln müssen, um zu wissen, wer Sonntags voller Leidenschaft das Essen auf den Tisch bringt, denn dann kann ich auch der Woche bei „normalen“ perfektem Dinner zuschauen. Selbst “Stars” aus DSDS werden diesem Anspruch wohl eher gerecht.

Newsflash: China verletzt Menschenrechte!

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Ein riesiger Rummel in den Medien, Aufrufe zum Olympia-Boykott im Internet, die neue Disziplin “Fackel-Auspusten” * bei der Reise der Harmonie, was hat China eigentlich verbrochen?

Sie besetzen Tibet, provozieren einen Aufstand und nutzen den, um die einheimische Bevölkerung niederzumachen. Sie unterdrücken jeglichen Versuch der Tibeter, sich nach außen zu artikulieren, zum Glück gibt es den Dalai Lama, dessen Hilferufe in der internationalen Gemeinde mit freundlichem aber hilflosem Kopfnicken abgetan werden.

Ja… und? So, meine lieben entrüsteten Mitbürger und -innen, läuft das schon seit über 50 Jahren! Es wurde schon über die Autonomie Tibets gestritten, da haben viele von Ihnen noch gar nicht geatmet, geschweige denn empörte Parolen über Menschenrechte geschwungen. Und was ist bisher passiert? Genau, gar nichts. Weil keiner den Mumm hat, den Chinesen wirklich etwas vorzuschreiben.

Schielen Sie mal nach Russland, da gibt es ein hübsches kleines Protektorat namens Tschetschenien, da haben Sie bestimmt auch in letzter Zeit nicht mehr viel von gehört, wie? Die Ausflugsinsel der USA heißt Guantanamo und natürlich sind die dort durchgeführten Verhöre nach der Welle der Klagen vor ein paar Jahren viel menschlicher und die Lebensbedingungen richtig “peachy” geworden.

Ja, wo leben Sie denn? Achso, in Deutschland… Auf zum Protestmarsch gegen Chinas Olympiade in unseren amerikanischen Turnschuhen, danach gehen wir zu Paul und besaufen uns mit russischem Vodka, während die chinesische Stereoanlage “Can’t buy me Love” spielt.

* für Insider: Dieser Beitrag wurde inspiriert by Volker Pispers. Da kann der natürlich nichts dafür.

HD-DVD vs Bluray - Endlich ist mal Ruhe!

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Leute, der Krieg ist entschieden, die HD-DVD hat verloren. Trotzdem verstummen die hartnäckigen HD-Nutzer einfach nicht! Das Format sei trotzdem besser, teilte mir zum Beispiel neulich ein Freund mit, zufällig “stolzer” Besitzer eines Toshiba Notebooks mit - genau - einem HD-DVD Brenner.

Da kann ich nur sagen, lieber Bastian (Name geändert), wenn du wirklich für immer die Augen verschließen möchtest, tu das weiterhin, nur verschone mich mit deinem Gesülze!

Meiner Meinung nach haben sich Blu Ray und HD-DVD nie viel genommen, es waren einfach zwei unterschiedliche Ansätze und damit hatte es sich. Dass jetzt das eine in einem hochdramatischen Konkurrenzkampf aufgegeben hat und alle Leute, die sich so ein Gerät für den damals völlig überteuerten Preis gekauft haben, aufstöhnen: Pech gehabt!

Heute möchte ich also mal nicht direkt motzen, sondern eher dafür plädieren, dass ihr jetzt endlich alle die Klappe haltet und euch einen Bluray-Player kauft. Damit lassen sich dann diese schönen Bluray Discs abspielen und die Bluray wird auch endlich de facto den seit Monaten prophezeiten Siegeszug in die Wohnzimmer antreten. Ich werde noch etwas warten und derweil die ganzen DVD-Sonderangebote abstauben, die durch Euer schafsköpfiges Verhalten auf dem Markt sicherlich entstehen, weil plötzlich keiner mehr DVDs kaufen will.

Von dem gesparten Geld werde ich dann einen HDTV-Fernseher kaufen, den ich mir zu der Zeit werde leisten können, wenn die passenden Blu Ray-Geräte, wiederum durch Euer Kaufverhalten, billiger geworden sind. Ihr seht, ich betreibe Meinungsmache aus purem Eigennutz, also:

HD-DVD ist tot, viva Bluray!

Media Markt - Doch nicht blöd? Denkste…

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Neulich wollte ich mir einen neuen Bildschirm kaufen. Mein alter Bildschirm war ein Apple Studio Display mit 1024 x 768 Bildpunkten und weil ich im Moment keine Zeit für den dringend anstehenden Optiker-Termin habe, hielt ich die Zeit für gekommen, mich bildschirmtechnisch in die Gegenwart zu befördern.

Also ab zum neuen Media Markt im Alexa Berlin. Drei Stockwerke, einen Apple-Store, riesige DVD-Abteilung, ich kannte den Laden bereits. Er scheint auf den ersten Blick alle althergebrachten Vorurteile über Media Markt (gibt es nicht? Wo leben Sie denn?) über den Haufen zu werfen und präsentiert sich als großes Einkaufsareal. Genügend Platz, viele Angebote und eine Menge hilfreicher Mitarbeiter. Schön. Man wird ins oberste Stockwerk, da stehen die Computerbildschirme, über leise sirrende Rolltreppen befördert, vorbei an blitzenden Kaffeemaschinen, Kühlschränken, IPods und einer Unmenge von Flachbildfernsehern gelangt man schließlich in die Abteilung “Computermonitore”.

Ich wähnte mich wie im Traum. Mein Favorit war schnell gefunden. Samsung, 24 Zoll, robustes Äußeres, schöne Auflösung.. lecker! Nur noch den Karton schnappen und… Hm. Unter dem gewählten Bildschirm befand sich der falsche Karton. 22 Zoll Samsung. Merkwürdig. Nun ja, mal nachsehen, ob ich nicht einen Mitarbeiter auftreiben kann, der mir weiterhilft. Zwei Reihen weiter stand auch ein Herr, sehr adrett, weißes Hemd, Krawatte und Mitarbeiterausweis an der Brust. Leider intensiv vertieft ins Kundengespräch mit einer stur stierenden Dame Ende dreißig, die sich nicht entscheiden konnte. “Und… dieses Gerät” ein stark reduziertes Notebook mit Shared-Memory-Grafikchip “damit kann man dann auch Spiele spielen?”

Weiter hinten sah ich eine Mitarbeiterin, die nervös von einem Bein aufs andere stieg. Bevor sie sich jedoch auf die Toillette verdrücken konnte, hatte ich sie bereits im Visier. Schon nach den ersten Worten piepste sie mir entgegen: “Was? Oh, nein, ich bin für Drucker und Druckerpatronen zuständig. Kann Ihnen leider nicht weiterhelfen.” Oha. Also wieder zurück zum aufmerksamen Mitarbeiter plus Kundin. Mittlerweile war das Duo beim dritten Laptop angekommen. Der Preis hatte sich verdoppelt, die Fragen der Hilfesuchenden waren die gleichen geblieben. “Wenn ich mir jetzt dieses Vista installieren will…. muss ich das dann extra kaufen?” Mittlerweile hatte ich den Drang, laut herumzuschreien (”Ich will doch nur Geld hier lassen! Wirklich, nur den Monitor da und dann raus hier!”), unterdrückt und wartete höflich, doch bestimmt, dicht auf Verkäufer und Kundin aufgedrängt, auf meine Chance.

Ich bin fest überzeugt, ich würde noch immer dort stehen und die beiden, mittlerweile bei Desktop-Rechnern mit Parallelprozessoren angekommen, bei ihrem Dialog belauschen dürfen. “Zum Glück” erhaschte ich aus dem Augenwinkel etwas Rotes, ein in Windeseile aus dem Ruheraum flüchtender Media-Markt-Mitarbeiter. Dieser teilte mir in einem Ton, den er wohl von seinen Tuning-Freunden an der Tankstelle abgeschaut hatte, mit, der Monitor sei nicht lieferbar, er könne mir vom Austellungsstück aber einen Rabatt gewähren. Dieser belaufe sich auf - eine kurze Pause, er musste kopfrechnen - fünf Euro vierundsiebzig Cent.

Zur Salzsäure erstarrt sah ich ihm hinterher, in meinen Ohren klang das “Also das muss ich mir noch überlegen” der Kundin und ich rannte los. Zu Saturn. Da gab es meinen Monitor neuwertig für zehn Euro billiger und die Mitarbeiter überstürzten sich geradezu mit Freundlichkeit.
Fazit: Media Markt ist immer noch blöd.

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